Nach dem ersten Shakedown der Formel 1 in Barcelona sah Mercedes wie der große Favorit aus. Nach den ersten zwei Testtagen in Bahrain wackelt das Bild jedoch.
Mercedes kämpfte auf zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit Zuverlässigkeitsproblemen. Am zweiten Testtag konnte Kimi Antonelli wegen eines Problems mit der Power-Unit nur drei Runden fahren. George Russell kostete das Problem eine weitere Stunde am Nachmittag.
Antonelli fuhr um kurz nach 9 Uhr drei Installationsrunden - Max Verstappen über die aktuelle F1. Besonders wegen des Energiemanagements. Mehr dazu im Video
Mercedes mit Schadensbegrenzung: 57 Runden an Testtag 2
Schon an Tag 1 ereilte die Silberpfeile ein Aufhängungs-Problem. Deswegen verlor Kimi Antonelli wertvolle Runden, fuhr allerdings in der letzten Stunde noch 30 Umläufe. Insgesamt kam Mercedes auf 86 Runden.
Am Donnerstag schaffte Antonelli nur ein Zehntel seiner 30 Mittwochs-Umläufe. George Russell erhöhte die Mercedes-Rundenbilanz zumindest noch auf insgesamt 57 Runden. "Das war alles andere als ideal“, weiß Antonelli. "Wir müssen diese Probleme lösen, um beim ersten Rennen in Melbourne in der bestmöglichen Position zu sein."
George Russell: Wollten am Nachmittag so viel wie möglich fahren
"Es war uns wichtig, noch so viel wie möglich vom Nachmittagsprogramm zu absolvieren. Das ist uns gelungen", sagt George Russell. Den Fokus legten die Silberpfeile auf den C3-Reifen. Das ist der weichste verfügbare Reifen beim Test. Russell sortierte sich auf Platz vier im Zeitentableau ein. Das ist allerdings ohnehin nicht aussagekräftig.
"Wir haben uns auf den C3 konzentriert, um unsere Kenntnisse über den W17 auszubauen. Wir haben da einen Schritt nach vorne gemacht", sagt Russell. Das eigentlich geplante Programm hat Mercedes mit den zwei beeinträchtigten Tagen bei weitem nicht geschafft. "Wir liegen bei der Setup-Arbeit immer noch zurück, aber zumindest haben wir das Auto in einen vernünftigen Bereich gebracht", sagt Shovlin.
Die Hoffnung: Ein Problemfreier letzter Tag. Den will das Team für Performance-Arbeit nutzen. "Es gibt ein paar Performance-Probleme, die wir untersuchen müssen", so Shovlin. Im Motorsport-Magazin.com Liveticker erfährst du alles zum dritten und letzten Testtag in Bahrain. Jetzt reinklicken:



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