Während Gil de Ferran und Takuma Sato nach dem Freitagstraining mit der Pace des Autos zufrieden waren, nörgelte Jenson Button über fehlenden Speed. Am Samstag zeigte der Brite mit dem langfristigen Honda-Vertrag allerdings, dass der Speed seines 007 gar nicht so schlecht ist. Was Startplatz vier eindrucksvoll unterstreicht.

"Ich bin mit dem 4. Platz zufrieden", erklärte Button. "Ehrlich gesagt haben wir aber noch etwas mehr erwartet. In langsamen Kurven ist das Auto gut, aber in den schnellen Kurven hatten wir Übersteuern. Die zweite Startreihe ist aber nicht schlecht. Insbesondere angesichts unserer Strategie. Ich bin also optimistisch ein gutes Ergebnis einfahren zu können."

Für Takuma Sato verlief der Tag hingegen nicht gut. "Ein weiterer schwieriger Tag für mich", sagte der Japaner, der ohnehin aufgrund seiner Strafe für den Unfall mit Michael Schumacher zehn Startplätze verlieren wird. "Wir hatten gehofft den Schwung von gestern fortsetzen zu können. Aber wir hatten in beiden Samstagstrainings Probleme, weswegen ich nicht auf frischen Reifen fahren konnte."

Da Sato ohnehin von hinten ins Rennen gehen musste, wechselte das Team auch noch seinen Motor. "Für das Qualifying entschieden wir uns deshalb dazu nur eine Installationsrunde zu fahren und unsere Möglichkeiten für das Rennen zu maximieren. Da wir ein starkes Paket haben, werde ich auch morgen um ein gutes Ergebnis kämpfen."