Eigentlich wollte Toyota an diesem Wochenende seine Jagd auf Ferrari fortsetzen. Momentan sieht es allerdings nicht so aus, als ob die Weiß-Roten den Roten besonders überlegen wären.
Im Gegenteil: Beide Piloten sprachen von einem harten Wochenende, dessen Qualifying für Chefrenningenieur Dieter Gass "enttäuschend" verlief. "Jetzt wird es hart beide Autos in die Punkte zu bringen, aber es ist ein langes Rennen, in dem viel passieren kann." Mit anderen Worten: Nichts ist unmöglich...
"Das war eine harte Runde", urteilte Ralf Schumacher über sein Tageswerk. "Ich hatte viel Untersteuern und das machte es unmöglich zu attackieren. Das Auto war am Morgen viel besser."
"Jetzt müssen wir untersuchen warum. Insgesamt ist es schwierig eine Vorhersage für das Rennen zu treffen, aber wir werden unser Bestes geben um das Beste aus einem sehr schwierigen Wochenende herauszuholen."
Noch schwieriger wird es für Jarno Trulli, der nach einem Problem am Morgen seinen Motor wechseln lassen musste. "Unser Motor war bislang sehr zuverlässig, aber heute Morgen hatten wir ein pneumatisches Problem", erklärte der Italiener. "Wir wollten deshalb kein Risiko eingehen und wechselten aus Sicherheitsgründen den Motor."
"Es ist eine Schande, dass ich dadurch zehn Startplätze verliere. Das Auto hat eine gute Balance und die Runde verlief angesichts meiner Spritmenge sehr gut. Morgen wird es für mich jetzt sehr hart. Wir werden dennoch unser Bestes geben. Überholen ist hier nicht gerade einfach, aber im Rennen kann alles passieren."



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