+++ Max Verstappen & Chris Lulham gewinnen NLS 9 - Bericht +++

Das war's von unserer Seite für heute

Wir packen zusammen. Für Max Verstappen geht es jetzt nach drei Siegen in vier Wochen nächstes Wochenende mit der Herausforderung Singapur weiter, wo er zeigen kann, ob er und Red Bull wirklich noch im Kampf um die F1-WM sind. Seine NLS-Gaststarts sind für dieses Jahr jedenfalls vorbei. Für euch aber gilt: Am 11. Oktober fährt die NLS ihr letztes Rennen des Jahres. Wer da jetzt Lust auf mehr hat.

Weitere Klassensieger heute

Ein Blick noch auf ein paar ausgewählte Klassen, die wir heute gelegentlich erwähnt haben. Der Mühlner-Porsche #921 gewinnt mit Hoffmeister/Jahn/Scheerbarth deutlich Cup2 vor #948 (Müller/Nagelsdiek/Rivas). Der W&S Cayman GT4 #962 von Bednarski/Stegmann rettet vor einem noch einmal alles gebenden Harley Houghton (SRS #959, mit Eichenberg) den Sieg in Cup3, der in Riesenschritten nähergekommen war, aber nicht nah genug. Der FK-Performance-BMW #187 von Wüstenhagen/Mijatovic schlägt in einem engen Schluss-Duell in SP8T den PROSport-Aston Martin #191 (Böckmann/Rennhofer) um knappe 10 Sekunden, Alesi/Koyama fallen am Ende noch bis auf P4 ab. Das neue TCR-Modell des Honda Civic gewinnt beim Nordschleifen-Debüt in den Händen von Ex-F1-Pilot Tiago Monteiro und Mike Halder die TCR-Klasse.

Verstappen-Konkurrenz ist nicht überrascht

"Es war ja erwartungsgemäß, das ist der beste Rennfahrer der Welt, dass der auch hier vorn fährt", zollt Frank Stippler nach dem Rennen Verstappen Tribut. "Er ist natürlich aus der Simulator-Generation, kennt die Strecke, kennt das Auto. Ich habe nichts anderes erwartet. Das Fahrer-Lineup war auch sehr gut, da bin ich fest vom Sieg ausgegangen."

Das sagt Max Verstappen zum Sieg

"Es war super. Die ersten zwei Stints war das Auto wieder super im Trockenen, das hab ich schon im Qualifying gewusst. Da war es noch ein bisschen Pech, aber im Rennen hat alles geklappt, auch mit Verkehr, in den zwei Stints hatte ich glaube ich keinen großen Fehler. Dann hier erstmals zu gewinnen ist super." Und jetzt? "Am Ende natürlich sehr gerne die 24 Stunden. Ob das nächstes Jahr klappt ist schwer zu sagen, und wir brauchen natürlich noch mehr Erfahrung, ein paar mehr NLS-Rennen."

Lulham bringt 25 Sekunden über die Linie

24,496 Sekunden, um genau zu sein. Das war die Lücke am Ende zwischen Lulham und Mardenborough. Mardenborough bemühte noch einmal alles auf den letzten Runden, kam noch einmal recht nahe, aber es ging sich letztendlich nicht aus.

MAX VERSTAPPEN UND CHRIS LULHAM GEWINNEN NLS 9

Wir gehen zurück an die Spitze, denn Chris Lulham ist auf den letzten Metern, kommt raus aus Hohenrain, über die Ziellinie, und Max Verstappen und Chris Lulham feiern ihren ersten NLS-Sieg! Jann Mardenborough bringt P2 in Ford #9 gemeinsam mit Dennis Fetzer und Fabio Scherer. Und P3 wird noch einmal knapp, Leuchter schert auf der Döttinger Höhe aus dem Windschatten aus, doch Kolb in Ford #6 wehrt ihn ab, und bleibt auf P3!

Kampf um den dritten Platz geht weiter

Während Lulham und Mardenborough weit enteilt sind, hat Vincent Kolb in Ford #6 alle Hände voll zu tun, Benny Leuchter in Audi #22 abzuwehren. Leuchter steckt ihm seit einer Runde dicht im Keck, jetzt kommt ihm Überrundungsverkehr etwas entgegen, doch das ist Wehrseifen, da wagt Leuchter keine Attacke. Aber in Ex-Mühle verliert Kolb Schwung hinter einem Porsche, Leuchter steckt kurz die Nase rein, zieht zurück. Dann folgt die Code-60-Zone. Durchatmen.

Runde 27 - Letzte Runde für Lulham

Bei gut 8 Minuten kreuzt Lulham die Ziellinie. Da der Code-60 im Kesselchen immer noch da ist und auch nicht mehr weggenommen werden wird, weil dort die Leitplanke beschädigt ist, wird das garantiert die letzte Runde sein. Mardenborough versucht noch einmal alles, drückt den Rückstand auf 22 Sekunden. Das wird wohl nicht mehr reichen.

Runde 26: Lulham-Vorsprung hält weiter

Im letzten Umlauf war Mardenborough wieder schneller, aber nur um Zehntel. Das müsste deutlich mehr sein. So hält Lulhams Vorsprung bei 27,9 Sekunden. Ford #6 mit Kolb am Steuer fällt weiter ab, und jetzt hat er Benny Leuchter im Audi #22 im Heck. Das ist der Kampf um den dritten Platz.

Runde 25: Lulham stabilisiert den Vorsprung wieder

Mardenborough versucht im hinteren Bereich der Nordschleife zurückzuschlagen, doch Lulham hält weiter dagegen. Am Ende der Runde war er wieder über 4 Sekunden schneller, der Vorsprung wächst wieder auf 28 Sekunden. Dahinter scheinen die Plätze auch noch nicht bezogen. Kolb in der #6 gerät langsam unter Druck vom Audi #22, der die Lücke auf unter 10 Sekunden verkleinert hat.

Runde 24: Mardenborough bläst zur letzten Attacke

Noch ist es nicht vorbei. Mardenborough legt nach seiner bereits angesprochenen starken Outlap jetzt noch einmal nach und verkürzt den Rückstand auf Lulham auf nur mehr 23,8 Sekunden. Mardenborough in Ford #9 hat sich weit von Kolb im Ford #6 entfernt, der nun 51 Sekunden Rückstand hat. Lulham bemüht jetzt aber einen Konter, ist auf GP-Strecke und im Hatzenbach kombiniert wieder dreieinhalb Sekunden schneller als Mardenborough.

Runde 23: Aufräumen auf der Döttinger Höhe

Wir haben wieder eine Code-60-Phase. Hier hat sich eben ein Reifen zerlegt, und das Karbon muss weg. Lulham biegt jetzt ab zum letzten Stopp. Einmal noch Nachtanken, Reifen wechseln. Lulham bleibt sitzen, Verstappen lässt sich nicht blicken. Damit liegt es an Chris Lulham, den Sieg zu fixieren. Auch Ford #6 kommt rein. Auch Kolb bleibt sitzen. Lulham fährt wieder raus, und Fetzer in #9 zieht nach seinem früheren Stopp vorbei an Kolb auf P2. Sogar deutlich - starke Outlap von Mardenborough in #9, der jetzt seinen Griff an P2 gefestigt hat.

Runde 22: Fords tauschen die Plätze

Mit 8:03 fährt Lulham auf dem letzten Umlauf bei jetzt wieder freier Strecke eine starke Runde und baut die Führung wieder auf 48 Sekunden aus. Die Fords tauschen indessen auf der Döttinger Höhe die Plätze, Fetzer zieht an Kolb vorbei - und biegt direkt ab zum letzten Stopp, um an Jann Mardenborough zu übergeben. Lulham und Kolb werden wir am Ende dieser Runde dann sehen.

Runde 21: Code-60-Pech für Lulham

Wir hatten früher im Rennen schon das Szenario, dass Max Verstappen glücklich 20 Sekunden gegenüber Frank Stippler wegen eines hinter sich ausgerufenen Code-60 gewann. Aber wie das auf der Nordschleife so ist, geben die Renngötter das gerne wieder zurück. Auf der letzten Runde wurde der Pflanzgarten-Code-60 hinter Lulham zurückgenommen, Kolb gewann 30 Sekunden. Damit hat Lulham nur mehr 41,9 Sekunden Vorsprung auf #6. #9 mit Fetzer hat aber auch nur mehr 6 Sekunden Rückstand auf Kolb.

Wie steht's um Alesi?

Die letzte Stunde bricht an. In Sachen F1-Verwandtschaft blicken wir eben mal in die Klasse SP8T. Die Polesetter von Prosport im Aston Martin #191 (Böckmann/Rennhofer) führen immer noch, BMW #187 von FK Performance (Wüstenhagen/Mijatovic) liegt dahinter, dann folgt Giuliano Alesis Supra, wo aktuell Teamkollegin Miki Koyama am Steuer sitzt. #191 war eben schon zum dritten Mal an der Box,. Koyama liegt gut 20 Sekunden hinter Wüstenhagen, beide fahren ähnliche Zeiten.

Runde 20: Lulham fährt souverän vorneweg

20 Runden, und wieder baut Lulham den Vorsprung auf Kolb aus. 1:11, mehr kann sich Verstappen an der Box kaum wünschen. Sieht sehr, sehr gut aus für den Sieg, sofern nicht etwas noch kapital schiefgeht. Wir haben indessen eine weitere Code-60-Zone, jetzt im Karussell. Da steht BMW #189 mit auslaufendem Kühler oben an der Leitplanke. Mit den fielen Tempolimits sind die Rundenzeiten jetzt sehr, sehr langsam, man fährt aktuell trotz trockener Strecke 8:52.

Runde 19: Lulham baut Vorsprung wieder auf

Kolbs Bemühungen, die Lücke zu Lulham zu reduzieren, erfahren auf der letzten Runde einen Dämpfer. Die Lücke wächst wieder auf 1:10 Minuten. 17 Sekunden weiter hinten liegt #9, dann der Audi #22 aus der Klasse der alternativen Kraftstoffe, der sich beachtlich schlägt. Lulham überrundet indessen draußen in der Fuchsröhre den Frikadelli-Ferrari von Klaus Abbelen, der heute sein letztes NLS-Rennen fährt. Der 65-jährige Abbelen geht es entspannt an, liegt auf P11.

Wie sieht es in der alten Verstappen-Klasse aus?

Bei aktuell entspannter Lage werfen wir einen Blick etwas weiter nach hinten. In die Cayman-GT4-Cupklasse Cup3 einmal, wo Verstappen vor zwei Wochen noch am Start stand. Die Polesetter #962 (Bednarski/Stegmann) haben sich im Rennverlauf leicht von den von P3 gestarteten #959 (Eichenberg/Haughton) abgesetzt, die beiden trennen inzwischen über 30 Sekunden. #944 (Oehme/Oehme) liegt mit einer weiteren Minute Rückstand auf P3.

Runde 18: Lulham verwaltet die Verstappen-Lücke

Die Code-60-Phase für den Cayman-Crash in Pflanzgarten ist immer noch da, hier muss der Reifenstapel repariert werden. Das sorgt weiter für langsame Zeiten. Lulhams Vorsprung schrumpft stetig, aber immer noch langsam. Immer noch hat er 1:03 Minuten auf Kolb in #6. Nebenbei sei angemerkt: Dass Lulham jetzt im Auto sitzt bedeutet natürlich nicht, dass er jetzt komplett bis ins Ziel durchfährt. Gut möglich, dass Verstappen nach einem Stint Pause das Auto für den Schluss-Spurt noch einmal übernimmt.

Runde 17: Was kann Chris Lulham?

Die große Frage - aber Verstappen hat seinem Kollegen eine riesige Lücke zum Verwalten hinterlassen. 8:33 fährt Lulham, Kolb fährt 8:31. Die Zeiten sind ob der Code-60-Phasen jetzt generell langsamer, aber das wäre ein langer Weg, wenn Ford #6 da zurück in den Kampf um den Sieg klettern will, das braucht mehr als zwei Sekunden. Schnellster Mann ist momentan der viertplatzierte Audi #22 mit 8:29. Der angeschlagene Aston Martin #34 ist mit den Amateur-Fahrern am Steuer jetzt wie erwartet deutlich zurückgefallen, liegt schon eineinhalb Minuten hinter Audi #22.

Runde 16: Zwischenfälle bremsen Rennpace

Und wir haben wieder eine Code-60-Zone, tief drin im Bereich Kesselchen. Und auch am Ausgang von Pflanzgarten 1, dort ist Porsche Cayman #939 (Himmels/Duve) eingeschlagen. Lulham kommt mit 1:10 Vorsprung auf Kolb in #6 aus seiner Outlap, Fetzer in #9 hat 1:36 Rückstand.

Runde 15: Verstappen kommt zum zweiten Stopp - Fahrerwechsel

Planmäßig biegt Max Verstappen zu seinem zweiten Stopp zum Nachtanken und Reifenwechsel ab. Und zum Fahrerwechsel, Verstappen steigt aus und übergibt an Teamkollege Chris Lulham. Lulham ist heute noch keine einzige Runde gefahren, Verstappen fuhr das ganze Qualifying und bis jetzt das ganze Rennen. Mal schauen, was die Verfolger jetzt tun können. Auch die Fords kommen an die Box. Stippler übergibt mit 1:05 Minuten Rückstand Ford #6 an Vincent Kolb. Dennis Fetzer sitzt seit letzter Runde im Ford #9.

Halbzeit bei NLS 9

Wir sind in den letzten zwei Stunden. Schauen wir bei dieser Gelegenheit mal auf die zweite Klasse, Cup2. Boxenstoppbereinigt führt immer noch Porsche #921 von Mühlner (Hoffmeister/Jahn/Scheerbarth) vor #948 (Müller/Nagelsdiek/Rivas), und #921 hat den Vorsprung kontinuierlich aufgebaut. Allerdings auch mit leichtem Boxenstopp-Vorteil. #921 fehlt aktuell 6:06 auf Verstappen.

Runde 14: Verstappen eröffnet Rekordjagd wieder

Verstappen ist prompt aufgestachelt und fährt im Hatzenbach mit 1:01,964 absolute Sektorbestzeit. Im nächsten Sektor ist er nur eine halbe Sekunde langsamer als seine persönliche Bestmarke, im vierten Sektor nur eine Sekunde. 7:52,223. Wieder nicht genug für den Rekord. Aber damit hat er seinen Vorsprung auf den Stippler-Ford wieder massiv ausgebaut, auf 1:02 Minuten. 10 Sekunden war er schneller. Der drittplatzierte Ford #9 von Fabio Scherer kommt zum zweiten Stopp rein.
Max Verstappens Ferrari 296 GT3 bei seinem NLS-Debüt auf dem Nürburgring
Verstappen auf der Strecke heute am Nürburgring, Foto: IMAGO / GruppeC Photography

Runde 13: Stippler erstmals schneller

Zum ersten Mal in diesem Rennen ist Max Verstappen nicht schnellster Mann. Im letzten Umlauf fuhr er auf einer wieder grünen Strecke 7:59, Stippler hinter ihm 7:56,025. Aber er hat immer noch 52 Sekunden Rückstand. Währenddessen rollt #321, der TCR-Audi von sharky racing, am Ende der Döttinger Höhe aus. Bemüht sich aber, gleich runter von der Strecke zu kommen, um einen Code-60 zu vermeiden.

Runde 12: Rekord rückt für Verstappen in die Ferne

Die Rekordjagd müssen wir erst einmal auf Eis legen, das wird wohl auf vorhersehbare Zeit nichts, sofern die Strecke nicht wieder frei wird. Auch dass sich das Feld jetzt nach 1:40 Stunden Rennzeit auseinanderzieht kann schnellen Zeiten schaden oder helfen. Zwar haben sich so die großen Gruppen besser verteilt, aber jetzt überrundet man konstant, anstatt vielleicht einmal in einem Pulk an einem Haufen kleiner BMWs vorbeifliegen zu können. Und Verstappen illustriert es gerade raus aus der Fuchsröhre, als er hinter eben einem BMW voll auf die Bremse gehen muss.

Runde 11: Verstappen verwaltet die Führung, Ford jetzt erste Jäger

8:10 im letzten Umlauf, die Strecke ist gelbphasenbedingt langsamer geworden. Relativ zu Stippler ist Verstappen aber immer noch deutlich schneller, und hat jetzt 50,6 Sekunden Vorsprung. Scherer im zweiten Ford #9 hat sich auf P3 etabliert, die beiden fahren aktuell identische Zeiten. Scherer hat 1:16 schon Rückstand, hat sich von Fugel im Audi #22 und Villagomez im Aston Martin #34 abgesetzt.

Runde 10: Gelb-Phase bremst Verstappen-Zeitenjagd

Wir haben es vorhin schon prognostiziert, jetzt hat sich der Porsche Cayman #456 (Schiede/O'Dey) ausgangs Pflanzgarten 1 im Kies eingegraben. Die Szene wird zum Code-60, mit dieser lokalisierten 60-km/h-Beschränkung wachsen die Zeiten entsprechend. Verstappen hat Glück, dürfte genau vor dem Ausrufen des Code-60 durchgekommen sein. Stippler muss schon rausnehmen, plötzlich wächst die Lücke auf 43 Sekunden.

Runde 9: Zweiter Mustang auf dem Vormarsch

Verstappen kjommt mit 28,2 Sekunden auf Stippler aus der Runde. Bei der Boxenstopp-Rotation hat sich indessen Mustang #9 mit Fabio Scherer am Steuer in besserer Position gebracht. Auf der Strecke kämpft er mit Audi #22, beide sind durch ihre früheren Stopps am ramponierten Aston Martin #34 mit Villagomez vorbei.

Runde 8: Verstappen baut Vorsprung weiter aus

Die Outlap ist für Verstappen wieder schneller, und er baut seinen Vorsprung auf 24,8 Sekunden aus. Stippler ist weiterhin der erste Jäger, der Aston Martin fällt langsam aus dem Bild. Das Rennen entwickelt sich eindeutig zu einem Zweikampf zwischen Verstappen/Lulham und Stippler/Kolb.

Krognes atmet durch: Ist der Rekord sicher?

"Gut, 7:51 bei diesen Bedingungen ist richtig schnell, aber ich bin happy, dass der Rekord noch hält", ist Aston-Pilot Christian Krognes beeindruckt. Er selbst hatte einen schwierigen ersten Stint nach dem Kontakt am Start: "Ich sah nur ein Auto quer im Spiegel, wollte noch ausweichen, leider gab es einen leichten Treffer. Das hat links hinten was kaputt gemacht, dann war es ein harter Stint." Deshalb riss er ab Runde 2 ab: "Ich wollte versuchen, der Gruppe, besonders Max und Frank, zu folgen, aber nach zwei Runden war es fast unmöglich."

Runde 7: Verstappen kommt zum ersten Stopp

Verstappen hat seine Stintlänge maximal ausgereizt, jetzt muss er zum Nachtanken an die Box, bleibt, im Auto sitzen, bekommt neue Reifen. Auch Stippler und Krognes stoppen, heute keine strategischen Abweichungen ganz an der Spitze. Krognes gibt das Auto an Matteo Villagomez ab.

Runde 6: Verstappen fährt weiter weg

Verstappen verliert im Verkehr in den ersten beiden Sektoren Zeit, aber in Sektor 3 hat er wieder etwas Platz und haut mit 1:55,333 dort die nächste Sektorbestzeit raus. Im langen vierten Sektor ist aber wieder zu viel Verkehr. "Nur" eine 7:55, er baut die Führung auf Stippler auf 20 Sekunden aus. Das bleibt einfach schwierig mit dem Rekord. Außerdem hatte Verstappen bislang Glück, dass es kaum Zwischenfälle gibt, die Code-60-Phasen ausgeslöst hätten. Diese 60-km/h-beschränkten Zonen werden irgendwann aber passieren, das ist einfach unvermeidlich. Weiter hinten kommen der Audi #22 von Benny Leuchter und der zweite Ford #9 von Fabio Scherer an die Box.

Verstappen dem GT3-Feld schon enteilt

Mit seiner Jagd auf den Rekord hat Verstappen jetzt schon 16,7 Sekunden auf Stippler aufgefahren. Krognes kann inzwischen auch die Ford-Pace nicht mehr gehen und hat schon fast 30 Sekunden Rückstrand. Der Audi R8 #22 von Benny Leuchter und der zweite Mustang #9 von Fabio Scherer liegen 38 respektive 47 Sekunden zurück. Auf Gesamt-P6 liegt mit der #921 der beste Cup2-Porsche - beziehungsweise lag, #921 kommt soeben zum frühen Stopp, nachdem man eine gute Führung von 10 Sekunden verwaltet hatte. #948 mit Noah Nagelsdiek rotiert auf die Cup2-Spitze.

Runde 5: Verstappen lässt nicht locker

Verstappen ist nicht bereit, den Rekord auf sich beruhen zu lassen, und geht weiter volle Attacke. Er und Stippler sind aktuell die einzigen Fahrer unter 8 Minuten. Verstappen ist nur in den ersten zwei Sektoren etwas langsamer, im langen dritten Sektor haut er aber eine 2:59,490 raus. Das macht unter dem Strich eine 7:51,514! Wahnsinns-Zeit im Verkehr. Zwei Sekunden muss er für den Rekord aber noch finden.

Runde 4: Verstappen wird trotz Verkehr schneller

Verstappen hält das Tempo trotz jetzt dichtem Verkehr brutal hoch. Auf die 7:57 vom letzten Umlauf folgt jetzt tatsächlich eine 7:56. Die Lücke zu Stippler ist auf über 10 Sekunden gewachsen. Zur Erinnerung: Der Rundenrekord wäre eine 7:49,578, vor Jahren gefahren von Krognes.

Dinamic-Porsche nur mit Testlauf

Wer das einzige Profi-Auto von Porsche in diesem Rennen, die #54 von Dinamic, noch sucht: Inzwischen fuhr Joel Sturm zwei Runden, steht jetzt wieder an der Box. Für das Team geht es heute nicht um ein Ergebnis. Sie wollen Setup-Tests schon im Hinblick aufs nächste Jahr verrichten.

Runde 3: Verstappen setzt sich weiter ab

Jetzt kommt der Verkehr ins Spiel. 6,9 Sekunden hat Verstappen jetzt auf Stippler Vorsprung, und Stippler hat wiederum Krognes nun etwas abgeschüttelt. Für alle, die auf einen Rundenrekord gehofft haben, dürften das jetzt schlechte Nachrichten sein, denn ab jetzt muss Verstappen praktisch permanent überholen.

Kaputter Audi verabschiedet sich

Veremenko im Audi #R8 hat sich nun in der zweiten Runde irgendwo mitten in der Cup2-Action auch noch die Frontpartie ordentlich verformt und muss jetzt ramponiert in die Garage kommen. Da wird heute nicht mehr viel gehen.

Runde 2: Verstappen fährt langsam weg

Jetzt geht Verstappen einmal auf volle Attacke und will Stippler und Krognes abschütteln. Eine Sekunde in Sektor 1, eineinhalb Sekunden in Sektor 2, eine in Sektor 3, eineh halbe in Sektor 4. Und damit kreuzt er jetzt nach zwei Runden mit 4,9 Sekunden Vorsprung auf Stippler die Linie.

GT3-Autos setzen sich ab

Verstappen, Stippler, Krognes, dann eine Lücke von gut 7 Sekunden zum vierten GT3, dem Audi #222 von Benny Leuchter. Der zweite Mustang, #9 in der Hand von Fabio Scherer, belegt P5. Dann der erste Cup2-Porsche, Tim Scheerbarth in der #921 hat sich im von Heinemann ausgelösten Startchaos hier die Führung gekrallt und liegt jetzt vor der #948. Der Audi #8 ist wie erwartet in die Cup2-Meute zurückgefallen, kann die Pace der GT3-Profis an der Spitze nicht halten. Startcrash-Verursacher Tim Heinemann hat seinen Porsche #917 zurück in die Box gebracht.

Runde 1: Verstappen mit leichtem Vorsprung

Verstappen kommt als Führender aus der ersten Runde zurück, und hat etwas Puffer auf Stippler und Krognes aufgefahren. Krognes hat sich vom Mustang nicht abschütteln lassen und bleibt dran. 1,4 Sekunden hat Verstappen Vorsprung auf das Duo.

Stippler macht Druck auf Krognes & Verstappen

Mit Abschütteln ist da mal nichts. Verstappen hat hin zu Metzgesfeld immer noch Krognes im Genick - und den Ford Mustang von Frank Stippler, der sich am Cup2-Gemetzel der ersten Kurve vorbeigeschummelt hat und nun schon Dritter ist. Und jetzt kommt Stippler, hoch zu Klostertal spielt er die Power des Mustang aus und übernimmt P2 von Krognes! Dieses kleine Duell spielt Verstappen etwas frei, aber nur unwesentlich.

START ZUM 4-STUNDEN-RENNEN DER NLS

Die Uhr läuft, los geht's! Verstappen attackiert sofort außen Krognes und drängt sich brutal auf der Bremse vorbei in Führung! Drama dahinter, Heinemann im Porsche #917 verschätzt sich auf der Bremse, kollidiert leicht mit Krognes und rutscht ins Kies! Krognes kann auf P2 weiterfahren, aber da sind Teile geflogen. Krognes biegt aber hinter Verstappen ab auf die Nordschleife, bleibt draußen.

Der Start zum 4-Stunden-Rennen steht bevor

Die Autos kommen aus dem Schwalbenschwanz und machen sich auf über die Döttinger Höhe in Richtung Start. Start-Stint dürfte wohl gleich zu einem Duell zwischen Krognes und Verstappen werden, Veremenko im Audi ist deutlicher Außenseiter. Gefahr droht nebenbei von hinten: Die Cup-Porsches sind zwar insgesamt langsamer, aber auf den Geraden sehr schnell.

Autos in der Einführungsrunde

Noch ein paar Regel-Details am Rande: Bei Boxenstopps gibt es hier in der NLS eine Mindest-Standzeit, also keine Stopps auf Zeit. Wie lange man stehen muss, hängt von der Länge des vorangegangenen Stints ab. Das kann das Klassement im Rennverlauf durcheinanderwürfeln, weil Teams oft früher und dadurch deutlich kürzer stoppen und dadurch in Führung gespült werden - was sich aber hintenraus ausgleichen wird, weil sich die Regeln für die letzte Stunde ändern.

Das ganze NLS-Rennen auch im Livestream

Wer heute keinen Stream nutzen kann, für den haben wir den Liveticker. Für alle, die jetzt Stream-Zeit haben, gibt es hier bei uns auch den Stream, direkt unten verlinkt:
NLS im Livestream: Max Verstappen kämpft am Nürburgring um Sieg (12:00:00)

+++ Erstes GT3-Qualifying von Max Verstappen im Bericht +++

Formationsrunde beginnt

18 Minuten vor dem Start beginnt schon die Einführungsrunde für die Spitzengruppe. Wie am Nürburgring üblich wird das Feld nach Klassen in 3 Gruppen aufgteilt, ganz vorn natürlich die GT3. Christian Krognes startet den Aston Martin, im Audi #R8 sitzt hingegen mit Alexey Veremenko nicht der schnellste Fahrer des Teams. Frank Stippler sitzt weiter hinten im Ford. Max Verstappen fährt den Start-Stint im Ferrari, wie es aussieht. Der Dinamic-Porsche fehlt in der Startaufstellung - nimmt seinen fünften Platz nicht wahr, steht aufgebockt in der Box.

Kurzes Klassen-Update vor dem Start

Ehe es um 12:00 Uhr weitergeht noch ein Blick in ein paar kleinere Klassen. Im hart umkämpften BMW M240i-Cup holte die #680 von PTerting Sports (Reinhard/Van der Sanden/Abee) mit einer halben Minute eine deutliche Pole vor den amtierenden Meistern Adrenalin Motorsport (#1). In der Cayman-Klasse Cup3 steht #962 (Bednarski/Stegmann) mit nur 4,3 Sekunden Vorsprung auf #955 (Linden/Schicht/Fielenbach) und 11,2 Sekunden auf #959 (Eichenberg/Haughton) auf Pole, hier geht es gewohnt eng zu. In der von GT4-Autos dominierten SP8T steht der Prosport-Aston Martin #191 (Böckmann/Rennhofer) vor dem #170 Supra (Koyama und Giuliano Alesi, Sohn von F1-Legende Jean). Der neue Honda Civic TCR in den Händen von Ex-F1-Pilot Tiago Monteiro und TCR-Experte Mike Halder landete zwar nur auf P3 in der TCR, aber die Top-3 trennten dort 3 Sekunden. Wer gleich im Rennen mal woanders hinschauen möchte - das sind empfehlenswerte Stellen.

Cup-Porsche mischen die GT3-Starter auf

Das ist jetzt ein guter Punkt, um kurz auf die Cup2-Klasse zu sprechen zu kommen. Dort stehen nur Porsche 911 GT3 Cup am Start, aber am vorderen Ende sind die randvoll mit Fahrern, die hunderte Runden in Cup-Porsches auf der Nordschleife hinter sich haben. Daher überrascht es nicht, dass sich einige zwischen die GT3s geschoben haben. Cup2-Polemann Tim Heinemann (#917) fährt sonst sowieso auch für Falken GT3-Porsches. Tobias Müller (#948) und David Jahn (#921) kennen das Material bestens. Diese Autos könnten im Rennen besonders in der Startphase für die hinter ihnen startenden Fords nervenaufreibend werden. Besonders im Trockenen sollten die Fords schneller sein, aber auf der Nordschleife ist Überholen schwer.

Max Verstappen mit bester Ausgangsposition für den Start

Wir haben es vorhin schon gehört, der Sieg ist das klare Ziel heute für Verstappen. Und dafür ist die Startposition an und für sich gut. Denn die Autos von Krognes und Stippler, die ihn im Qualifying geschlagen haben, sind keine Autos mit Profi-Lineups. Krognes und Stippler werden die später an langsamere Fahrer abgeben. Der erste Profi-GT3 ist der Dinamic-Porsche von Bastian Buus und Joel Sturm auf Startplatz 5. Die beiden Haupt-Racing-Fords sind nach schwachen Qualifyings (P9 für #9 von Scherer/Mardenborough/Fetzer und P13 für Kolb/Stippler) recht weit hinten.

Mit wem fährt Max Verstappen heute?

Verstappen ist für das Vier-Stunden-Rennen gleich natürlich nicht allein, das sollten wir an dieser Stelle erwähnen - nachdem sein Teamkollege im Qualifying gar nie im Auto saß. Verstappen hat für das Rennen mit Chris Lulham einen aus seinem Simracing-Team Redline mit an Bord. Lulham fuhr schon vor zwei Wochen mit Verstappen im Cayman GT4 hier, und er kennt auch GT3-Autos. In diesem Jahr fuhr er in der GT World Challenge für Verstappens Team, gewann auch seine Klasse in der Meisterschaft und ließ gelegentlich Pace aufblitzen.

Noch eineinalb Stunden bis zum Start

Falls jemand übrigens noch Zweifel an Verstappens Ziel für heute hatte - natürlich ist es der Sieg: "Ja klar, das ist das Ziel. Das können wir glaube ich auch." Und der Start ist natürlich nicht weit weg. NLS heißt alles an einem Tag. 12:00 Uhr grüne Flagge, die Einführungsrunde wird schon gute 20 Minuten davor beginnen.

Erste Worte von Max Verstappen

"Es war eigentlich ganz gut, auch mit Inters, auch das Auto ist super gelaufen", so Verstappens erster Kommentar im offiziellen NLS-Stream. "Natürlich immer viel Verkehr, das beste Timing ist nicht einfach. Am Ende war es schade auf Slicks, auf der letzte Runde war viel zu viel Verkehr. Aber es war gut, die Reifen sind auch gut, im Rennen passt das schon." Pole hätte er schon gerne gehabt, aber mit den Slicks war das schwierig: "Nur eine trockene Linie in verschiedenen Kurven."

Stippler scheitert, Krognes auf Pole!

Die Krognes-Zeit hält. Stippler kommt aber noch bis auf 2,119 Sekunden ran und verdrängt damit Verstappen wieder auf den dritten Platz. 3,069 ist Verstappens Rückstand auf die Pole. 10,694 Sekunden Rückstand hat der viertplatzierte Tim Heinemann im Porsche #917 aus der Cup2-Klasse, er verdrängt Joel Sturm im Dinamic-Porsche auf den fünften Rang.

Verstappen versucht noch einmal zurückzuschlagen, holt drei Sekunden auf Krognes' vorangegangene Runde in Sektor 4 auf. Und damit übernimmt er jetzt einmal die Pole. Aber Krognes kann in Sektor 4 auf seiner letzten Runde auch noch einmal nachlegen, und ist dort auf seinem letzten Versuch nur mehr eine Sekunde langsamer. Und das reicht für ihn. 8:06,057 ist provisorische Pole. Wir warten, was Stippler im Audi #8 noch bringen kann. Der hat Verstappen eben um drei Sekunden die Bestzeit in Sektor 3 abgenommen.

Krognes greift fester nach der Pole

Krognes legt im 3. Sektor erneut nach und ist zwei Sekunden schneller als Stippler, vier besser als Verstappen, fünf als Sturm. Das sieht immer besser aus für den Aston Martin des Rundenrekordhalters. Tobias Müller im Cup-Porsche 911 #948 verdrängt soeben Verstappen aus der zweiten Startreihe.

Qualifying-Zeit läuft ab - letzte Runden

Kurz vor dem Ablauf der Uhr kommt Frank Stippler noch über die Linie - der Veteran hat auf das zweite Auto gewechselt, in dem er genannt ist, den Audi R8 #8. Stippler Verbessert sich mit 3,9 Sekunden Rückstand auf Krognes auf P2, schiebt Sturm und Verstappen in die zweite Startreihe. Verstappen muss sich durch die Fuchsröhre und im Adenauer Forst gerade vorsichtig an GT4-Autos vorbeiarbeiten, nachdem er auf dem GP-Kurs eben mit 1:03 noch einmal eine Sekunde schneller war als alle anderen.

Krognes mit klarer neuer Bestzeit

Joel Sturm stellt den Dinamic-Porsche mit 8:20,316 auf den ersten Platz. Verstappen folgt, scheitert um 6 Zehntel! Aber hinter ihm kommt Krognes im Aston Martin mit Bestzeiten in den Sektoren 3 und 4, deutlich, und das resultiert in einer 8:12,461. Provisorische Pole. Alle drei sind aber rechtzeitig über den Zielstrich, um noch eine Runde zu fahren.

Krognes scheitert an der Verstappen-Marke

Eine einfache Gelbphase im Tiergarten, da wird ein Auto abgeschleppt. Krognes kann sich auf 8:45 verbessern, scheitert aber noch klar an Verstappen. Weiter hinten wird es jetzt aber deutlich schneller. Der junge Porsche-Pilot Joel Sturm im Dinamic-Porsche fährt Bestzeiten in den Sektoren 2 und 3, Fabio Scherer in Sektor 4 mit 3:25 dort auf Verstappen-Niveau. Wie angekündigt - die Strecke wird trockener, und damit schneller.

Noch 10 Minuten im Qualifying - neue Verstappen-Bestzeit

Verstappen aber kann jetzt auch in Sektor 4 und Sektor 5 durchziehen, Gelb dürfte aufgehoben sein. Und Verstappen, der in Sektor 3 noch Zeit relativ zu Stippler und Krognes verloren hat, gewinnt hintenraus massiv Zeit und baut mit einer 8:37,818 seine Führung wieder aus. Dann kommt er an die Box, holt sich Slicks, geht wieder raus. Wie auch überall sonst gilt hier: Wer vor dem Ablaufen der Uhr über die Linie kommt, kann die Runde fertigfahren. Das kann also auch 8 Minuten nach der Zielflagge noch entschieden werden. Verstappen kürzt den GP-Kurs ab und geht sofort auf eine fliegende Runde, während Krognes gerade deutlich schneller wird.

Gelbphasen bremsen Qualifying-Zeiten weiter

Ein BMW 325i - #111, JSCompetition - rollt am Anfang der Döttinger Höhe aus und löst eine weitere Gelbphase aus. Krognes kann sich aber schon im Mittelsektor bei weitem nicht ausreichend verbessern, verliert 13 Sekunden. Stippler ist sechs Sekunden schneller als Krognes - aber damit immer noch 7 Sekunden langsamer als Verstappen. Aktuell ist die Runde für eine neue Bestzeit einfach nicht frei.

Krognes, Stippler & Verstappen eröffnen die Zeitenjagd

Jetzt scheint das Vorsondieren erst einmal vorbei. Stippler unternimmt einen zweiten Versuch, auch Christian Krognes im Aston Martin ist jetzt draußen. Krognes ist im 1. Sektor noch einmal 2 Sekunden schneller als Stippler, auch im zweiten, im dritten ist er gleich schnell und damit auf Bestzeitkurs. Verstappen geht jetzt auf seine nächste schnelle Runde, verliert im zweiten Sektor zwei Sekunden auf Krognes.

Verstappen-Zeit hält weiter

Stippler ist im zweiten Sektor mehrere Sekunden schneller als Verstappen, doch in Sektor 4 verliert er wegen dem angesprochenen Code-60 18 Sekunden. Trotzdem verbessert er sich auf 9:04,509, 17,8 Sekunden hinter Verstappen. Der kam vorhin wieder an die Box.

Erster Code-60 des Tages für Max Verstappen

Aber schon haben wir die erste Tempobeschränkung auf der Strecke. Für Neulinge: Auf einer 24 Kilometer langen Strecke kann man natürlich keine Safety Cars einsetzen, und rote Flaggen im Qualifying sind ebenso äußerst unpraktisch. Das Problem löst man mit Tempolimit-Zonen: Der violett angezeigte Code-60 bedeutet, dass ab diesem Punkt 60 km/h als Tempolimit herrscht. Doppelgelbe Flaggen bedeuten 120 km/h. Verstappen muss gerade so eine Zone hin zu Brünnchen durchfahren, da wird ein BMW abgeschleppt. Ja, man überholt hier einfach Abschleppzüge, und sogar Trucks. Code-60-Phasen bedeuten aber auch, dass die Rundenzeiten jetzt natürlich nicht mehr konkurrenzfähig sein können, weil solche Zonen logischerweise viel Zeit kosten.

Die Reifen-Frage wird noch spannend

Frank Stippler fährt im Mustang #6 wieder raus - auf geschnittenen Slicks. Das ist hier schließlich nicht F1, man hat in Sachen Reifen eine deutlich andere Spannweite. Die Regenreifen auf dem feuchten Asphalt sind nicht gerade ideal, erst recht da viele Stellen jetzt immer, sagen wir mal, weniger feucht werden. Stippler kürzt nach der GP-Strecke direkt ab und geht sofort raus auf eine schnelle Runde.

Verstappen mit erster Zwischenbestzeit

Die Strecke ist aktuell aber immer noch feucht. Verstappen fährt mit 8:46,694 eine deutliche neue Bestzeit, aber da fehlt gut eine Minute auf die theoretisch bestmöglichen GT3-Zeiten. 24 Sekunden war Verstappen schneller als Joel Sturm im Dinamic-Porsche #56, der allerdings die Runde fast zehn Minuten früher fuhr.

Verstappen erhöht die Schlagzahl sofort

Zweite Runde, bessere Einschätzung des Grips, sofort ist Verstappen im ersten Sektor fünf, im zweiten drei Sekunden schneller als Christian Krognes, der im Aston Martin Vantage GT3 nur unwesentlich weiter vor ihm fährt. Die Strecke wird aber auch jetzt schrittweise besser, das macht direkte Vergleiche einmal schwer. Zur Erinnerung: Die absoluten GT3-Benchmarks im Trockenen liegen unter 8 Minuten. Stippler ist nach seiner ersten Runde wieder zurück an die Box.

Verstappen eröffnet erste gezeitete Runde

Die Einführungsrunde ist vorbei, Verstappen geht jetzt hinein in seine erste schnelle Runde. Frank Stippler im Ford Mustang GT3 #6 hat währenddessen bereits die erste GT3-Benchmark gesetzt, er hat keine Einführungsrunde gefahren sondern ging gleich auf Zeit. 9:16:895 für Stippler, der wohl schon tausende Runden Nordschleifen-Erfahrung hat.

Vorsichtige erste Verstpapen-Runde

Bei unterschiedlich feuchtem Asphalt je nach Kilometer geht Verstappen auf dieser Sondierungsrunde mal kein Risiko. Die Strecke wird da in den nächsten 60 Minuten auch deutlich schneller werden, prognostizieren wir da mal. Verstappens erste Sektorzeit durch Hatzenbach ist eine 1:14,2 und 2:14,5 im langen Mittelteil. Für alle Nordschleifen-Neulinge: Die Strecke hat hier nicht die aus anderen Rennserien gewöhnten 3, sondern wegen ihrer Länge gleich 5 Sektoren. Sektor 1 ist die GP-Strecke, die Sektoren 2, 3 und 4 sind die großen Nordschleifen-Sektoren, Sektor 5 der Sprint über die Döttinger Höhe ins Ziel. Sektor 4 ist mit dreieinhalb Minuten der längste.

Max Verstappen fährt direkt raus auf die Nordschleife

Kurz zum Qualifying-Format an sich: Schnellste Runde zählt. Keine komplizierten F1-Systeme. Aber da die Strecke so lang ist, kann man bei Bedarf am Ende des GP-Kurses rechts abkürzen und muss keine ganze Nordschleifen-Runde zum Aufwärmen fahren. Verstappen geht aber mal direkt raus, um sich einzuschießen. Kein Verkehr vor ihm, auch der Nebel lichtet sich ab dem Hatzenbach.

GRÜN: Qualifying auf dem Nürburgring startet

Die ursprünglich für 90 Minuten angesetzte Qualifying-Session wird auf 60 Minuten verkürzt und wird wie ursprünglich geplant um 10:00 Uhr zu Ende gehen. Und natürlich fährt Verstappen gleich raus. Neblig ist es noch immer, der Asphalt ist größtenteils feucht.

QUALIFYING-START ANGESETZT

Wir haben gute Nachrichten: Soeben meldet die Rennleitung, dass wir jetzt um 09:00 Uhr nach kurzer Verzögerung tatsächlich starten. Der Rennstart bleibt nach wie vor planmäßig bei 12:00 Uhr.

Der leidige Nürburgring-Nebel

Wer zumindest das 24-Stunden-Rennen jedes Jahr verfolgt, der kennt wohl das Thema Nebel hier bestens. Nebel ist in der Region eben immer eine Gefahr, und die über 24 Kilometer lange Strecke macht die Sache nicht einfacher. Um loslegen zu können, brauchen wir aber 24 ausreichend freie Kilometer. Gegenwärtig sieht man aber auch auf der Ziellinie schon deutlich, warum man nicht fahren kann. Also weiter abwarten. 09:00 Uhr Update.

Nebel sorgt für Qualifying-Verzögerungen

Bei den späten NLS-Rennen im Herbst immer eine wichtige Frage. Schneit schon mal nicht, aber leider starten wir mit recht dichtem Nebel in den Tag. Der sich bei einstelligen Temperaturen nur sehr langsam auflöst. Also muss die Rennleitung gleich einmal den Start zum Qualifying verschieben. Weitere Infos um 9:00 Uhr.

Gegen wen fährt Max Verstappen heute auf dem Nürburgring?

Mit einem GT3-Ferrari ist Verstappen heute absolut in der Lage, ganz vorn um Pole und Sieg mitzufahren. 11 weitere GT3-Autos stehen heute am Start und sind seine Hauptkonkurrenten, aber nur drei sind primär mit Profi-Rennfahrern besetzt: Die beiden Ford Mustangs des Haupt Racing Teams (Nummern 6 und 9) und der Dinamic-Porsche mit der Nummer 54. Das sind die führenden Kandidaten für den Sieg heute:

NLS plus Max Verstappen - das kommt heute

Ehe es losgeht, schicken wir einmal voraus: Natürlich ist das Interesse an diesem Rennen heute vor allem wegen Max Verstappen groß. Unser Fokus liegt hier entsprechend auch primär auf Verstappen, aber nicht völlig - die NLS liefert durchaus Rennen für Rennen absoluten Motorsport-Mehrwert. Entsprechend werden wir uns bei Gelegenheit bemühen, zumindest die eine oder andere Facette der Serie näherzubringen, und empfehlen, die NLS auch über den Tag hinaus zu verfolgen. Ob mit oder ohne Verstappen am Start.

Willkommen zum GT3-Debüt von Max Verstappen auf der Nordschleife!

Ja, das lassen wir uns heute natürlich nicht entgehen. Alle Augen, auch unsere, sind auf die Nürburgring Nordschleife und auf das große Debüt von Max Verstappen in der Topklasse SP9 mit einem Ferrari 296 GT3 gerichtet. Aus gegebenem Anlass begleiten wir diesen Tag vom Qualifying um 08:30 Uhr bis zum Zieleinlauf des Rennens um 16:00 Uhr hier im Liveticker. Weitere Infos zu Zeitplan und mehr gibt es hier: