348 Runden legte Alpine im Verlauf der drei Testtage auf der 4,657 Kilometer langen Strecke in Barcelona zurück. Damit liegen die Franzosen im oberen Mittelfeld des Formel-1-Feldes und nur hinter Mercedes, Ferrari und Haas. Den einzigen großen Rückschlag gab es für das Team am Montag, als Franco Colapinto mit seinem Alpine liegen blieb. Ob der erste Test wirklich so positiv war, verrät Managing Direcor Steve Nielsen.
Alpine verlässt Silverstone-Shakedown mit mehr Fragen als Antworten
Dennder Shakedown des neuen A526 verlief für das Team wenig positiv. "Wir haben das Auto in Silverstone getestet, bevor wir hierhergekommen sind, und hatten danach mehr Fragen als Antworten", sagt Nielsen.
Am ersten Tag der Tests folgte prompt das erste größere Problem. Franco Colapinto blieb auf der Strecke stehen. "Da haben wir nicht ganz das hinbekommen, was wir uns vorgestellt haben", berichtet Nielsen.
Dafür steigerten sich die Franzosen am Mittwoch und Freitag. Am Mittwoch legte der A526 124 Runden zurück und am Freitag in den Händen von Pierre Gasly gar 164.
| MO | MI | FR | Gesamtanzahl Runden | |
|---|---|---|---|---|
| Alpine | 60 | 124 | 164 | 348 |
"Wir haben im Laufe der Woche stetig zugelegt und am letzten Tag 764 km zurückgelegt, was uns viel Material für die Auswertung vor Bahrain liefert", so Nielsen. Der weiß auch: "Was die Anzahl der gefahrenen Runden angeht, liegen wir ziemlich genau im Plan."
Alpine und das Kräfteverhältnis: Wo steht das Formel-1-Team?
So konnte Alpine nicht nur viel Material für die Auswertung sammeln, sondern auch die neue Mercedes-Power-Unit und die neuen Systeme am Auto kennenlernen. "Darum ging es in erster Linie. Systeme und Abläufe durchzugehen und sich mit dem Auto vertraut zu machen. Nicht nur für das Team, sondern auch für die Fahrer", so Nielsen.
Lewis Hamilton fuhr die Testbestzeit. Das erste Fazit des Rekordweltmeisters zu den neuen Autos lest ihr im folgenden Artikel.
"Es ist sehr anders als alles, was ich in meiner gesamtem Formel-1-Karriere je gefahren bin. Das ist ein Auto, bei dem wir alle Zeit brauchen werden, um es zu verstehen", sagt Pierre Gasly.
In der Zeitenrangliste tauchte Alpine nicht prominent weit oben auf. Mit einer Zeit von 1:17,707 Minuten auf dem Soft von Pierre Gasly sortiert sich die beste Alpine-Zeit auf Rang acht der Zeitentabelle der gesamten Woche ein.
"Alle sitzen da, schauen sich die Daten und Rundenzeiten an und versuchen zu erraten, mit welcher Benzinmenge die anderen fahren", so Nielsen. "Du versuchst, dich ein bisschen zu überzeugen, dass du konkurrenzfähig bist. Aber die Wahrheit ist: Wir wissen es nicht, weil wir einfach nicht wissen, was die anderen machen."
Die ersten Shakedown-Tage der Formel 1 2026 in Barcelona sind vorbei. Wir besprechen, wie die Testtage für die einzelnen Teams liefen - und welche Teams jeweils einen besonders guten und schlechten Eindruck machten.



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