Das Williams-Team ist mit der abgeschlossenen Testwoche in Jerez de la Frontera sehr zufrieden - immerhin fuhr Nico Rosberg am letzten Tag die schnellste Zeit der gesamten Testwoche.
An diesem letzten Testtag, der zunächst von einem dichten Nebel behindert wurde, standen Reifentests im Vordergrund. Technikdirektor Sam Michael berichtet: "Wir hatten einen produktiven Nachmittag, haben verschiedenste Reifen-Mischungen ausprobiert und dabei unser Verständnis für die Komponenten und die Konstruktion der Bridgestone-Reifen verbessert. Die uns zugeteilten Bridgestone-Ingenieure haben außergewöhnlich gut auf die Richtung reagiert, die wir im November eingeschlagen haben - jetzt erhalten wir bereits die ersten Resultate."
Williams hat sich demnach also gut eingestellt auf die japanischen Reifen. Probleme gab es mit dem neuen Getriebe, sowohl bei Rosberg als auch am Wagen von Alex Wurz. Doch Sam Michael beunruhigt das nicht: "Das ist normal, wenn man neue Komponenten am Auto hat."
Im Heck des dunkelblauen FW27C war der Cosworth CA2006-Achtzylindermotor am Arbeiten - Cosworth-Chefingenieur Simon Corbyn erklärte zufrieden: "Wir hatten keine signifikanten Motorprobleme in dieser Woche. Wir konnten weiterhin neue Komponenten testen und haben auch beim Verfeinern der Motorkontrollstrategien Erfolge verzeichnet."
Das Williams-Team wird als nächstes den neuen FW28 in Valencia präsentieren und im Anschluss daran den Neuwagen auf Herz und Nieren prüfen. Corbyn freut sich: "Wenn der CA2006 im neuen Auto installiert ist, werden wir weitere Fortschritte erzielen."

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