Max Verstappen verfügt über einen Vertrag mit Red Bull bis zur Formel-1-Saison 2028. Dennoch brachen angesichts des Machtkampfes bei den Bullen in den letzten Monaten Gerüchte nicht ab, dass Verstappen vorzeitig das Team verlassen und möglicherweise zu Mercedes wechseln könnte. Mercedes-Teamchef Toto Wolff wagte mehrmals öffentliche Annäherungsversuche an den dreifachen Formel-1-Weltmeister.
Zuletzt erneuerte Wolff diese Versuche beim Großen Preis von Spanien und befeuerte damit die Spekulationen erneut. Verstappen stellte aber vor dem Österreich-GP unmissverständlich klar: Für 2025 ist er fix an Red Bull gebunden. Der Niederländer bejahte eine entsprechende Frage in der Pressekonferenz vor dem Wochenende in Spielberg und fügte hinzu: "Wir arbeiten schon am Auto für das nächste Jahr und ich bin sehr fokussiert darauf. Das ist man natürlich nur, wenn man auch für das Team in jenem Jahr fährt."
Max Verstappen: Voller Fokus auf 2025 - mit Red Bull
Verstappen entschärfte bereits in den letzten Monaten mehrmals Gerüchte über einen möglichen Abgang, doch so deutlich wurde er bisher noch nicht. Er tat die Meldungen um ein potenzielles Aus bei Red Bull als Gerede ab, dem er keine Bedeutung zukommen lässt: "Menschen reden natürlich immer. Aber im Moment ist es viel wichtiger, dass wir ein konkurrenzfähiges Auto in Zukunft bekommen."
Um Missverständnisse zu vermeiden, stellte er allerdings später klar, dass das nicht etwa als Bedingung für die Performance seines Boliden zu verstehen sei: "So funktioniert die Formel 1 nicht, wo man plötzlich sagen könnte: Auf Wiedersehen, Leute! Ich habe einen langen Vertrag mit dem Team und ich bin sehr glücklich damit, wo ich bin", so Verstappen.
Für die Gerüchte um einen möglichen Abgang von Verstappen war nicht nur Wolff verantwortlich. Für allem wurden die Meldungen durch die Affäre rund um Teamchef Christian Horner zu Saisonbeginn angeheizt. Der Vater des amtierenden F1-Champions, Jos Verstappen, positionierte sich klar gegen Horner und auch Red-Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko, der ein gutes Verhältnis zu Verstappen pflegt, stellte sich auf die Gegenseite zu Horner.
Inzwischen wurde in der Angelegenheit teamintern aber eine Art Waffenruhe eingelegt, damit man sich nicht im Kampf um die Weltmeisterschaft selbst schadet. Angesichts der erstarkten Konkurrenz in den letzten Wochen wird der Kampf um die Formel-1-WM weder 2024 noch 2025 für Red Bull ein Selbstläufer werden - auch mit Verstappen.



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