Sebastian Vettel und Aston Martin konnten sich beim Spanien GP im Rennen nach einem desaströsen Qualifying zurückkämpfen. Von Position 16 gestartet konnte der Heppenheimer in Barcelona bis auf den elften Platz vorfahren. Damit schrammt er nur knapp an einen Punkt vorbei.

Die neuen und umstrittenen Updates, die Aston Martin an diesem Wochenende gebracht hat, konnten dem Team aus Silverstone nur bedingt helfen. Schließlich kam Lance Stroll nur auf Rang 15 ins Ziel. Vettel ist dennoch davon überzeugt, dass sie der richtige Weg sind.

Sebastian Vettel: Punkte waren das Ziel

Vier WM-Punkte konnte Sebastian Vettel in der Formel-1-Saison 2022 bisher sammeln. Ein noch recht maues Punktekonto, das auch in Barcelona nicht vergrößert werden konnte. "Mit dem elften Platz haben wir natürlich keine Punkte geholt, was das Ziel war", so Vettel, der aber auch darauf hinweist, dass der Abstand zum zehntplatzierten Yuki Tsunoda ohnehin relativ groß war. Am Ende fehlten dem Heppenheimer mehr als zehn Sekunden.

Möglich gemacht hat dieses Resultat aber auch die Strategie des Deutschen. Im Gegensatz zu vielen anderen Piloten kam Vettel nur zweimal statt dreimal für neue Reifen an die Box. Dafür blieb er letztlich auf jeden seiner Stints lange draußen. "Wir haben das gut gemanagt und besser als die anderen. Wir konnten damit aber keinen Unterschied machen."

Vettel duellierte sich auch gegen Ex-Rivale Alonso, zog aber den Kürzeren -
Vettel duellierte sich auch gegen Ex-Rivale Alonso, zog aber den Kürzeren -Foto: LAT Images

Neue Updates zeigen noch nicht volle Wirkung

In Anbetracht eines punktelosen Wochenendes stellt sich für Aston Martin natürlich auch die Frage, wie sehr das neue und vor allem kontroverse Update Vettel und Stroll gebracht hat, das das Team in Spanien an das Auto gebracht hat. Schließlich war die Liste an neuen Teilen sehr lang: Von einem neuen Unterboden, über einen neuen Heckflügel bis hin zu neuen Seitenkästen.

Dass dem Team rund um den neuen Teamchef Mike Krack nicht gelungen ist, einen Schritt nach vorne zu machen, ist für Sebastian Vettel aber noch lange kein Zeichen, dass das Update nicht funktioniert. "Es gibt mit dem neuen Paket noch viel Arbeit zu tun. Wir wissen, dass es nicht direkt ein massiver Schritt nach vorne ist. Wir glauben aber, dass es für de Zukunft die bessere Richtung ist", ist Der Aston-Martin-Pilot zuversichtlich.

Ohnehin war dies für Sebastian Vettel keine leichten Rennen. Auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya herrschten über 35 Grad Celsius Außentemperatur. "Ich denke für jeden hat sich das Auto heute schlecht angefühlt. Es war so heiß und so rutschig mit den Reifen. Wir waren langsam. Wir haben das ganze Rennen eine Formel-2-Qualifying-Pace gehabt."