Lewis Hamilton geht 2026 in seine zweite Formel-1-Saison bei Ferrari. Nach seinem enttäuschenden Premierenjahr in Maranello, bei dem er abgesehen von einem Sprint-Sieg keine Erfolge erzielen konnte, und gegen Saisonende desillusioniert wirkte, zieht die italienische Mannschaft nun Konsequenzen.
Denn wie Ferrari am Freitagabend mitteilte, trennen sich die Wege von Hamilton und Renningenieur Riccardo Adami. Das Verhältnis zwischen ihm und dem Briten galt bereits länger als angespannt, weshalb es nicht vollkommen überraschend kommt. Von wem der Abschied ausgeht, teilte Ferrari nicht mit. Wer Adamis Nachfolger wird, ist noch nicht bekannt. Das soll laut Ferrari zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert werden.
Riccardo Adami: Ex-Renningenieur von Vettel und Sainz
Adami kann zwei Jahrzehnte als Renningenieur vorweisen. Zunächst war der Italiener bei Minardi bzw. Toro Rosso in dieser Rolle tätig, 2015 wechselte er zu Ferrari. Dort war er zunächst als Renningenieur von Sebastian Vettel aktiv und übernahm dann später Carlos Sainz.
Adami wird zwar bei Ferrari bleiben, allerdings nicht mehr im Einsatzteam an der Strecke. Stattdessen wechselt er in die Führung des Juniorteams. Seine konkrete Rollenbezeichnung lautet 'Scuderia Ferrari Driver Academy Manager'. Außerdem managt er auch das TPC-Programm der Roten.
Wie genau sich diese Restrukturierung auf die weiteren Rollen innerhalb der Nachwuchsakademie auswirkt, ist nicht bekannt. Bis 2025 hatte Jock Clear die Leitung der Juniorpiloten über. Er wurde ab dem Jahresbeginn 2026 durch Marc Gene ersetzt, der offiziell als Head of SF Driver Academy fungiert.
Ferrari präsentiert sein neues Auto am 23. Januar und damit drei Tage vor dem Beginn des Formel-1-Shakedowns in Barcelona. Wann alle F1-Teams ihre Boliden vorstellen, könnt ihr hier nachlesen:



diese Formel 1 Nachricht