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Formel 1, 2021: Aston Martin und Mercedes stellen Safety Cars

In der kommenden Formel-1-Saison könnte es eine Neuerung geben. Laut einem Medienbericht werden Aston Martin und Mercedes Safety Cars einsetzen.
von Daniel Geradtz

Motorsport-Magazin.com - In der Formel-1-Saison 2021 wird Aston Martin nicht nur mit einem eigenen Werksteam vertreten sein, sondern auch bei den meisten Rennen das Safety Car und das Medical Car stellen. Wie das Portal 'Racefans.net' berichtet, sollen bei zwölf der 23 Grands Prix Fahrzeuge von Aston Martin zum Einsatz kommen. Bei den restlichen elf Rennen stellt Mercedes wohl weiterhin die Autos.

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Laut dem Bericht soll Aston Martin die Rennen auswählen, bei denen der britische Sportwagenbauer seine Modelle einsetzt. Dies könnte in jenen Ländern sein, in denen es einen großen Absatzmarkt für die Autos gibt. Bei den restlichen Rennen sollen die Fahrzeuge von Mercedes zum Einsatz kommen.

Als Safety Car soll der Aston Martin Vantage verwendet werden. Das SUV-Modell DBX soll als Medical Car fungieren. Mercedes verwendet aktuell einen Mercedes-AMG GT R als Safety Car. In ihm ist derselbe Motor verbaut wie im Aston Martin DBX.

Der Aston Martin Vantage kam im vergangenen Jahr bereits in der DTM als Safety Car zum Einsastz. Damals trat Aston-Martin-Lizenznehmer R Motorsport mit einer Flotte von vier Fahrzeugen an. In der Tourenwagenserie gibt es traditionell keinen exklusiven Partner für die Sicherheitsfahrzeuge. Stattdessen werden abwechselnd Autos der involvierten Automarken genutzt.

In der Formel 1 ist Mercedes seit 1996 der exklusive Lieferant der Safety Cars und Medical Cars der Formel 1. Das erste eingesetzte Modell war ein Mercedes C 36 AMG. Seitdem waren die Autos immer silbern. Die einzige Ausnahme gab es beim diesjährigen Toskana GP, als das Safety Car anlässlich Ferraris 1000. Grand Prix rot lackiert war. Der ehemalige DTM-Pilot Bernd Mayländer steuert seit 2000 das Safety Car.

Erst Ende Oktober wurde bekannt, dass die Mercedes-Benz AG zusätzliche Anteile von Aston Martin übernehmen wird. Die aktuell fünf-prozentige Teilhaberschaft soll innerhalb von drei Jahren auf 20 Prozent erweitert werden.


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