Egal ob man Ross Brawn, Jean Todt oder Reifenmann Hisao Suganuma fragte, alle lobten Michael Schumachers Qualifying-Runde als "ziemlich gut". Der siebenfache Weltmeister hat jedoch andere Ansprüche als eine "ziemlich gute" Runde zu fahren.

"Ich bin mit meiner Runde nicht zufrieden", sagte er offen. "Sie begann gut, aber im Mittelsektor begann ich Grip zu verlieren und das lag wohl daran, dass der Reifendruck höher als erwünscht war. Dadurch rutschte ich viel herum. Als ich meine Rundenzeit sah, rechnete ich mit einer schlechteren Position. Damit ist es gar kein so schlechtes Ergebnis."

Auch Rubens Barrichello hatte mit einem besseren Ergebnis gerechnet. "Ich bin sehr enttäuscht, denn heute Morgen lag das Auto sehr gut", bilanzierte der Lokalheld. "Am Nachmittag saß es allerdings stark auf und dadurch verlor ich rund 5 km/h an Topspeed. Ich bin wirklich enttäuscht. Ich hätte eine 1:12.1 fahren können, womit ich in der ersten oder zweiten Reihe gestanden hätte."

Entsprechend gab auch Jean Todt zu, dass das Team nach dem Freien Training "mit einem besseren Ergebnis gerechnet" hatte. "Dennoch erwarte ich ein enges Rennen, bei dem Überholmanöver auf der langen Geraden möglich sind."