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Formel 1

Formel 1, Ferrari: Maskenpflicht eine Herausforderung

Masken, Blasen und Sicherheitsabstände. Das denkt Ferrari-Sportchef Laurent Mekies über die Einhaltung der Corona-Regeln in der Formel 1.
von Florian Niedermair

Motorsport-Magazin.com - Die neuen Corona-Regeln bringen für die F1-Teams viele Neuerungen mit sich. Ferrari-Sportchef Laurent Mekies sieht etwa in der Maskenregelung für die Rennstrecke eine der größten Herausforderungen des Saisonstarts. Mekies sagte: "Für die Jungs in der Garage wird es eine besonders harte Sache sein, die ganze Zeit eine Maske zu tragen."

"Für uns ist es alles ein Teil des normalen Lebens geworden. Bei Ferrari ist es Pflicht in der Fabrik und im Büro eine Maske zu tragen. Wir haben angefangen, uns daran zu gewöhnen. Allerdings ist es ein Unterschied, im Büro eine Maske zu tragen oder bei 40 Grad an der Rennstrecke", sagte Mekies.

Kleingruppen sollen Ansteckungsketten vermeiden

Auch der Umgang der Teams untereinander wird stark beeinflusst werden. So setzt die Formel 1 beim Restart das Konzept einer Blasenbildung durch. Das heißt, dass sich die einzelnen Teams voneinander isolieren und kein Kontakt zwischen den verschiedenen Rennställen besteht. Mekies sagte dazu: "Diese kurzen Konversationen zwischen Mitgliedern verschiedener Teams, die wir alle gewohnt sind und kennen wird es nicht mehr geben."

Doch das Konzept der Blasenbildung wird nicht nur auf Teamebene umgesetzt. Mekies erklärt wie es bei Ferrari aussehen wird: "Innerhalb der Team-Blase wird es noch in weiteren Blasen unterteilt sein. Es wird wahrscheinlich eine eigene Blase für den Wagen von Charles Leclerc und eine eigene für den Wagen von Sebastian Vettel geben. Das ist nötig, um sicherzustellen, dass im Falle eines positiven Corona-Falls die Nummer der Infizierten so gering wie möglich gehalten wird", so Mekies.


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