Marc Marquez komplettiert einen perfekten MotoGP-Samstag in Ungarn. Nach der Bestzeit im FP2 und der Pole Position im Qualifying schnappt er sich auch souverän den Sieg im Sprint. Marquez führt vom Start bis ins Ziel, setzt sich dabei früh ab und lässt Pedro Acosta keine Chance. Der KTM-Mann muss sich mit Platz zwei begnügen. Marco Bezzecchi komplettiert nach einem starken Start das Podium. Jorge Martin wird nur Sechster, Fabio Di Giannantonio kommt über Platz zehn nicht hinaus.
In der MotoGP-Fahrerwertung baut Bezzecchi seine Führung gegenüber Martin auf 20 Punkte aus. Di Giannantonio liegt 46 Punkte zurück, Acosta 68. Marc Marquez liegt mit 97 Zählern Rückstand auf Gesamtrang sieben.
MotoGP Ungarn: Der Rennfilm im Sprint
Die Startaufstellung: 1. M. Marquez, 2. Acosta, 3. Aldeguer, 4. Di Giannantonio, 5. Bagnaia, 6. Bezzecchi, 7. R. Fernandez, 8. Martin, 9. Marini, 10. Ogura, 11. Moreira, 12. Miller, 13. Mir, 14. Bastianini, 15. Quartararo, 16. Lecuona, 17. Binder, 18. Razgatlioglu, 19. Morbidelli, 20. Rins, 21. Vinales, 22. Crutchlow
Start: Marc Marquez kommt gut weg und verteidigt seine Pole Position vor Pedro Acosta. Marco Bezzecchi schießt von Startplatz sechs auf P3 nach vorne, dahinter reihen sich Fermin Aldeguer, Raul Fernandez, Diogo Moreira, Francesco Bagnaia, Fabio Di Giannantonio und Jorge Martin ein.
Runde 2/13: Marquez macht an der Spitze mächtig Tempo und hat bereits mehr als eine Sekunde Vorsprung auf Acosta herausgefahren, der wiederum mehr als eine Sekunde vor Bezzecchi und Aldeguer liegt.
Runde 4/13: Aldeguer stürzt beinahe! Er verliert in Kurve neun das Vorderrad und kann sich nur mit Mühe retten. Raul Fernandez schlüpft auf Rang vier durch.
Runde 5/13: Martin geht an Moreira vorbei auf Platz sechs.
Marc Marquez liegt bereits zwei Sekunden vor Acosta in Führung, der nun erstmals dieselbe Pace wie Marquez fahren kann.
Runde 11/13: Aldeguer klebt am Hinterrad von Raul Fernandez, findet aber keinen Weg vorbei am Trackhouse-Piloten.
Runde 12/13: Ein Verbremser in Kurve fünf beendet Aldeguers Jagd auf Raul Fernandez. Er verliert über eine Sekunde.
Runde 13/13: Di Giannantonio attackiert Bagnaia im Duell um den letzten Punkt in Turn 5, geht aber weit und muss seinen Ducati-Kollegen wieder vorbeilassen.
Ziel: Marc Marquez gewinnt souverän mit 1,5 Sekunden Vorsprung auf Acosta. Bezzecchi wird weitere 1,2 Sekunden dahinter Dritter. Raul Fernandez holt Rang vier vor Aldeguer, Martin muss sich mit Platz sechs begnügen. Moreira wird starker Siebter. Die letzten Punkte gehen an Enea Bastianini und Bagnaia.
Die Stimmen vom MotoGP-Podium im Sprint von Ungarn
Marc Marquez (Sieger, Ducati):
"Am Freitag war ich noch im Energiesparmodus. Da wollte ich einfach nur Kraft sparen. Heute Morgen habe ich dann alles gegeben, denn es hat sich ja auch wieder gezeigt, dass der Start aus der ersten Reihe eine große Hilfe ist. Der Plan war es, am Anfang zu pushen, wenn ich noch frisch bin, und dann bis zum Ende durchzuhalten. Das hat besser funktioniert als gedacht. Morgen wird ein längeres Rennen. Mal sehen, ob wir das auch managen können."
Pedro Acosta (Zweiter, KTM):
"Das war schon erstaunlich, welche Pace er (Marquez) gehen konnte. Ich hatte nur noch kleine Reserven zu pushen. Aber trotzdem müssen wir nach Mugello zufrieden sein. Dort lagen wir klar zurück und jetzt sind wir wieder auf dem Podium. Jetzt müssen wir uns nur noch morgen weiter steigern."
Marco Bezzecchi (Dritter, Aprilia):
"Das war ein wirklich sehr harter und schwieriger Sprint, denn die Gripverhältnisse auf der Strecke waren sehr eigenartig und niedrig. Es war schwierig, einen Rhythmus zu finden, aber zum Glück war mein Start gut. Dann hörte ich eine Berührung hinter mir. Ich weiß nicht, was passiert ist, aber danach hatte ich große Probleme mit dem Heck. Daher bin ich sehr glücklich mit diesem Resultat, denn ich musste mich durch einige harte Momente kämpfen. Jetzt arbeiten wir für morgen."



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