+++ Bericht vom Sonntags-Rennen der 24h Qualifiers am Nürburgring +++

Wir verabschieden uns vom Nürburgring

Ab dem 14. Mai geht es in der Eifel wieder weiter - dann mit dem Haupt-Event, dem 24-Stunden-Rennen. Bis dahin wünschen wir eine schöne Pause und hoffen, dass wir nach den tragischen Ereignissen des Samstages heute zumindest die schöne Seite des Motorsports wieder in Erinnerung rufen konnten, ohne dabei auf Juha Miettinen zu vergessen. Ruhe in Frieden.

24h Qualifiers Nürburgring - Rennen am Sonntag - Ergebnis Top-10

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
116Scherer Sport PHXAudi R8 LMS GT3 evo IIChristopher Haase
Alexander Sims
Ben Green
28 Runden
284Red Bull Team ABTLamborghini Huracan GT3 EVO2Luca Engstler
Mirko Bortolotti
Patric Niederhauser
+ 28,024
3911MantheyPorsche 911 GT3 RThomas Preining
Matt Campbell
+ 1:14,824
480WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Fabian Schiller
Luca Stolz
+ 1:17,633
599ROWE RacingBMW M4 GT3 EVOMax Hesse
Jordan Pepper
Kelvin van der Linde
+ 1:51,352
677SchubertBMW M4 GT3 EVOCharles Weerts
Ugo de Wilde
+ 1:55,579
781BMW MBMW M3 Touring 24hJens Klingmann
Connor de Philippi
Neil Verhagen
+ 2:17,240
811Schnitzelalm RacingMercedes-AMG GT3Kenneth Heyer
Jay Mo Härtling
Jannes Fittje
+ 2:42,711
967HRTFord Mustang GT3Christopher Mies
Frederik Vervisch
Fabio Scherer
Colin Caresani
+ 4:24,823
1026PROsportMercedes-AMG GT3Adam Christodoulou
Chris Lulham
Mikael Grenier
+ 4:33,199

SCHERER-AUDI GEWINNT 24h-QUALIFIER AM SONNTAG

Perfekte Vorstellung von Scherer, Ben Green kommt über die Linie und fixiert den Sieg für sich und Christopher Haase und Alexander Sims! P2 geht an den Abt-Lamborghini, und der Überrundungs-Zwischenfall hat P3 für Manthey fixiert. Thomas Preining kommt drei Sekunden vor Fabian Schiller im Mercedes #80 ins Ziel. Kelvin van der Linde im Rowe-BMW komplettiert die Top-5, dahinter der Schubert-BMW, und Neil Verhagen im M3 Touring muss sich am Ende mit P7 zufrieden geben. Schnitzelalm-Mercedes #11, HRT-Ford #67 und PROsport-Mercedes #26 komplettieren die Top-10.

+++ 24h Qualifiers vom Nürburgring heute im Livestream +++

24h Nürburgring Qualifiers: Das Rennen am Sonntag im Livestream (12:00:00)

Letzte Runde: Schiller hat Pech im Karussell

Ein Desaster für Schiller, als sie gerade ins Karussell kommen. Preining hat einen Block an Überrundeten passiert, die jetzt nebeneinander durch die Kurve fahren. Schiller biegt nach unten ab auf die Betonplatten und hat ein viel langsameres Auto vor sich. Das kostet. Viel, viel Zeit.

Letzte Runde auf dem Nürburgring

Scherer-Audi und Abt-Lamborghini sind in sehr sicheren Positionen, und Preining hat sich auf der letzten Runde minimal von Schiller lösen können. Jetzt ist Schiller auf der GP-Strecke nicht nahe genug dran, um eine Attacke zu reiten. Er wird alles auf die Döttinger Höhe am Ende der letzten Runde setzen müssen.

Runde 27: Showdown um P3

Ben Green und Scherer haben vorn alles unter Kontrolle, Patric Niederhauser schafft es nicht und nicht, die Lücke zu verkleinern. Wirklich zur Sache geht es im Kampf um P3. Thomas Preining wehrt sich im Grello mit Händen und Füßen gegen Fabian Schiller im Winward-Mercedes. Erst kommen sie nebeneinander am Ende von Runde 26 hin zu Hohenrain, Preining weigert sich zurückzustecken, dann fahren sie die halbe GP-Strecke nebeneinander, und Preining bremst jede Kurve maximal spät an, und irgendwie schafft er es, immer noch vor dem Mercedes zu bleiben.

Runde 26: Rowe-BMW wacht spät noch einmal auf

Nicht zum ersten Mal meldet sich BMW in der Schlussphase, aber heute ist der Sieg anders als in den zwei ersten NLS-Rennen zu weit weg. Aber Kelvin van der Linde sieht die Top-5 vor sich, hat Kenneth Heyers Schnitzelalm-Mercedes bereits eingeholt und schiebt ihn fast um den GP-Kurs. Am Ende der GP-Strecke geht er vorbei, ist jetzt auf P5.

Runde 24: Scherer-Audi hält Führung stabil

Ben Green jetzt mit einer anständigen Runde, mit 8:16 nimmt er Niederhausers Lamborghini auf der letzten Runde wieder drei Sekunden ab. Die Lücke wächst auf 17. Niederhauser ist wohl der einzige, der den Audi noch fordern kann. Preining im Grello ist auf P3 schon 1:04 zurück, der Winward-Mercedes mit Fabian Schiller jetzt am Steuer liegt nach der Strafe 1:11 zurück. Kenneth Heyer im Schnitzelalm-Mercedes belegt P5, und dann der BMW-Showdown: Kelvin van der Linde schnappt sich im M4 Verhagens Kombi und ist jetzt bester BMW auf P6.

Runde 24: Wildes BMW-Viererpaket

Schon hat Verhagen den Gamota-BMW eingeholt und Zsigo sofort einkassiert. Auch van der Linde und de Wilde gehen dabei - aber nicht, ehe sie sich davor im Kesselchen gegenseitig von der Strecke zu drängen versuchen. De Wilde fährt raus aufs Gras, steckt letztendlich doch noch zurück. Das verschafft Touring-Pilot Verhagen wieder Luft.

Runde 24: Wird der M3 Touring bester BMW?

Es ist langsam durchaus möglich. Aktuell liegt Antal Zsigo im Gamota-BMW noch vor ihm, aber Zsigo ist kein Profi und wird wohl recht bald eingeholt werden. Aber Neil Verhagen im Kombi hat sämtliche Markenprominenz im Heck. Der Rowe-BMW von Kelvin van der Linde, und der Schubert-BMW von Ugo de Wilde, und die würden wohl einen Teufel tun als sich freiwillig von einem Kombi schlagen lassen.

Runde 23: Letzte aus der Spitzengruppe stoppen

Stolz führt die letzten Autos an die Box, die noch nicht gestoppt haben. Ben Green zieht vorbei und behauptet boxenstoppbereinigt im Scherer-Audi die Führung. Patric Niederhauser im Abt-Lambo bleibt auf P2. Dahinter taucht jetzt Preining im Manthey-Porsche am Boxenausgang ein paar Sekunden vor der Winward-#80 auf, weil die ihre Strafe hatte absitzen müssen.

Runde 22: Letzte Boxenstopps der Führenden, Strafe für Winward

Ben Green und Patric Niederhauser biegen beide zu ihren letzten Boxenstopps ab. Luca Stolz wird nächste Runde kommen, und die #80 darf dann ungefähr 19 Sekunden kürzer stehen. Aber halt - die Rennleitung übermittelt schlechte Nachrichten für Stolz und Co. Beim letzten Stopp haben sie ihre Minimal-Standzeit unterschritten. 32 Sekunden Zeitstrafe sind die Folge.

Ärger für Temposünder Timo Glock

Der erste Auftritt des Dörr-McLarens dieses Jahr ist auch an diesem Wochenende nicht gerade von Erfolg gezeichnet. Erst verlor das Auto Teile des Unterbodens, 7 Runden hat das Auto aktuell Rückstand. Auch Timo Glock hat dazu beigesteuert, als er in einer Code-60-Zone mit 107 km/h geblitzt wurde. 77 Sekunden Zeitstrafe und zwei Punkte auf Glocks DMSB-Lizenz sind die Folge.

Runde 20: Niederhauser macht Druck auf Green

Zwei Autos fuhren auf der letzten Runde 8:20. Einer ist Luca Stolz, der andere der zweitplatzierte Abt-Lamborghini mit Patric Niederhauser. Niederhauser versucht nun auch sich wieder an den Scherer-Audi ranzurobben und hat den Rückstand auf Ben Green auf unter 15 Sekunden verkürzt, als die letzte Stunde anbricht.

Runde 19: Luca Stolz will es wissen

Das Verstappen-Auto mag raus sein aus der Spitzengruppe, aber Luca Stolz in #80 hält die Winward-Fahne deutlich hoch. Über die letzten drei Runden hat er 12 Sekunden auf den Führenden Ben Green aufgeholt, und auch vom zweitplatzierten Abt-Lamborghini von Patric Niederhauser fehlen ihm nur mehr 19 Sekunden. Stolz ist schnellster Mann auf der Strecke, und hat obendrauf für den letzten Boxenstopp einen Zeitvorteil, er kann nämlich am längsten fahren.

Runde 18: Lucas Auer wieder in Form

Mit repariertem Splitter fährt der Winward-Mercedes #3 wieder ohne Probleme. 8:19 fährt Lucas Auer aktuell, damit ist er wieder auf dem Niveau der Spitzengruppe unterwegs und gerade auch im Begriff dabei sich zurückzurunden, überholt den sechstplatzierten Moritz Kranz im Gamota-BMW. Aber das ist eben alles Training, nicht mehr, momentan belegt Auer mit drei Runden Rückstand Platz 59.

Runde 17: Audi und Lamborghini bauen Vorsprung aus

Relativ zu ihren direkten Verfolgern waren Ben Green und Patric Niederhauser beide je drei Sekunden schneller als Krognes und Pepper dahinter, aber Stolz weiß, dass da in Sachen Podium noch einiges gehen kann. Auch er fährt 8:16, wie das Spitzenduo, aktuell hat er 48 Sekunden Rückstand.

Runde 16: Zwischenstand im Rennen

Sortieren wir mal an der Spitze: Ben Green führt im Scherer-Audi 27 Sekunden vor Patric Niederhauser im Abt-Lamborghini. Die beiden sind im gleichen Boxenstopp-Zyklus. Dahinter folgen Aston Martin #34 mit Christian Krognes und der Rowe-BMW von Jordan Pepper, die aber zwei respektive eine Runde früher stoppten und daher relativ zur Konkurrenz gleich beim letzten Stopp wieder verlieren werden. Im Gegenzug hat sich der Winward-Mercedes #80, aktuell mit Luca Stolz am Steuer, jetzt auf P5 eingerichtet und ist in bester Position, um im weiteren Rennverlauf um das Podium zu kämpfen. Auch der Gamota-BMW und der Manthey-Porsche sind da noch dabei, der M3 Touring liegt auf P8.

Runde 14: Scherer-Audi und Abt-Lamborghini stoppen

Ungewöhnliche Taktik - der Abt-Lamborghini stoppt jetzt schon und gleicht damit die Boxenstopp-Sequenz schon zur Rennhalbzeit wieder aus. Dadurch muss das Team aber 19 Sekunden länger an der Box stehen. Entsprechend kommt Ben Green im Audi jetzt mit einem deutlichen Vorsprung von gut 20 Sekunden raus aus der Box, während Patric Niederhauser den Lamborghini übernimmt. Aber die Top-2 sind jetzt boxenstoppbereinigt

Lucas Auer kehrt zurück auf die Strecke

Nach fast einer halben Stunde Reparaturpause fährt Lucas Auer im Mercedes #3 endlich wieder aus der Box, aber dadurch sind sie aus den Top-50 gefallen und eben wie erwartet mit vier Runden Rückstand nicht mehr im Rennen um den Gesamtsieg. Das wird ein reiner Testlauf.

Runde 13: Sims in Fahrt, Manthey im Rückwärtsgang

Alexander Sims hat sich im Scherer-Audi jetzt endgültig aus den Fängen von Engstler befreit. Die zwei sind durch die Rennumstände, Code-60 und dergleichen nun schon ziemlich weit vornweg. Maro Engel im zweiten Winward-Mercedes #80 hat den dritten Platz übernommen, und David Jahn im Gamota-BMW gerade P4, während Matt Campbell im Manthey Porsche aktuell die Pace nicht gehen kann. Vorher ließ er sich von Engel ausgangs einer Gelbzone überrumpeln, Jahn musste er so ziehen lassen, und jetzt schickt sich auch noch Jens Klingmann an, den Porsche mit dem M3 Touring zu überholen. Und wir haben Halbzeit.

Was ist los am Verstappen-Auto?

"Wir wissen noch nicht genau, aber du hast ja gesehen, wir haben einen Schaden am Splitter", sagt Winward-Teammanager Steve Buschmann im offiziellen 24h-Stream. "Deswegen haben wir ihn aus Sicherheitsgründen reingeholt, damit nichts Schlimmeres passiert. Wir reparieren das jetzt und nutzen die restliche Zeit des heutigen Rennens als Testlauf." Verstappen hatte eigentlich schon die nächste Runde begonnen, war dann außertourlich am Ende des GP-Kurses zurück in die Box abgebogen. Fahren will man allein deshalb weiter, weil Lucas Auer noch Erfahrung braucht: "Für ihn ist es wichtig, Runden zu sammeln, den Verkehr zu erleben im Hinblick auf die 24 Stunden, dafür tun wir alles, um das Auto wieder rauszuschicken."

Runde 11: Audi spielt sich gegen Abt-Lamborghini frei

Zurück auf die Strecke, und zum Kampf um die Führung - Alexander Sims hat sich im Scherer-Audi endlich wieder etwas freifahren können, kommt jetzt mit 2 Sekunden Vorsprung auf Luca Engstlers Abt-Lamborghini über die Linie. Allerdings hat der Audi einen Stopp-Vorteil dank eines früheren ersten Stopps, boxenstoppbereinigt wäre sein Vorsprung deutlich größer.

Schaden an der Front des Verstappen-Mercedes?

Die Mechaniker arbeiten an der Frontpartie des Mercedes, da ist recht viel Gras im Kühler, und sieht nach ein paar Kratzern auf dem Splitter aus.

Runde 10: Verstappen stoppt vorzeitig

Das ist nicht planmäßig. Nach 10 Runden kommt Max Verstappen schon zum zweiten Mal an der Box, und der Mercedes wird rückwärts in die Garage geschoben! Sims und Engstler gehen vorbei, der Audi übernimmt damit die Führung vor dem Abt-Lamborghini. In der Winward-Box steigt Verstappen aus, Lucas Auer aber gleich ein. In die Garage schieben ist natürlich nicht planmäßig, aber das Auer gleich einsteigt suggeriert, dass es kein allzu großs Problem sein sollte.

STRAFE: KCMG-Mercedes scheitert an Mindest-Standzeit & Tempolimit

Es sind nicht die KCMG-Wochen. Letzte Woche den NLS-Sieg wegen eines Code-60-Verstoßes verloren, und auch heute wird das nichts mehr werden. 33 Sekunden Zeitstrafe erst einmal, weil man die Mindest-Boxenstandzeit unterschritten hat, und 45 Sekunden folgen auf dem Fuß für das Überschreiten des Code-60-Tempolimits. Der aktuell auf P15 liegende Nirei Fukuzumi wird sich freuen, das Rennen ist in Sachen Ergebnis gelaufen.

Runde 8: Verstappen hat Führung ausgebaut

Der frühere Boxenstopp hat Verstappen grundsätzlich einmal 20 Sekunden Vorsprung geschenkt, die er grundsätzlich beim letzten Boxenstopp wieder verlieren wird. Aber in den ersten zwei Runden hat er den Vorsprung auf den Audi um zusätzliche 6 Sekunden ausgebaut, Alexander Sims wird mit 26,8 Sekunden Rückstand am Zielstrich gemessen. Luca Engstler folgt im Abt-Lamborghini 5 Sekunden dahinter, dann eine große Lücke, dann der Aston Martin #34 von Nicki Thiim. Auch die Aston Martins haben sehr früh gestoppt und dadurch profitiert, und sind sogar vor dem Grello, jetzt mit Matt Campbell an Bord.

Runde 7: Haase, Christodoulou, Preining stoppen

Der Rest der Spitzengruppe maximiert den Start-Stint bis Runde 7, ehe man stoppt. Entsprechend übernimmt Verstappen jetzt die Spitze, mit größerer Lücke dank des kürzeren Boxenstopps. Alex Sims hat den Scherer-Audi von Haase übernommen, ist aber immer noch knapp Zweiter. Der Abt-Lamborghini blieb auf P3, den hat Mirko Bortolotti an Luca Engstler übergeben. Dem Audi dürfte gegen dem Lamborghini ein Wechsel von Code-60-Phasen im Pflanzgarten und Schwalbenschwanz entgegengekommen sein, da verlor der Lamborghini relativ gesehen Zeit.

Runde 6: Verstappen stoppt, Haase fährt weiter

Nach 6 Runden kommen die ersten Autos der Spitzengruppe zum Stopp. Verstappen und Bortolotti sind eine Runde früher dran als möglich, dadurch haben sie jetzt eine kürzere Boxenstandzeit und fahren faktisch einen Undercut gegen Haase, werden aber beim letzten Stopp in der letzten Stunde etwas länger stehen bleiben müssen. Adam Christodoulou hat indessen dahinter Thomas Preining überholt, die zwei fahren wie Haase weiter.

Runde 5: Ferrari steht im Brünnchen

Schlechte Nachrichten etwas weiter hinten: Dennis Marschall steht im Kiesbett im Brünnchen, der Polesetter ist damit effektiv raus. Preining rückt auf P4 vor, Adam Christodoulou im PROsport-Mercedes komplettiert die Top-5. Diese sind durch 15 Sekunden getrennt, dann folgt bereits eine ziemliche Lücke von 15 weiteren Sekunden bis zu Moritz Kranz im Gamota-BMW auf P6, ab da sind alle in die Gelbzone des ausgerittenen Marschall gekommen. Der BMW M3 Touring hält sich wacker auf P11.

Runde 5: Nächste Haase-Attacke im Tiergarten

Sie wiederholen den Move der letzten Runde. Wieder hat Haase besseren Topspeed und schert am Ende der Döttinger Höhe aus. Diesmal ist er weniger weit vorn, als sie runterfahren in den Tiergarten, trotzdem will Haase diesmal unbedingt die Nase drinhalten. Verstappen hält aber weiterhin einfach dagegen, und wieder muss Haase in der Kompression zurückstecken. Beide fahren wieder 8:11, haben sich jetzt wieder von Bortolotti abgesetzt.

Runde 4: Haase kontert im Tiergarten

Aber abschütteln ist nicht. Haase saugt sich im Windschatten auf der Döttinger Höhe an, setzt sich außen daneben, und im Parallelflug biegen sie in den Tiergarten ein! Da will keiner zurückstecken, aber irgendwann muss Haase, Verstappen kommt immer noch als Erster raus aus Hohenrain. 8:10,453 für Verstappen, nur zweieinhalb Sekunden vom Rundenrekord weg. Mirko Bortolotti schickt sich allerdings an, da mitzumischen, mit 8:10,686 fährt er die Lücke zu Haase langsam zu.

Runde 4: Verstappen kassiert Haase am Schwedenkreuz

Jetzt muss Haas raus aus Flugplatz im Verkehr kurz vom Gas, und diese Einladung lässt Verstappen nicht so stehen. Er nutzt den Überschuss und geht vor Schwedenkreuz außen vorbei. Jetzt muss Haase zeigen, dass er den Anschluss halten kann. Bis Wehrseifen hat er den Mercedes immer noch dicht vor sich, aber dann schafft es Verstappen, sich einen ganz kleinen Puffer aufzubauen. Damit hat er ausreichend Platz, um den starken Audi-Topspeed im Kesselchen zu neutralisieren.

Runde 3: Bortolotti auf dem Vormarsch

Haase spürt den Druck, man sieht, er nutzt deutlich mehr Strecke und mehr Kerbs als Verstappen hinter ihm und kann den Mercedes trotzdem nicht abschütteln. Dahinter haben wir einen neuen Dritten, auf der Döttinger Höhe geht Bortolotti jetzt an Marschall vorbei. Davor hat er sich auf der Nordschleife schon Preining gekrallt. Der liegt jetzt nur mehr auf P5.

Runde 3: Verstappen aufgehalten & blockt Marschall

Harte Bandagen in einem Rennen, dass noch über dreieinhalb Stunden dauert. Verstappen muss im Adenauer Forst bei Überrundungen rausnehmen, Marschall sieht am Ausgang die Chance auf einen Angriff. Doch Verstappen wittert es und wirft brutal die Tür zu.

Runde 2: Verstappen überholt Marschall im Pflanzgarten!

Im Verkehr werden Haase und Marschall wieder aufgehalten, und Verstappen sieht plötzlich vor sich raus aus Eiskurve runter in den Pflanzgarten die Ferrari-Tür aufgehen. Und er hält rein, warum nicht? Und holt sich P2, eingangs Pflanzgarten! Wildes Manöver. Die Überrundungen haben nicht nur Preining, sondern auch Bortolotti im Abt-Lamborghini da jetzt rangebracht. Aus der Runde kommen sie in der Reihenfolge Haase-Verstappen-Marschall-Preining-Bortolotti zurück, getrennt von 4 Sekunden.

Runde 2: Haase holt Führung im Kesselchen

Jetzt geht's richtig rund. Haases Audi geht im Kesselchen einfach richtig gut, er saugt sich an Marschall ran und geht vor der Mutkurve noch vorbei! Dahinter schnappt sich Verstappen ebenfalls Preining, dann kommen die ersten Überrundungen, und plötzlich kleben die Top-4 wieder innerhalb einer Sekunde - jetzt Haase vor Marschall vor Verstappen vor Preining.

Runde 2: Verstappen vs. Preining

Der Start war stark, die Anfangspace des Grello scheint es weniger. Marschall und Haase sind weggefahren, und Preining spürt Verstappens heißen Atem im Nacken. Rein in Hatzenbach steckt er kurz die Nase rein, weniger ein Angriff, mehr ein Verunsichern. Auch im Adenauer Forst ist er ganz knapp dran, und er sieht, wie Marschall und Haase vor ihm drohen wegzufahren. Da will er natürlich möglichst schnell am Grello vorbei.

Runde 1: Haase kassiert Preining

Auf der Döttinger Höhe versucht es Haase wieder, und diesmal klappt es. Auf der Kuppe ist er bereits vorbei, Preining muss sich mit P3 zufriedengeben. Verstappen hat im Galgenkopf etwas abreißen lassen müssen, schließt aber auf dem GP-Kurs schnell auf. Bortolotti hat sich dahinter im Abt-Lamborghini P5 von Fittje im Schnitzelalm-Mercedes geholt. Der M3 Touring scheint gern mal bester BMW sein zu wollen, Jens Klingmann sieht Kranz im Gamota-BMW nur drei Plätze vor sich.

Runde 1: Wilde Jagd an der Spitze

Preining kommt schlecht durchs Bergwerk und hoch ins Kesselchen saugt sich Haase im Windschatten an. Doch Preining wirft die Tür zu, Haase muss zurückstecken, jetzt schnuppert Verstappen rein ins Karussell am Diffusor des Audi. Das alles hilft Marschall im Ferrari, um sich auf P1 etwas Luft zu verschaffen.

START INS 4-STUNDEN-RENNEN

Schlechter Start vom Gamota-BMW mit Moritz Kranz am Steuer, dafür Thomas Preining on the move! Der schnappt sich in der ersten Kurve den zweiten Rang, wehrt Christopher Haase ab, dann versucht er den im Ferrari führenden Dennis Marschall unter Druck zu setzen. Aber der Ferrari behauptet sich. Wir haben eine Vierergruppe damit im Hatzenbach: Ferrari mit Marschall, direkt dahinter Preining im Grello, Haase im Audi und Max Verstappen im Winward_mercedes. Jannes Fittje im Schnitzelalm-Mercedes und Mirko Bortolotti im Abt-Lamborghini haben sich die Plätze 5 und 6 gesichert, dann Adam Christodoulou im PROsport-Mercedes, und Kranz im Gamota-BMW ist bis auf P8 zurückgefallen.

Favoriten der Spitzengruppe?

Die erste Startreihe ist an der Spitze nicht die beste. Der Ferrari hat mit David Perel, der Gamota-BMW mit Antal Szigo je einen Fahrer mit dabei, der in den letzten Rennen die Pace der GT3-Topleute nicht gehen konnte. Die größten Favoriten dürften entsprechend die direkt dahinter sein - der Scherer-Audi, der Manthey-Porsche und die beiden Mercedes #3 von Winward und #26 von PROsport. Starke Autos außerhalb der Top-10: Der Abt-Lamborghini (P12), die BMWs von Schubert (P77) und Rowe (P17). Nicht mehr heute dabei ist der BMW Z4. Im Top-Qualifying war er leicht mit dem HRT-Ford von Fred Vervisch kollidiert. Auch der Walkenhorst-Aston #35 (Laser, Villagomez, Fetzer, Aust) stellt jetzt mit einem Servolenkungsproblem ab.

Das Rennen geht weiter

Trotz allem kehren wir heute zurück zum Sport. Das vierstündige Rennen folgt, die Autos der ersten Startgruppe mit dem Kondo-Ferrari an der Spitze setzen sich in Bewegung und beginnen die Einführungsrunde.

Schweigeminute für Juha Miettinen

Ehe es heute mit dem Rennen losgeht, dürfen wir natürlich die gestrigen Ereignisse nicht aus den Augen verlieren. Die ganze Startaufstellung, und die ganze Strecke, gedenkt dem gestern tragisch verstorbenen Juha Miettinen.

Max Verstappen startet von Platz 5

Max Verstappens Team wird das Rennen daher von Platz fünf angehen. Teamkollege Lucas Auer qualifizierte sich mit dem #3 Winward-Mercedes dort. Dabei war Verstappen am Vormittag bei Regen noch der schnellste.

Die Top-10-Tabelle

In der nachfolgenden Tabelle gibt es die Top-10 des Qualifyings noch einmal übersichtlich aufgelistet.

24h Qualifiers - Ergebnis Top-Qualifying am Sonntag - Top-10

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
145REALIZE KONDO RACING
with Rinaldi
Ferrari 296 GT3 EvoDavid Perel
Dennis Marshall
Thierry Vermeulen
8:10,275
223GamotaBMW M4 GT3 EVOAnzal Zsigo
Moritz Kranz
David Jahn
+ 0,001
316Scherer Sport PHXAudi R8 LMS GT3 evo IIChristopher Haase
Alexander Sims
Ben Green
+ 0,965
4911MantheyPorsche 911 GT3 RThomas Preining
Matt Campbell
+ 2,033
53WinwardMercedes-AMG GT3Max Verstappen
Lucas Auer
+ 3,076
626PROsportMercedes-AMG GT3Adam Christodoulou
Chris Lulham
Mikael Grenier
+ 3,202
711Schnitzelalm RacingMercedes-AMG GT3Kenneth Heyer
Jay Mo Härtling
Jannes Fittje
+ 3,649
848LOSCH Motorsport
by Black Falcon
Porsche 911 GT3 RDaan Arrow
Patrick Assenheimer
Tobias Müller
Dylan Pereira
+ 3,809
980WinwardMercedes-AMG GT3Maro Engel
Fabian Schiller
Luca Stolz
+ 4,034
105Black Falcon EAEPorsche 911 GT3 RMustafa Mehmet Kaya
Thomas Kiefer
Gabriele Piana
Mike Stursberg
+ 4,218

Rennstart um 13 Uhr

Im Gegensatz zu gestern gilt es nun nicht mehr lange zu warten. Das zweite Rennen des Wochenendes startet bereits um 13 Uhr. Genug Zeit für ein Mittagessen und einen Cafe ist also noch. Anlässlich des Todes von Juha Miettinen nach einem schweren Unfall im gestrigen Rennen wird es zunächst eine Schweigeminute geben.

Kondo-Ferrari mit Änderungen über Nacht

Wie der Kondo-Ferrari sich im Vergleich zu gestern so steigerte verrät Pole-Pilot Thierry Vermeulen. Das Team nahm auch einige Setup-Arbeiten vor. "Das fühlt sich gut an und es steckt viel Teamarbeit drin. Selbst gestern hatten wir noch Probleme mit dem Auto, also haben wir heute Nacht ein paar Dinge verändert und das scheint uns in die richtige Richtung gebracht zu haben", sagt Vermeulen.

David Jahn fehlt eine Tausendstelsekunde auf die Pole

Für den Polesetter von gestern, den Gamota-BMW, reicht es ganz knapp nicht. Eine Tausendstel fehlte dem Team auf den Kondo-Ferrari. David Jahn ist dennoch zufrieden. "Ich glaube, wir müssen den Transponder drei Zentimeter nach vorne bauen, dann würde es reichen. Ich bin super glücklich. Sportlich gesehen war das bisher für uns Mega. Deswegen bin ich super zufrieden mit der Performance, ich weiß gar nicht was ich sagen soll", sagt Jahn.

Vermeulen mit erstem Anlauf auf Pole

Das besonders beeindruckende: Für Vermeulen war die Pole-Runde die erste Runde des Tages, dazu wegen des Regens früher am Tag bei nicht optimalen Bedingungen. "Es war also ein bisschen tricky, aber es hat Spaß gemacht. Ich würde nicht sagen, dass ich ein Experte bin aber die Runde hat sich gut angefühlt", sagt Vermeulen nach dem Qualifying.

THIERRY VERMEULEN STELLT FERRARI AUF POLE

Das war es, da kommt keiner mehr. Thierry Vermeulen holt im Kondo-Ferrari eine etwas überraschende Pole, eine Tausendstel vor dem das ganze Wochenende bockstarken David Jahn. Haase, Preining, Auer komplettieren die Top-5. Dahinter Adam Christodoulou im Prosport-Mercedes, dann der Schnitzelalm-Mercedes von Jay Mo Härtling, Tobias Müller im Losch-Porsche, Luca Stolz im Winward-Mercedes und Gabriele Piana im Black-Falcon-Porsche.

Manthey-Grello & Scherer-Audi scheitern an der Spitze

Die zweiten Runden von Vermeulen und Jahn sind keine Verbesserungen, sie sind fertig. Kann sie noch jemand abfangen? Thomas Preining im Manthey-Porsche macht Anstalten, da mitzumischen, ebenso Christopher Haase im Scherer-Audi. Haase kommt bis auf eine Sekunde ran, bleibt aber auf P3. Preining springt auf P4 vor, Lucas Auer stellt den Verstappen-Mercedes auf P5.

BMW-Kombi fährt unter die Top-10

Neil Verhagen sorgt wieder für Aufmerksamkeit, und schiebt sich im M3 Kombi gerade auf den neunten Platz. An der Spitze also jetzt Vermeulen und Jahn, dann sieben Sekunden dahinter Jesse Krohn im KCMG-Mercedes, dann Christopher Haase im Scherer-Audi. Aber im Hatzenbach haben wir erneut eine Gelbzone, jetzt steht dort der Ring-Racing-Mercedes.

Thierry Vermeulen mit Ansage auf P1

8:10,275 haut Thierry Vermeulen im Kondo-Ferrari raus, das ist eine Ansage. Dahinter kommt David Jahn im Gamota-BMW, und ist eine Tausendstel langsamer! Eine Vorentscheidung, aber die Strecke wird an der Unfallstelle im Hatzenbach wieder freigegeben. Entsprechend sind dort jetzt für alle schnelle Zeiten möglich. Noch ist das nicht vorbei.

Sven Müller crasht im Hatzenbach

Der Falken-Porsche kommt nicht einmal bis zum Regen, Sven Müller ist im Hatzenbach in die Leitplanke eingeschlagen und steht in entgegen der Fahrtrichtung am Grastreifen. Nur die ersten fünf Autos sind da durch, ehe jetzt dort eine gelbe Flagge die den Rest um mehrere Sekunden einbremst.

Regen kommt auf der Nordschleife

Und jetzt kommt es, wie es am Nürburgring kommen muss. Regen im hinteren Bereich der Nordschleife. Der Dunlop-Porsche von Alessio Picariello rutscht im Kesselchen schon in die Leitplanke, jetzt scheint er sich zurückzuschleppen. Die ersten Autos kommen aber jetzt schon zurück aus der Aufwärmrunde und legen los. Keiner der Top-Fahrer kommt zum Reifenwechsel, hier am GP-Kurs ist es völlig trocken.

Kein Max Verstappen im Top-Qualifying

Weiter in der Liste: Jay Mo Härtling im Schnitzelalm-Mercedes, Roelof Bruins im Hankook-Porsche, Nathanael Berthon im Car-Collection-Porsche, Christer Jöns im JUTA-Audi, Thomas Preining im Manthey-Porsche, Michele di Martino im KKrämer-Audi, Mateo Villagomez im Walkenhorst-Aston, Timo Glock im Dörr, McLaren, Yuichi Nakayama im Ring-Racing-Mercedes, SELV im JUTA-Audi, Arno Klasen im equipe-vitesse-Audi, Lucas Auer im Verstappen-Mercedes, Luca Stolz im Winward-Mercedes, Christopher Haase im Scherer-Audi, Joel Sturm im Dinamic-Porsche, Adam Christodolou im Prosport-Mercedes, Neil Verhagen im M3-Kombi, Maxime Dumarey im PROsport-Aston, Charles Weerts im Schubert-BMW, Ralf Schall im Z4, und schließlich Luca Ludwig und Bruno Spengler in den HWAs.

Start in die Aufwärmrunde des Top-Qualifyings

Es geht los. Der Aston Martin #34 mit Nicki Thiim am Steuer setzt sich als erstes Auto in Bewegung und eröffnet die Aufwärmrunde. Dann Picariello im Dunlop-Porsche, Fred Vervisch im HRT-Mustang, Max Hesse im Rowe-BMW, Maximilian Paul im Konrad-Lamborghini, Thierry Vermeulen im Realize-Ferrari, David Jahn im Gamota-BMW, Sven Müller im Falken-Porsche, Jesse Krohn im KCMG-Mercedes, Luca Engstler im Abt-Lamborghini, Tobias Müller im Losch-Porsche, Gabriele Piana im Black-Falcon-Porsche, Martin Rump im Mühlner-Porsche, Kush Maini im HRT-Mustang, Kerong Li im High-Class-Porsche.

Autos fahren raus in die Startaufstellung

Wer in den letzten Jahren beim 24h-Rennen schon dabei war, kennt den Ablauf. Jetzt fahren erst einmal alle Autos raus auf die Startaufstellung, wo sie nach dem Qualifying-Ergebnis aufgereiht Aufstellung nehmen. In ein paar Minuten geht es dann in 15-Sekunden-Intervallen raus auf eine Einführungsrunde, auf die dann direkt zwei gezeitete Runden folgen werden.

Ist ein neuer Rundenrekord heute im Top-Qualifying möglich?

Gestern war David Jahn im Gamota-BMW im regulären Qualifying mit Verkehr nur eineinhalb Sekunden langsamer als die absolute Rekordrunde - sehen wir also womöglich heute im Top-Qualifying bei freier Strecke einen Rekord? Dagegen sprechen mehrere Dinge. Erst einmal die Streckenbedingungen, nach dem Regen dürfte der Asphalt noch etwas griparm sein. Und dann gilt es zu bedenken: Im Top-Qualifying müssen alle mit vollen Tanks starten. Deswegen stammt die Rekordrunde etwa auch aus dem 24h-Rennen 2023, als Daniel Keilwitz im Ferrari frühmorgens bei perfekten Bedingungen mit viel Asphalt-Grip und mit einem sich leerenden Tank eine unglaubliche 8:08,006 fuhr.

Verstappen-Mercedes startet im Top-Qualifying in den Untiefen

Weil sie am Ende nicht mehr auf Slicks rausfuhren, sind die beiden Winward-Mercedes ewig weit zurückgefallen. Tatsächlich darf sich jetzt Simracing-YouTuber Jimmy Broadbent rühmen, auf einem Auto zu sitzen, welches schneller war als Max Verstappen, da der Cup-Porsche #632 mit Manuel Mezger am Steuer auf P30 die schnellste Verstappen-Regenzeit um drei Sekunden hatte schlagen können. P32 insgesamt für Verstappen/Auer. Da fünf Cup2-Porsche vor ihnen nicht am Top-Qualifying teilnehmen, rücken sie in der Startreihenfolge wenigstens noch auf P27 auf, sind damit aber eben mitten im Feld. Direkt vor ihnen etwa auch der equipe vitesse-Audi, ein R8 GT3, der ohne Vollprofis in der Amateurwertung genannt ist. Nicht optimal.

Qualifying-Ergebnis wird Startreihenfolge im Top-Qualifying

Ganz für nichts ist das Ergebnis des Qualifyings natürlich nicht. Heute wird es dafür genutzt, um die Startreihenfolge für das in einer halben Stunde beginnende Top-Qualifying festzulegen. Heißt: Der Walkenhorst-Aston wird als Erster losfahren. Da die Autos in 15-Sekunden-Intervallen ins Top-Qualifying starten werden, kann es für Pro-Autos, die weit hinten im Feld sind, natürlich immer passieren, dass sie etwa auf ein Auto mit Problemen auflaufen, oder auch dass sie in der zweiten Runde ein langsameres Auto einholen und dadurch Zeit verlieren. Andererseits - die Strecke ist noch immer nicht ganz trocken und baut Grip auf. Als Letzter seine zweite Runde zu beginnen kann im Gegenzug also auch ein Vorteil sein.

24h Qualifiers am Nürburgring - Top-10 - Ergebnis Qualifying

P.Nr.TeamAutoFahrerZeit
134WalkenhorstAston Martin Vantage GT3 EVOChristian Krognes
Nicki Thiim
8:18,515
217Dunlop MotorsportPorsche 911 GT3 RDorian Boccolacci
Alessio Picariello
+ 2,168
367HRTFord Mustang GT3Christopher Mies
Frederik Vervisch
Fabio Scherer
Colin Caresani
+ 2,708
499ROWE RacingBMW M4 GT3 EVOMax Hesse
Jordan Pepper
Kelvin van der Linde
+ 2,752
57KonradLamborghini Huracan GT3 EVO2Patricija Stalidzane
Maximilian Paul
Pavel Lefterov
+ 2,947
645REALIZE KONDO RACING
with Rinaldi
Ferrari 296 GT3 EvoDavid Perel
Dennis Marshall
Thierry Vermeulen
+ 3,044
723GamotaBMW M4 GT3 EVOAnzal Zsigo
Moritz Kranz
David Jahn
+ 3,683
844FalkenPorsche 911 GT3 RTim Heinemann
Sven Müller
Morris Schuring
+ 4,443
947KCMGMercedes-AMG GT3Nirei Fukuzumi
Naoya Gamo
Jesse Krohn
David Pittard
+ 4,635
1084Red Bull Team ABTLamborghini Huracan GT3 EVO2Luca Engstler
Mirko Bortolotti
Patric Niederhauser
+ 5,764

Christian Krognes zur Bestzeit

"Es war gut, toller Job von Pirelli, und von den Jungs im Team", freut sich Christian Krognes über die Bestzeit. "Es war halb nass, halb trocken an einigen Stellen, ziemlich haarig. Aber die Reifen schienen richtig gut zu funktionieren. Ich konnte mehr oder weniger wie auf einer normalen Runde pushen, bei solchen Bedingungen ist das richtig cool. Dann hatte ich noch einen netten Windschatten von einem der HRT-Fords, und konnte auch schauen, was er tat, das hat auch geholfen."

Christian Krognes holt Qualifying-Bestzeit für Aston Martin

Es kommt, wie es zu erwarten war - die letzten Autos sind bei den auftrocknenden Bedingungen. Und fast ganz letzter war Christian Krognes im Walkenhorst-Aston. 8:18,515, auf dem Weg dahin greift er sich auch noch den gigantischen Windschatten von Christopher Mies im Ford Mustang #67 ab. Mies ist auch nicht langsam, schnappt sich P3. Dazwischen quetscht sich der Dunlop-Porsche #17 in den Händen von Alessio Picariello. Jordan Pepper im Rowe-BMW und Maximilian Paul im Konrad-Lamborghini komplettieren die Top-5, aber wie gesagt - die Startaufstellung ist das nicht, die Pole wird von den GT3-Autos gleich im Top-Qualifying ausgefahren.

Zeit läuft ab - wer kommt noch mal?

Jetzt wird die Strecke im Minutentakt schneller. Gabriele Piana übernimmt im Black-Falcon-Porsche #5 die Spitze, aber einige haben versucht, die letzte Runde genau richtig zu timen. Für Piana ist es schon vorbei, er kommt bei ablaufender Uhr rein. Luca Engstler fliegt mit 8:24,279 über die Linie und holt die Spitzenposition für Abt. Mehrere sind hinter ihm aber noch auf der Nordschleife.

Konrad-Lamborghini übernimmt die Spitze

Es wird noch deutlich schneller. Maximilian Paul verbessert sich im Konrad-Lamborghini auf 8:32,326, Jordan Pepper im Rowe-BMW reiht sich 3,3 Sekunden dahinter auf P3 ein, dann folgt Jesse Krohn im KCMG-Mercedes 9 Sekunden dahinter. Die letzten 5 Minuten sind angebrochen.

Dennis Marschall im Ferrari mit deutlicher Bestzeit

Das sieht jetzt nach den ersten Slick-Kandidaten aus. Dennis Marschall im Ferrari 296 stürmt über die Nordschleife, und am Zielstrich ist er 17,447 Sekunden schneller als Max Verstappen. Auch David Jahn im Gamota-BMW ist deutlich schneller als Verstappen, übernimmt den zweiten Platz. Verstappen sitzt aktuell nicht im Auto, er steht in der Garage und unterhält sich mit seinen Mechanikern. Er muss natürlich auch jetzt nicht mehr fahren - die Pole wird erst im anschließenden Top-Qualifying ausgefahren, für das GT3-Autos automatisch zugelassen sind.

Slick-Zeit für die letzten Qualifying-Minuten

Es sieht noch schmierig aus im hinteren Teil der Nordschleife, und wenn man bedenkt, dass man beim Überholen von langsameren Autos oft von der Ideallinie runter muss, kann das mit Slicks eine haarige Angelegenheit sein, aber insgesamt scheint es trocken genug, es wäre also Zeit. Jordan Pepper hat den Rowe-BMW gerade auf P3 bewegt, als dritter Mann knackt er die 9 Minuten, dann kommt er rein. Und die Rowe-Mechaniker rollen die Slicks herbei.

Engel scheitert knapp an Verstappen

Wir haben die Winward-Doppelführung wieder, aber jetzt ist die #3 dank Verstappens starker Zeit vorne. Dass er nicht der einzige ist, der das Ding unter 9 Minuten bewegen kann, beweist aber Maro Engel in der #80, und reiht sich nur eine halbe Sekunde hinter Verstappen auf P2 ein. Auch Bortolotti kann noch, verbessert sich auf 9:00,686 und kommt damit auf 1,8 Sekunden an Verstappen ran. Der ist währenddessen zurück an die Box. Sind Slicks in diesem Qualifying noch möglich?

Verstappen erster Mann heute unter 9 Minuten

Der Regenmeister erfüllt die in ihn gesetzten Erwartungen. Mit 8:58,834 auf seiner ersten Runde nimmt Verstappen Bortolotti direkt 10 Sekunden ab und ist erster Mann unter der 9-Minuten-Marke. Darauf ausruhen kann man sich aber nicht, denn die Strecke wird jetzt überall sichtlich trockener. Auf der GP-Strecke ist eine klare trockene Linie, teilweise versucht sich die Sonne durch die Wolken zu kämpfen.

Max Verstappen greift ins Qualifying-Geschehen ein

So, bei langsam auftrocknender Strecke sind wir gespannt, was einer der besten Regenfahrer der Welt im GT3 zeigen kann. Verstappen übernimmt das Auto von Auer und geht raus auf der Strecke. Andere GT3s sind nach Fahrerwechseln bereits auf schnellen Runden. Mirko Bortolotti bleibt auf einer guten Runde nur in der Hohenrain-Schikane etwas hintr einem Porsche hängen, trotzdem ist er eine Sekunde schneller als Mercedes #80 und übernimmt die Führung.

Winward-Doppelführung im Qualifying

Die beiden Winward-Autos sehen im Regentrimm bislang gut aus. Hinter der #80 reiht sich jetzt Lucas Auer in der #3 mit nur 1,013 Sekunden Rückstand ein. Als einer der wenigen Spitzenfahrer geht Auer auf eine dritte Runde, die meisten sind nach der zweiten einmal reingekommen. Auf dieser dritten Runde kommt Auer um ein paar Tausendstel näher, jetzt sind es 0,982 Sekunden. Bis zum Abt-Lamborghini auf P3 sind es dann 10 Sekunden.

BMW-Kombi auf der 1

Wir müssen schnell machen, um den zu bringen. Jens Klingmann übernimmt mit einer 9:34,811 auf der zweiten schnellen Runde gerade die Führung im BMW M3 Touring. Schnell, weil die Strecke eben gerade beginnt deutlich zuzulegen. Luca Stolz im Winward-Mercedes #80 kommt mit einer Serie an Sektorbestzeiten herbeigestürmt und übernimmt mit 9:11,191 deutlich die Spitze. Niederhauser im Abt-Lamborghini kann ebenfalls nachlegen, ist in seinem zweiten Umlauf aber 10 Sekunden langsamer als Stolz.

Falken-Porsche führt, Scherer-Audi kaputt

Auf der vorsichtigen ersten Runde hat Sven Müller im Falken-Porsche erst einmal mit 9:36,566 die Führung übernommen, ganz knapp vor Patric Niederhauser im Abt-Lamborghini, doch die Streckenbedingungen sind noch alles andere als ideal. Wie schwierig es sein muss, zeigt Christopher Haase, der den Scherer-Audi in langsamer Fahrt eben an die Box bringt. Die linke Fahrzeugseite ist nachhaltig zerkratzt, leicht deformiert, die rot-weißen Spuren suggerieren das Finden eines Reifenstapels.

Nordschleife noch ordentlich nass

Auf dem GP-Kurs sieht es gar nicht mal so schlimm aus, doch draußen auf der Nordschleife, besonders drin im Wald, sieht es teilweise noch richtig nass aus. Runter im Schwedenkreuz steigt viel Gischt auf, und durch Metzgesfeld und Kallenhard sind einige richtig vorsichtig unterwegs.

GRÜN - Sonntags-Qualifying startet

Wir beginnen jetzt offiziell den Sonntag. Die Rennleitung übermittelt dabei auch die Info, dass das Qualifying um diese 15 Minuten Verspätung auch verkürzt wird, also nur 1:15 Stunden dauern wird. Heute haben wir keinen großen Platz im Zeitplan, weil eben direkt im Anschluss das Top-Qualifying und dann um 13:00 Uhr schon das Rennen folgen.

Qualifying startet im Nassen

Oder eher im Feuchten, der über Nacht angekündigte Regen war da. Aktuell regnet es zwar nicht, doch bei ungefähr sechs Grad Lufttemperatur wird es etwas dauern, bis die ganze Strecke überall ganz trocken ist. Entsprechend wurde das Qualifying auch offiziell zu einer nassen Session erklärt.

Konventionelles Qualifying heute auf dem Nürburgring

Erst einmal müssen wir aber das reguläre Qualifying durchziehen. Wie gesagt, hier ändert sich nichts an den 90 Minuten, außer dass sie jetzt schon etwas früher losgehen. Für alle, die nachher nicht am Top-Qualifying teilnehmen - den Großteil des Feldes also - ist das auch das einzige Qualifying des Tages. Wir starten mit einer leichten Verzögerung von 15 Minuten, weil noch Reifenstapel kontrolliert werden.

Qualifying-Generalprobe heute auf dem Nürburgring

Für die Top-Teams gibt es heute eine wichtige letzte Vorbereitungs-Chance vor den 24 Stunden. Heute wird die Pole nämlich in einem Top-Qualifying, also quasi einem Einzelzeitfahren ausgefahren. Wir starten entsprechend schon um 08:15 Uhr mit dem 90-minütigen Qualifying. Im Anschluss werden die schnellsten GT3-Autos ab 10:40 Uhr dann in 30-Sekunden-Intervallen auf die Strecke geschickt und haben je eine Aufwärmrunde und zwei schnelle Runden. Schnellster Mann holt Pole.

Willkommen zurück zu Tag 2 bei den 24h Qualifiers am Nürburgring

Mit schwerem Herzen melden wir uns heute zurück vom Nürburgring zum zweiten Tag der 24h Qualifiers 2026. Das gestrige Rennen endete leider mit tragischen Nachrichten, nämlich mit dem Tod von Juha Miettinen nach einem schweren Unfall in der ersten Stunde. Gestern wurde das Rennen abgesagt, heute geht es in seinem Andenken weiter, auch mit einer Schweigeminute vor dem Start.