In FP2 ist es bei Ferrari nicht aufgrund des zu Ende gehenden Tages in Abu Dhabi dunkel geworden. Im vorletzten Training der Saison musste sich das Werksteam dem Motoren-Kundenteam geschlagen geben. Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto belegten im Endklassement die Plätze fünf und sechs.
Der Rückstand auf den Schnellsten, Lando Norris, betrug eine halbe Sekunde. Viel interessanter war jedoch die Tatsache, dass sie den schnellsten Ferrari-Piloten, Charles Leclerc, auf Rang acht hinter sich ließen. Lewis Hamilton schaffte es nicht einmal in die Top-10. Trotz dieser starken Performance behält Gabriel Bortoleto die Füße am Boden. "Es ist nur das Freie Training. Viele da draußen sind richtig schnell und die Abstände sind sehr eng", erklärte der Rookie.
Sauber: Trainings-Pace im Qualifying umsetzen
Teamkollege Nico Hülkenberg bezeichnete den Freitag als "clean und smooth". Was er damit meint? Für Sauber lief in beiden Sessions alles problemlos und nach Plan. "Es sieht vielversprechend aus – die Basis und die Pace des Autos stimmt. Ich hoffe, dass wir die Pace auch im Qualifying zeigen können. Das ist zumindest unser Ziel", erklärte Hülkenberg, der in Abu Dhabi seinen 250. GP bestreitet. Da die Bedingungen im Qualifying ähnlich wie in FP2 sein werden, hofft Sauber mit beiden Piloten, so weit wie möglich vorne zu starten.
"Wenn wir hier gute Punkte holen wollen, dann ist unsere Startposition essenziell", weiß Bortoleto, wie schwierig es ist, auf dem Yas Marina Circuit am Gegner vorbeizugehen. Allerdings befürchtet Hülkenberg, dass noch einige Piloten bis zum Qualiying zulegen werden. "Viele haben heute FP1 ausgesetzt, entsprechend wird ihre Lernkurve über Nacht größer sein als unsere", gibt er zu Bedenken. In der Konstrukteurswertung liegt Sauber aktuell auf Rang neun, fünf Punkte hinter Haas.
Peter Sauber beim letzten Rennen vor Ort
Für den Rennstall geht dieses Wochenende eine Ära zu Ende: Nach 33 Jahren verschwindet der Name Sauber aus der Formel 1. Das letzte Rennen wollte sich Teamgründer Peter Sauber nicht entgehen lassen. Der 82-Jährige hofft, am Sonntag live dabei zu sein, wenn Sauber in der WM noch einen Platz nach vorne rückt. "Wir brauchen noch fünf Punkte, um Haas vom achten Platz zu verdrängen, sofern sie punktlos bleiben. Aber Bearman und Ocon sind gefährlich", weiß Sauber, der sich 2016 endgültig aus dem Unternehmen zurückzog.
Mit Spannung wird die Formel-1-Saison 2026 erwartet. Wie sehen die neuen Boliden von Red Bull, Ferrari & Co aus. Audi hat das R26 Concept bereits im November in München vorgestellt. Alle Termine und News zu den Präsentationen gibt es hier.



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