Formel 1

Formel 1 Silverstone: Räikkönen mit DRS-Abwehr in die Punkte

Kimi Räikkönen schreibt auch in Silverstone Punkte für Alfa Romeo an. Von P12 auf P8 vorne ohne Zuckerschlecken: Harte Arbeit durch schwachen Topspeed.
von Jonas Fehling

Motorsport-Magazin.com - Kimi Räikkönen hat Alfa Romeo Racing mit einem achten Platz im Formel-1-Rennen in Silverstone auf P6-Kurs in der Konstrukteurswertung 2019 gehalten. Im Alleingang, weil Teamkollege Antonio Giovinazzi bereits in der ersten Rennhälfte des Großbritannien GP durch einen mechanischen Defekt abgeflogen und ausgeschieden war.

"P8 war das Beste, was wir herausholen konnten" sagt Räikkönen. "Das Auto hat sich im Rennen besser verhalten, vor allem in der zweiten Hälfte", vergleicht der Finne nach einem eher mittelprächtigen Qualifying für die Truppe aus der Schweiz mit P11 (GIO) und P12 (RAI).

Kimi Räikkönen: Uns fehlte Speed auf den Geraden

Eine Spazierfahrt war das unter dem Strich solide Ergebnis für die Hinwiler Truppe nicht nur wegen dieser Ausgangslage nicht. Trotz des im Renntrimm besser balancierten C38 habe er zu kämpfen gehabt, so Räikkönen.

"In den Kurven verhielt sich mein Auto heute gut, aber uns fehlte es etwas an Speed auf den Geraden", schildert der Iceman. Seine Lösung: DRS kann man auch zur Verteidigung und Performance-Optimierung nutzen, nicht nur zur Attacke.

Räikkönen nutzt DRS zur Verteidigung

"Ich war heute am besten beraten, immer irgendwie hinter jemandem zu bleiben, um DRS zu bekommen", beschreibt Räikkönen seine Taktik. "Und am Ende musste ich dann noch kämpfen, um den Toro Rosso von Kvyat hinter mir zu halten. Insgesamt nicht das leichteste Wochenende, umso lieber nehmen wir die Punkte mit."

Führungskilometer: In der 'Alfetta' eröffnete Kimi Räikkönen die Fahrerparade - Foto: LAT Images

Für Teamchef Frederic Vasseur ebenfalls ein gutes Ergebnis. "Aber es ist immer etwas enttäuschend, wenn ein Auto nicht die Zielflagge sieht. Insgesamt war es aber eine gute Teamperformance", sagt der Franzose.

Alfa Romeo: Form bestätigt, weitermachen!

"Kimi fuhr ein solides Rennen und war in der Lage, das Maximum aus den Gelegenheiten zu machen, die sich ihm boten. Antonio wäre nah an ihm dran gewesen [...] Wir konnten erneut im Mittelfeld kämpfen, müssen aber hart weiterarbeiten, um den Boden, den wir gut gemacht haben, zu halten."


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