Durch die großen Pechvögel des Jahres, namentlich Giancarlo Fisichella und Kimi Räikkönen, weitestgehend in den Schatten gestellt, erlebten in den vergangenen Rennen auch noch ein anderer Fahrer Pleiten, Pech und Pannen in Serie: Jarno Trulli.

Entsprechend froh war der Mann aus Pescara heute über seine Rückkehr in die Punkteränge - und vor allem in einen normalen Rennrhythmus. "Nach einigen Monaten des Pechs und der Enttäuschungen ist es schön wieder ein normales Rennen gehabt zu haben", freute sich Jarno. "Ich hatte einen guten Start und pushte am Limit. Es war ein starkes Rennen und es ist schön wieder dort zu sein, wo ich hingehöre. Ich habe immer erwartet hinter den beiden McLaren und Renault zu liegen. Auch B·A·R war an diesem Wochenende sehr gut. Deshalb bin ich mit dem Ergebnis und den drei Punkten zufrieden."

Ganz anders verlief der Türkei GP für Jarnos Teampartner Ralf Schumacher. Dieser schien heute das Pech des Italieners gepachtet zu haben. "Ich hatte den schlimmsten Start den ich mir vorstellen kann und wurde in der ersten Kurve weit nach draußen gedrängt", erinnert sich der Deutsche. "Danach fand ich mich am Ende des Feldes wieder. Zudem fuhr ich über Massas Frontflügel, weshalb es für mich von Anfang an ein harter Tag war. Alles in allem war es ein unglücklicher Tag. Es ist schade für das Team, da wir locker ein paar Punkte hätten holen können."

Eine Meinung die auch Teamboss Tsutomu Tomita vertritt. "Wir konnten beide Autos ohne technische Probleme ins Ziel bringen, aber wir waren nicht schnell genug. Unsere Rundenzeiten waren vernünftig, aber weit hinter jenen der Top-Teams", konstatierte der Japaner. "Mit der heutigen Performance konnten wir nicht mehr erwarten."