Wie in Spa droht auch in Brasilien der Regen. Entsprechend zog man bei Sauber alle Register: "Wir haben Felipe und Jacques auf unterschiedliche Strategien gesetzt", verriet Peter Sauber die taktischen Kniffe, mit denen sein Team dem Regen ein Schnippchen schlagen möchte. Die Zielsetzung ist klar: "Wir möchten Punkte holen."
Welcher Fahrer mit welcher Strategie unterwegs ist, lässt sich schnell sagen: "Angesichts unserer Rennstrategie bin ich mit meiner Runde zufrieden", freute sich Jacques Villeneuve über Startplatz 11. Damit deutet der Kanadier bereits an, dass er mit dem schwereren Wagen am Start war. "Die Runde war sauber und schnell. Mein einziger Grund zur Besorgnis ist, dass mein Auto beim Topspeed etwas langsamer ist als jenes von Felipe."
Und das obwohl beide ein ähnliches Aerodynamik-Setup gewählt haben. Andererseits: Wenn Villeneuve ein schwereres Auto hat, sollte sich dieser Topspeed-Nachteil bald von selbst in Luft auflösen.
Der vermeintlichen leichtere Felipe Massa war unterdessen mit seiner Runde "nicht zufrieden": "Im Vergleich zu heute Morgen war die Balance nicht so gut und ich verlor viel Zeit im Senna S. Ich hatte Untersteuern und verlor dadurch einige Plätze. Unsere Rennpace ist aber gut und Starplatz 8 ist letztlich auch nicht so schlecht. Ich hatte mir aber mehr ausgerechnet."



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