Die Scuderia Ferrari hatte im Jahr 2005 einige Probleme. Eines davon waren die vier schwarzen Gummiwalzen an den Enden des F2005. Aber auch die späte Fertigstellung des neuen Getriebes und die schwierige Anpassung an das neue Aerodynamikreglement kosteten die Italiener wertvolle Zehntel im Kampf mit der Konkurrenz, welchen sie folgerichtig in einer enttäuschenden Saison verloren.

Für das Jahr 2006 sieht es laut Neuzugang Felipe Massa allerdings besser aus. Insbesondere an der Reifenfront sieht der Ferrari-Rückkehrer Licht am Ende des Tunnels. "Seit dem ersten Test in Vallelunga Ende Oktober haben sich die Reifen eindeutig verbessert", verriet Massa der Gazzetta dello Sport. "Man kann die Fortschritte der Japaner tatsächlich spüren."

Dabei macht Massa keinen Hehl daraus, dass dies "zweifelsohne" am neuen Reglement liegt, welches Reifenwechsel wieder erlaubt und somit die langlebigen Reifen der vergangenen Saison aufs Abstellgleis schiebt. "Dadurch können wir nur weichere Mischungen verwenden." Auf diese Weise dominierte Bridgestone die Saison 2004.

Dennoch betont Massa, dass natürlich nicht nur die Reifen über Wohl und Wehe der Scuderia entschieden haben und weiterhin entscheiden werden. "Man kann den Reifen nicht für die schlechten Resultate die Schuld geben und umgekehrt kann man sie jetzt nicht für alle Fortschritte verantwortlich machen."