Null Punkte. Zum dritten Mal in dieser Saison verlässt die Scuderia Ferrari einen Austragungsort ohne einen einzigen WM-Zähler geholt zu haben. Für Teamboss Jean Todt gibt es deshalb nur ein korrektes Fazit: "Das war ein Rennen zum Vergessen."
Und mit diesem Rennen ging auch eine stolze Ferrari-Serie zugrunde: "Wir haben in den vergangenen Jahren die schöne Tradition eingeführt alle neuen Rennen zu gewinnen. Damit ist es nun zu Ende."
Und auch Ross Brawn hielt sich bei seiner Beurteilung des 1. Großen Preises der Türkei kurz und knapp: "Das war ein extrem enttäuschendes Rennen."
Den Grund dafür nennen Michael Schumacher und Rubens Barrichello. "Wir waren das gesamte Wochenende nicht schnell genug", räumte Schumacher ein. "Wir hatten keinen Grip und wir wählten eindeutig die falschen Reifen für die Türkei", ergänzte Barrichello.
"Das war ein sehr, sehr hartes Rennen", fuhr der Brasilianer fort. "Ich gab von Anfang an alles, aber uns fehlte seit Freitag die Pace. Nach Ungarn ist es sehr enttäuschend uns in dieser Situation zu sehen."
"Es war schon am Freitag klar, dass wir in einer sehr schwierigen Situation steckten", setzt Schumacher den Gedankengang fort. "Selbst vor dem Start erwartete ich nicht, dass wir in die Punkte fahren würden. Und so kam es dann auch."
Noch schlimmer wurde das Debakel durch eine Kollision des Weltmeisters mit Mark Webber. "Ich sah Webber kommen und er wechselte auf die rechte Seite", berichtete der Champion. "Als ich bremste konnte ich ihn nicht mehr sehen. Als ich dann mitten in der Kurve war fühlte ich einen Schlag als er mich mit seiner Nase anschob. Er war eine Runde zurück. Deswegen verstehe ich nicht, warum er dieses Manöver versucht hat."



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