Seit Dienstag steht fest: Valtteri Bottas und Sergio Pérez werden in der kommenden Saison die beiden Cadillac-Cockpits besetzen. Doch nicht nur um die Fahrer kreisten in den letzten Wochen und Monaten Gerüchte, sondern auch um die Position des Teamchefs. Obwohl Cadillac bereits im Dezember 2024 Graeme Lowdon als Teamchef bestätigte, wollten die Gerüchte um Christian Horner nicht verstummen.
Der Brite, der nach dem Heimrennen von Red Bull Racing in Silverstone seinen Teamchefsessel räumen musste, wurde zuletzt mit Cadillac in Verbindung gebracht. Mit diesen Gerüchten räumte jetzt Dan Towriss auf. "Ich möchte dieses Gerücht offiziell aus der Welt schaffen. Es gab keine Gespräche mit Christian Horner und es sind auch keine geplant", betonte der CEO des Formel 1-Rennstalls und von TWG Motorsports.
Zwischen 2010 und 2024 gewann Red Bull Racing mit Christian Horner als Teamchef sechs Konstrukteurs- und acht Fahrertitel. Trotz dieser Erfolge steht Cadillac voll und ganz hinter Lowdon. Er zeichnete sich für das 2010 gegründete Team Virgin verantwortlich und führte die Mannschaft anschließend durch deren weiteren Stationen als Marussia und Manor bis 2015. Erfolge blieben weitgehend aus - was vor allem auf fehlende Ressourcen zurückzuführen war.
2022 wurde Graeme Lowdon als Berater für das ursprünglich von Michael Andretti geleitete F1-Projekt verpflichtet. Andretti schied zwar aus dem Projekt aus, doch General Motors hielt am 60-jährigen Briten fest. Lowdon soll eine Schlüsselrolle bei der Wahl der Fahrerpaarung gespielt haben. "Ihre [Bottas und Perez] Führungsstärke, ihr Feedback, ihr Renn-Instinkt und natürlich ihr Speed wird von unschätzbarem Wert sein, um dieses Team zum Leben zu erwecken", so Lowdon.



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