"Das war das beste Rennen des Jahres", freute sich Sportdirektor Gil de Ferran über die Leistung seiner beiden Piloten. "Jenson und Takuma fuhren fehlerlos, aggressiv und sehr schnell. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, wo wir hätten landen können, wenn wir weiter vorne gestartet wären!"

Und damit spricht de Ferran bereits selbst den wunden Punkt des "besten Rennens" seiner Truppe in dieser Saison an: Sato kam nach seiner Strafe aus der Boxengasse, Button fuhr nur von Platz 13 los.

Dennoch hat Jenson "das Rennen genossen"! "Ich hatte einen fürchterlichen Start, aber es war fantastisch mich durch das Feld nach vorne zu arbeiten." Und das schaffte er mit Bravour: Erst ließ er die beiden Ferrari stehen, danach schnappte er sich die zwei Red Bull und zur Krönung überholte er auch den Renault von Fernando Alonso. "Es war eines der spannendsten Rennen dieses Jahres. Das Ergebnis ist aber etwas enttäuschend, da wir das gesamte Wochenende eine gute Pace hatten. Aber wir kommen den Top-Teams immer näher."

Honda-Motorenchef Shuhei Nakamoto kann dieser Einschätzung nur zustimmen. Entsprechend sagt er: "Wenn wir unsere Fortschritte so fortsetzen können und uns gut qualifizieren, dann können wir in den nächsten Rennen unsere Herausforderung des ersten GP-Sieges angehen."

Takuma Sato erlebte derweil ebenfalls ein Rennen voller "gemischter" Gefühle "Auf der einen Seite war es großartig ein so spannendes Rennen zu fahren, auf der anderen Seite ist es eine Schande, dass ich keine Punkte holen konnte", konstatierte der Japaner. "Ich hoffe, dass wir den Schwung ins nächste Rennen mitnehmen können."