Formel 1

Formel 1 Österreich: Leclerc gewinnt Qualifying-Generalprobe

Charles Leclerc holt sich im 3. Freien Training zum Österreich GP 2019 die Bestzeit. Mercedes-Duo vor Sebastian Vettel, Startplatzstrafe für Hülkenberg.
von Christian Menath

Nächster Hoffnungsschimmer für Ferrari: Charles Leclerc gewann auf dem Red Bull Ring die Qualifying-Generalprobe für den Österreich GP 2019. Der Ferrari-Pilot fuhr im 3. Freien Training mit 1:03,987 Minuten Bestzeit und ließ Lewis Hamilton und Valtteri Bottas hinter sich. Schon am Freitag machte Ferrari einen im Vergleich zu Frankreich stark verbesserten Eindruck.

Das Ergebnis: Wie üblich bei der Qualifying-Generalprobe fuhren alle Piloten auf den Soft-Reifen. Knapp anderthalb Zehntelsekunden war Leclerc darauf schneller als WM-Leader Hamilton. Eine weitere Zehntel dahinter reihte sich Bottas ein.

Für Sebastian Vettel reichte es nur zu Platz vier. Der Deutsche fuhr allerdings nur wenige Tausendstel langsamer als Bottas und hatte seinerseits zwei Zehntel Vorsprung auf Max Verstappen im Red Bull.

Lando Norris schob sich im McLaren zwischen die beiden Red Bull, für Pierre Gasly blieb deshalb nur Rang sieben. Der Franzose wurde einmal mehr deutlich von seinem Teamkollegen abgehängt: Sieben Zehntel fehlten Gasly auf Verstappen. Allerdings hatte der Red-Bull-Neuling zu Beginn der Session etwas mit der Technik zu kämpfen.

Carlos Sainz, Antonio Giovinazzi und Daniil Kvyat komplettierten die Top-10. Renault machte erneut einen schwachen Eindruck: Für Nico Hülkenberg reichte es trotz neuem Motor nur für Rang zwölf, Daniel Ricciardo reihte sich gar nur auf P17 ein.

Die Strafen: Pech für Nico Hülkenberg. Der Renault-Pilot bekommt zwar Extra-Power spendiert, muss dafür aber in der Startaufstellung nach hinten. Renault baute ihm bereits seinen fünften Verbrennungsmotor der Formel-1-Saison 2019 ein, nimmt dafür aber eine Strafversetzung um fünf Plätze in Kauf. Immerhin hat Hülkenberg jetzt auch die letzte Ausbaustufe im Heck.

Die Strafversetzungen von Alex Albon und Carlos Sainz standen bereits am Freitag fest. Beide tauschten gleich zahlreiche Motorkomponenten, weshalb ihre Strafversetzungen jeweils die Marke von 15 Startplätzen übersteigen. Seit diesem Jahr gilt: Mehr als 15 Plätze sind gleichbedeutend mit einem Start vom Ende des Feldes. Im Qualifying geht es für beide nur noch um Rang 19.


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