Ferrari hat sich beim WEC-Saisonauftakt in Imola eine komfortable Ausgangslage für den weiten Verlauf verschafft: Beide Werks-Autos führten das 6-Stunden-Rennen nach der ersten Stunde an. Hinter dem Polesetter-Ferrari #51 mit Startfahrer James Calado lag der Spanier Miguel Molina im roten Schwesterauto.

Molina hatte unter den Augen von Startflaggenschwenker Kimi Antonelli direkt die zweite Position von Brendon Hartleys #8 Toyota TR010 Hybrid übernommen. Es war für längere Zeit der einzige Positionstausch in der Spitzengruppe auf Ferraris enger Haustrecke, wo Überholmanöver als seltenes Kunststück gelten.

WEC-Auftakt in Imola: Es droht ein Regenschauer

Ferrari splittete die Reifen-Strategien mit Calado auf Medium- und Molina mit Soft-Mischungen. Das könnte noch zum Thema werden, denn: Nachdem sich Imola seit dem Freitag bei schönstem Sonnenschein und Temperaturen um die 23 Grad präsentierte, könnte es heute gegen Rennende regnen. Die Wahrscheinlichkeit eines Regenschauers ab 17:00 Uhr nimmt konsequent zu, der Zieleinlauf ist für 19:00 Uhr vorgesehen.

Der Drittplatzierte Hartley konnte Calados Pace nicht mitgehen und fuhr rund 6 Sekunden hinterher. Dahinter lag Will Stevens im #12 Cadillac an vierter Stelle, nachdem der von P4 gestartete Loic Duval mit seinem #94 Peugeot zwei Positionen zurückgefallen war. Ferdinand Habsburg im #35 Alpine, Duval, Rene Rasts #20 BMW und Phil Hanson im gelben AF-Corse-Ferrari folgten auf den Plätzen fünf bis acht.

Sehenswert war Hansons Duell mit der deutschen Konkurrenz aus München, wobei es für den amtierenden Le-Mans-Sieger kein Vorbeikommen an Rast gab. Die BMW-Strategen haben sich für eine eher unübliche Reifenwahl entschieden: ein Soft-Reifen vorne links und die drei anderen Räder mit Medium-Mischungen.

WEC-Neueinsteiger Genesis Magma Racing in Schwierigkeiten

WEC-Neueinsteiger Genesis Magma Racing erlebte einen ersten Rückschlag: Der #19 GMR-001 mit Daniel Juncadella am Steuer musste nach elf Runden wegen eines technischen Problems in die Boxengasse geschoben werden. Im Schwesterauto lag WEC-Rückkehrer Andre Lotterer mit rund 20 Sekunden Rückstand an 16. Stelle. Die Teams legten ihre ersten Boxenstopps nach einer Stunde ein, wobei Mike Conway im #7 Toyota bereits in Runde 31 den Reigen eröffnete.

Da die WEC ihr Live-Timing inzwischen auch noch hinter einer Bezahlschranke versteckt hat, haben wir an dieser Stelle einen kleinen 'Life-Hack' für euch parat: Hier könnt ihr das Rennen trotzdem legal und kostenlos per offiziellem Live-Timing verfolgen.

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