Die großen Gewinner des Samstags in Sao Paulo kommen aus Enstone und Viry-Châtillon. Denn dort sind das Renault Team sowie dessen Motorenabteilung beheimatet. Nach Fernando Alonsos Pole und Giancarlo Fisichellas drittem Startplatz, besitzen die Gelb-Blauen die besten Karten in Brasilien den Sack in der Fahrer-WM zu zumachen und gleichzeitig auch in der Konstrukteurs-WM die Aufholjagd der Silbernen zu stoppen.
"Der Kampf zwischen Renault und McLaren ist sehr eng", gibt Motorenchef Denis Chevrier zu. "Deswegen kann der kleinste Fehler schwerwiegende Folgen haben." Dennoch erwartet Pat Symonds am Sonntag "ein sehr gutes Rennen" für sein Team.
"So weit, so gut", stimmt ihm der WM-Spitzenreiter aus Oviedo zu. "Das war aber erst der erste Schritt. Morgen steht uns noch ein langes Rennen über 71 Runden bevor. Dann müssen wir es zu Ende bringen."
Sein Arbeitsgerät funktioniert dank der neuen Aerodynamikteile und des Motoren-Updates aber besser als bei den letzten Rennen. "Vor einigen Rennen konnten wir nicht auf Augenhöhe gegen McLaren kämpfen, jetzt haben wir eine bessere Chance. Wir möchten bei jedem der letzten drei Rennen auf das Podest kommen. Morgen wäre das für die WM besonders gut!"
Dann hätte Alonso den Titel nämlich in der Tasche. Helfen möchte ihm dabei Giancarlo Fisichella. "Wir müssen morgen beide ins Ziel kommen und ich muss Kimi hinter mir behalten", gibt er die Devise für den Sonntag aus. "Unser Ziel für das Rennen muss es sein in die Top-3 zu gelangen und viele Punkte zu holen. Ich bin jedenfalls optimistisch, dass uns dies gelingen kann. Denn wir haben eine gute Pace auf Long Runs und das neue Aerodynamikpaket sowie die neue Motorenausbaustufe haben uns näher an McLaren herangebracht."



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