Leichte Resignation, um nicht zu sagen Verzweiflung, machte sich am Samstagnachmittag im weiß-blauen Lager breit. Die Startplätze 13 und 14 stellen alles andere als ein zufrieden stellendes Ergebnis für die britisch-bayrische Allianz dar.
"Wir haben hier ein schwieriges Wochenende und morgen ein hartes Rennen vor uns", betont Mark Webber. "Wir können jetzt nur noch eine solide Leistung im Rennen bringen."
Sein Teamkollege Antonio Pizzonia haderte hingegen mit seiner Qualifying-Runde. "Ich habe im mittleren Sektor einen kleinen Fehler gemacht, der zwei bis drei Zehntelsekunden gekostet hat", so der Lokalmatador. "Hier in Interlagos liegen die Zeiten meist dicht beisammen. Ein paar Zehntel bedeuten einige Positionen." Im Gegensatz zu Webber versprüht der Jungle Boy sogar noch etwas Optimismus und baut auf ein "gutes Auto sowie eine gute Strategie".
"Nach dem Training heute morgen dachten wir, wir könnten beide Autos in der Startaufstellung weiter nach vorn bringen", fasste Sam Michael die Enttäuschung zusammen. Mario Theissen brachte diese allerdings noch besser zum Ausdruck: "Das Ergebnis des Qualifyings ist mehr als enttäuschend. Wir haben im Gegensatz zur Konkurrenz nicht annähernd unsere Leistung aus dem freien Training wiederholen können. Bei normalem Rennverlauf wird es sehr schwer, von diesen Startpositionen in die Punkte zu fahren."
"Wir werden alles daran setzen, das Beste aus unseren Möglichkeiten zu machen", gibt sich Michael trotzdem kämpferisch. "Es ist unser Ziel, in die Punkte zu fahren."



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