50 Jahre ist der WM-Titel von Niki Lauda mit Ferrari im Jahr 1975 her. In Anlehnung an diesen Erfolg präsentierte Ferrari die Speziallackierung des SF-25 für das Heimspiel in Monza. Der Bolide soll an den Ferrari 312 T von Lauda erinnern. Besonders am Heck wird der Ferrari weiß, doch auch bei den Nummern und dem Rotton gibt es Änderungen am SF-25.

Niki Lauda beendet Ferrari-WM-Durstrecke in Monza 1975

Das Rennen in Monza findet am 7. September statt. Damit ist der Titelgewinn Laudas auf den Tag genau 50 Jahre her. Denn am 7. September 1975 wurde dieser, auch in Monza, dritter, und sicherte sich so seinen ersten Weltmeister-Titel in der Formel 1.

Teamkollege Clay Regazzoni im zweiten Ferrari gewann das Rennen, bescherte den Tifosi so einen Heimsieg, und sicherte dem Team auch die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft nach elf titellosen Jahren.

Änderungen an der Lackierung: Neuer Rotton und weißes Heck

Auch das gesamte Team soll am Rennsonntag spezielle an 1975 erinnernde Outfits tragen. Lewis Hamilton und Charles Leclerc fahren ebenfalls in dazu passenden Overalls und Helmen.

Ferrari-Pilot Hamilton von hinten im roten Rennanzug mit Sponsorenlogos
Der Overall von Lewis Hamilton, Foto: Ferrari

Der Ferrari selbst weist ein paar blaue Akzente auf. Der Rotton wird dagegen etwas dunkler. Die Motorabdeckung ist in weiß gehalten und die Fahrer-Nummern vorne und hinten erinnern an den 312 T. Selbiges gilt auch für die Felgen.

Sportlich wird der Italien Grand Prix für Ferrari nach einer Nullnummer in Zandvoort besonders wichtig. Das aktuell in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft zweitplatzierte Team (260 Punkte) hat nur noch zwölf Punkte Vorsprung auf Mercedes (248 Punkte). Auch Red Bull konnte mit aktuell 214 Punkten etwas aufschließen.

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