Kimi Räikkönens Qualifying-Runde hatte kaum begonnen, da waren seine Chancen auf die Pole Position auch schon vorbei: Direkt in der ersten Kurve verbremste sich der Finne und ließ viele Zeitspäne liegen.
"Das ist wirklich eine Schande", ärgerte sich der Ice Man selbst am meisten. "Ich verbremste mich in der ersten Kurve und verlor rund sieben Zehntel. Danach gab ich für den Rest der Runde alles, aber durch solche Fehler verliert man den Rhythmus. Ich versuchte es wieder gut zu machen und ohne den Fehler wäre ich wohl auf der Pole gestanden."
Für Teamboss Ron Dennis bedeutet das aber noch lange "keinen Weltuntergang": "Es war ein Fehler, keine Katastrophe. Die Leute werden zwar sagen, dass es vorne eng zugeht, aber sie werden sehen, dass wir stark sind", deutet er zudem wieder einmal schwer betankte Silbertanker an. "Unsere Rennstrategie sollte dafür sorgen, dass Kimi nicht allzu benachteiligt ist."
Entsprechend konzentriert sich der WM-Zweite auch nur noch auf das Rennen. "Denn da ist noch immer alles möglich", ist er sich sicher. "Angesichts unserer Strategie und des 5. Platzes hat er immer noch eine gute Basis um zu gewinnen", stimmt auch Norbert Haug dieser Ansicht zu.
Einen Zwischenfall zwischen Juan Pablo Montoya und Fernando Alonso erwartet Ron Dennis derweil nicht. "Er wird nicht aggressiv oder behindernd ins Rennen gehen", betonte der Teamchef. "Es wird hoffentlich ein sauberer Kampf. Wir möchten keinen Unfall sehen."



diese Formel 1 Nachricht