Das rote Auf und Ab in der Formel-1-Saison 2025 geht weiter. Mit den Plätzen drei und vier zeigte Ferrari in Austin auf und erzielte das beste Teamergebnis der Saison. Charles Leclerc fuhr zum ersten Mal nach der Sommerpause auf das Podium und Lewis Hamilton wiederholte mit Platz vier ein weiteres Mal sein bestes Saisonergebnis. Strategie und Pace bei Ferrari waren im Rennen in Austin im Einklang, wodurch Leclerc gleich am Anfang seinem Vordermann Lando Norris gefährlich werden konnte.
Mit den weichen Reifen setzte Leclerc am Start auf eine aggressive Strategie. Der Ferrari-Pilot war der einzige Fahrer in den Top-15, der zu Beginn den roten Reifen aufgezogen hatte. Das brachte ihm gegenüber Norris, der auf der Medium-Reifenmischung vor ihm startete, einen klaren Vorteil. Bereits auf der Start-/Zielgeraden zog der Ferrari-Pilot am McLaren vorbei, hatte dadurch in Kurve 1 eine bessere Ausgangslage und sicherte sich zwischenzeitlich den zweiten Platz. Gegen Rennende hatte McLaren jedoch die Oberhand. Norris hatte im zweiten Stint den besseren Soft-Reifen aufgezogen und kämpfte sich sechs Runden vor Schluss am Monegassen vorbei.
Bittersüßer Podestplatz für Charles Leclerc beim Grand Prix der USA
Leclerc freute sich trotzdem über das Podium.: "Ich bin ein bisschen enttäuscht, den zweiten Platz am Ende noch verloren zu haben, aber trotzdem glücklich mit dem Endergebnis. Ich habe das Gefühl P3 ist da, wo wir hingehören im Moment", sagte Leclerc. "Wir hatten ein perfektes Qualifying und Rennen, da können wir uns nichts vorwerfen."
Ferrari setzte im Rennen in Austin auf eine aggressive Strategie, die sich bezahlt machte. Nachdem sich das Risiko der Scuderia für den Monegassen ausgezahlt hatte , setzten im zweiten Stint mehr Teams auf den C4. "Wir hatten die richtige Strategie gleich von Beginn an. Als es funktionierte, haben auch andere unsere Idee kopiert", so Leclerc. "Es war ein tolles Rennen. Ich habe den Kampf mit Lando sehr genossen und sein Leben ein klein wenig schwerer machen können, aber am Ende hat er mich doch eingeholt."
Lewis Hamilton muss nach F1-Boxenstopp Podiumsambition verwerfen
Auch Lewis Hamilton wurde seinem Teamkollegen kurzzeitig gefährlich. Nachdem Norris an Leclerc vorbeigezogen war, erkannte der siebenfache Weltmeister seine Chance und quetschte sich beinahe an Leclerc vorbei. Weitere teaminterne Duelle wurden durch Leclercs Boxenstopp in Runde 23 unterbunden.
Hamilton erwischte keinen idealen Start, konnte das jedoch in Kurve 1 wieder wettmachen. Seine Ambitionen auf Position drei gab der Ferrari-Pilot erst nach seinem Boxenstopp auf. "Nach meinem Boxenstopp kam ich einfach zu weit hinter Lando und Charles raus, um noch einmal mitzumischen", verrät Hamilton. "Es war keine komplett ideale Strategie heute, aber dafür ein perfektes Teamergebnis."
Dieser Meinung ist auch Teamchef Fred Vasseur. "Es ist großartig, Charles auf dem Podium und Lewis gleich dahinter zu haben. Es ist gut für sie und auch für das Team. Das gibt uns noch einmal einen Schub Extra-Motivation für die restliche Saison", so Vasseur. "Heute war die Pace da und wir haben bei Charles auf eine aggressive Strategie gesetzt, was funktioniert hat. Jetzt liegt unser Fokus aber bereits auf dem Freitag in Mexiko." Dort wird die Scuderia versuchen, an die Leistung in Austin anzuknüpfen.



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