Aston Martin fährt weiter dem Feld hinterher. Fernando Alonso ist mit der aktuellen Situation des Teams nicht zufrieden. Wie in der Silly Season der Königsklasse üblich ranken sich derzeit viele Spekulationen rund um einen möglichen Rücktritt, die er in Barcelona nicht zuletzt auch selbst befeuerte. Auch ein Wechsel zurück zu Alpine und Freund Flavio Briatore steht im Raum. Aston Martins Chief Trackside-Officer Mike Krack hat trotz der aktuellen Misere die Hoffnung, dass der Spanier beim Team bleibt, denn: "Fernando sollte nicht aufhören, er ist zu schnell dafür."

Mike Krack: Alonso will sich in der Sommerpause entscheiden

Fernando Alonso wiederholt seit Beginn der Saison gebetsmühlenartig: Er und Aston Martin warten auf ein großes Update im Sommer, das sowohl den Motor als auch das Chassis überarbeiten soll. Mit dem aktuellen Paket war lediglich ein glücklicher Punkt in Monaco möglich.

Krack hält gegen die negative Stimmung rund um das Formel-1-Team. Er möchte mit Fernando Alonso weitermachen. "Vor einer bis zwei Saisons haben wir gesagt, dass er hier ist um zu bleiben. Fernando hat gesagt, dass er sich in der Sommerpause entscheiden möchte. Wir sind zufrieden mit ihm", sagt Mike Krack.

Allerdings dürfte das von der Performance Aston Martins nach den großen geplanten Updates abhängen. Diese sollen im Bereich von Belgien bis Ungarn an den AMR26 kommen. Zünden sie nicht, dürfte ein Verbleib Alonsos zunehmend unrealistisch werden. "Ich habe große Hoffnung, dass wir auch in Zukunft weiter zusammenarbeiten", sagt Krack.

Adrian Newey konzipierte in der Vergangenheit einige erfolgreiche B-Autos. Ob das beim so weit unterlegenen Aston Martin für Alonso zufriedenstellend gelingen kann, bleibt allerdings abzuwarten.

Dass Alonso mit der aktuellen Situation unzufrieden ist, zeigte er bei seinem Heimrennen in Barcelona ganz unverhohlen. "Wir haben das schlechteste Auto und den schlechtesten Motor. Das wurde bisher in jedem Rennen klar."

Im Qualifying landete er auf dem letzten Platz und musste sich erstmals seit 2024 Teamkollege Lance Stroll im Qualifying geschlagen geben. Das Rennen musste Alonso nach 37 Runden wegen eines Defekts an der Batterie beenden.

Mike Krack: F1-Fahrer handhaben die Situation sehr gut

Auch der Österreich GP dürfte für Fernando Alonso und Lance Stroll eher eine Tortur werden. Der Red Bull Ring zeichnet sich durch seine vielen Geraden aus. Geraden, die dem leistungsschwächeren Honda-Motor kaum entgegen kommen dürften. Zwar hofft das Team auf Vorteile durch die dünnere Höhenluft in Spielberg, die dem Honda in der Vergangenheit lag, ein Gamechanger dürfte jedoch auch das nicht sein.

Das weiß auch Krack, der den Umgang der Fahrer mit der Situation lobt. "Die Fahrer sind diejenigen, die am meisten von der aktuellen Situation betroffen sind. Hut ab bezüglich der Art und Weise, wie sie damit umgehen."

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Danner über Motorenregeln: Es ist zu wenig meiner Ansicht nach (05:16 Min.)