Am Freitag sorgte Max Mosley wieder einmal für einen Aufschrei in der F1-Welt: Der FIA-Präsident schlug vor, dass die Automobilhersteller ab dem Jahr 2008 keinen Anteil mehr an den F1-Einnahmen erhalten sollten. Stattdessen sollte alles Geld direkt an die Privatteams fließen.

Nachdem sich die Herstellervereinigung GPMA davon wenig begeistert zeigte, wiederholte Mosley am Montag seine Aussagen und betonte, dass die Hersteller durch die neuen Regeln ohnehin mehr Geld sparen würden, als sie an Einnahmen kassieren.

Deshalb sei es "viel logischer" das Geld an die kleineren, unabhängigen Teams zu geben, um auf diese Weise den Wettbewerb zu fördern.

Den Vorwurf mit dem Vorschlag an Ecclestone gegen eine EU-Richtlinie zu verstoßen, dementierte Mosley: "Sie glauben, dass wir gar nichts sagen dürfen, weil wir nicht in die kommerziellen Belange des Sports involviert sind. Aber natürlich misinterpretieren sie die Situation. Denn wir dürfen nur aus unseren Meisterschaften keinen Profit schlagen."

Dadurch werde man aber nicht daran gehindert zu sagen, "dass die Leute mit viel Geld weniger bekommen sollten und die mit weniger Geld mehr."