Alle paar Jahre präsentiert die Formel 1 ein neues Reglement. So auch 2026. Die Autos werden etwas kleiner und leichter. Auch die Motoren verändern sich. Umso wichtiger wird der Start in die neue Formel-1-Ära für alle Teams. Zum letzten Mal passierte dies 2022. Ein Jahr zuvor war Mercedes noch die Supermacht der Formel 1. Doch alle Vorbereitungen nützten nichts.

George Russell: Red Bull trotz weniger Entwicklung F1-Supermacht

2022 startete die Formel 1 in ihre neue Ära. Die beiden Weltmeisterschaftsaspiranten: Red Bull und Ferrari. Zumindest während der ersten Saisonhälfte lieferten sich beide Teams ein Duell. Und Mercedes? Der Konstrukteurs-Weltmeister des vergangenen Jahres kämpfte mit Porpoising und einem kleinen Performance-Fenster des eigenen Autos.

"Wenn wir uns 2021 anschauen, hat Mercedes die Entwicklung für das Auto gestoppt und sich sehr früh auf 2022 konzentriert. Red Bull hat weiter das 2021er-Auto entwickelt. Am Ende der Saison hatte Mercedes das schnellste Auto. 2022 war dann auf einmal Red Bull das schnellste Auto", beschreibt George Russell die Geschichte.

Er stieß erst 2022 zum Team und ersetze Valtteri Bottas. Die goldenen Mercedes-Jahre verpasste er knapp. Jedoch will Russell mit Mercedes diesmal, 2026, nicht denselben Fehler begehen wie 2021. "Wir müssen Anfang nächsten Jahres abwägen, wie sehr wir das 2025er-Auto entwickeln", so Russell.

Russell: Wissen nicht, ob wir an den richtigen Stellen graben

Eine Garantie auf großen Erfolg mit viel Vorbereitungszeit gibt es nicht. Das musste Mercedes 2022 auf die harte Tour lernen. Ab dem 01. Januar 2025 dürfen die Teams CFD-Tests für das neue Reglement durchführen.

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Russell will 2025 jedoch nicht opfern, wie es Mercedes einst mit 2021 tat. Denn Erfolg im Folgejahr ist nicht garantiert.

"Letztendlich ist es wie nach Gold zu graben. Wir graben für das neue Reglement, aber wir wissen nicht, ob wir an den richtigen Stellen graben. Wenn du das Auto zum ersten Mal fährst, weißt du es."