Mit den Plätzen 14 und 15 schlossen Alexander Albon und Carlos Sainz das zweite Freie Training in Spanien ab. Der Circuit de Barcelona-Catalunya ist wie erwartet ein schweres Pflaster für Williams. Das liegt an der Streckencharakteristik, aber auch an den hohen Temperaturen in Spanien. Selbst der Kampf um Punkte ist mit dem FW47 an diesem Wochenende zweifelhaft.
Alex Albon: Wir wussten, dass es schwierig wird
Auch das erste Training lief mit den Plätzen 15 und 19 nicht besser für das Team aus Grove. Den Williams neben Carlos Sainz pilotierte dort allerdings Victor Martins, nicht Alex Albon. Der hatte erst in FP2 das Vergnügen.
"Es war schwierig. Wir wussten, dass wir Schwierigkeiten bekommen würden. Wir haben nur gehofft, dass es nicht so schlecht wird, wie es jetzt ist“, fasst Albon zusammen.
"Generell haben wir hier ein besseres Auto als letztes Jahr. Es ist nur gerade nicht gut genug. Wir können aber noch einige Änderungen vornehmen. Mal sehen, wie das läuft. Aktuell sieht es so aus, als ob das ein hartes Wochenende wird", so Albon.
Im vergangenen Jahr beendete Williams das Rennen auf den Positionen 18 und 20. Albon und damals noch Logan Sargeant waren die schwächste Kraft im Feld. Traditionell ist der Williams in den letzten Jahren in Barcelona schwach. Der letzte Q2-Einzug datiert auf 2021. Damals wurde George Russell 14. Im Vergleich dazu hat Williams dieses Jahr einen Schritt nach vorne gemacht.
Die Frage: Sind zumindest ein oder zwei Zähler drin? "Ich hoffe, wir kämpfen nicht hinten im Feld", so Albon. Viel Hoffnung lässt das nicht vermuten.
Carlos Sainz: Habe von Anfang an gespürt, wie schwierig es wird
Zwar hatte Carlos Sainz ein Training und damit eine Stunde Fahrzeit mehr als Albon. Viel positiver fällt sein Fazit jedoch nicht aus, trotz Heimvorteil. "Es war wie erwartet. Diese Art von Kurven sind nicht die besten für unser Auto. Ich habe direkt von FP1 an gefühlt, wie schwierig es wird", sagt Sainz.
Problematisch scheint dabei aktuell besonders die Traktion. Wie in der Grafik zu sehen, verliert Williams besonders in den Kurvenausgängen. Das kostet auf den Geraden besonders viel Zeit, nicht nur auf die Spitzenteams, sondern auch auf Fernando Alonso.
Die Hoffnung gibt Sainz bei seinem Heim-Grand-Prix allerdings noch nicht auf. Er hofft auf Setup-Änderungen am Auto. „Wir haben schon einiges mit dem Setup versucht und es schien in die richtige Richtung zu gehen", so Sainz. „Wir versuchen morgen, noch einen Schritt zu machen. Es gibt vieles zu verstehen."



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