Es müsste schon vieles schiefgehen, damit Kimi Antonelli in der Formel 1-Saison 2026 nicht Weltmeister wird. Damit würde der Mercedes-Youngster, der am 25. August 20 Jahre alt geworden ist, Sebastian Vettel (23 Jahre, 4 Monate, 11 Tage) als jüngsten Champion ablösen. Doch ist es bereits an diesem Wochenende beim Großen Preis der USA in Austin soweit? Motorsport-Magazin.com hat sich alle Szenarien angesehen.
F1-Titelkampf 2026: Die Ausgangslage
Antonelli führt vor dem USA GP die Wertung mit 340 Punkten an. Sein Vorsprung auf Teamkollege George Russell (238) beträgt 102 Zähler. Dahinter folgen Lewis Hamilton (229), Max Verstappen (221), Charles Leclerc (215) und der amtierende Weltmeister Lando Norris (201). Zwischen Platz eins und sechs liegen 139 Punkte. Rein rechnerisch sind damit alle noch im Rennen, wenn wie im Moment geplant in Katar und Abu Dhabi gefahren wird. Da in dieser Saison bereits alle vorgesehenen Sprints ausgetragen wurden, sind insgesamt noch 150 WM-Punkte zu holen.
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So wird Antonelli in Austin zum jüngsten F1-Weltmeister bei normalen Saisonverlauf
Um am Sonntag Geschichte zu schreiben, muss Antonelli den Grand Prix der USA gewinnen UND darauf hoffen, dass sowohl sein Mercedes-Teamkollege als auch Lewis Hamilton nicht genug Punkte holen.
Die Konstellationen, mit denen Antonelli in Austin Weltmeister wird, sind:
- Antonelli gewinnt das Rennen (25 Punkte)
- und Russell wird Neunter oder schlechter (holt 2 Punkte oder weniger)
- und Hamilton wird Fünfter oder schlechter (holt 10 Punkte oder weniger)
Gewinnt Antonelli den Grand Prix und Russell wird Neunter, hätte Antonelli 125 Punkte Vorsprung auf seinen Teamkollegen, bei genau 125 noch zu vergebenden Punkten. Bei Punktgleichheit entscheiden Siege. Antonelli hätte nach einem Austin-Sieg neun, Russell kann in den verbleibenden Rennen maximal auf acht kommen (aktuell drei). Damit wäre Antonelli Weltmeister - vorausgesetzt, Hamilton wird maximal Fünfter.
Wie hält sich Max Verstappen im WM-Kampf?
Max Verstappen, der mit zwei Siegen in Folge aktuell der Mann der Stunde ist, hat es nicht mehr in der eigenen Hand. Gewinnt Antonelli in Texas, ist Verstappen rechnerisch aus dem Rennen. Wird Antonelli Zweiter, muss Verstappen mindestens Vierter werden, um seine theoretischen Titelchancen am Leben zu halten.
So wird Antonelli in Austin zum jüngsten F1-Weltmeister bei verkürzten Saisonverlauf
Sollte in Katar nicht gefahren werden und das Saisonfinale in Imola anstelle von Abu Dhabi stattfinden, würde die maximal mögliche Punkteausbeute auf 125 Zähler schrumpfen. Für die Meisterschaft hätte diese Kalenderänderung erhebliche Auswirkungen, denn bei einer verkürzten Saison würde Antonelli ein 100-Punkte-Vorsprung reichen. Die Entscheidung scheint angesichts der aktuellen Aussagen von FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem gefallen zu sein. Mehr dazu in diesem Artikel:



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