Formel 1

Formel 1 Bahrain: Ferrari dominiert Qualifying-Generalprobe

Charles Leclerc holt sich im 3. Freien Training zum Bahrain GP die Bestzeit. Sebastian Vettel auf Platz zwei, Ferrari dominiert. Mercedes abgeschlagen.
von Christian Menath

Motorsport-Magazin.com - Charles Leclerc holte sich im 3. Freien Training zum Bahrain GP 2019 die Bestzeit. Der Ferrari-Neuling umrundete die Strecke in 1:29,569 Minuten und war damit knapp zwei Zehntelsekunden schneller als Teamkollege Sebastian Vettel. Mercedes war in der Qualifying-Generalprobe als erster Verfolger bereits weit abgeschlagen.

Doch wie immer in Bahrain handelt es sich beim 3. Training nur auf dem Papier um eine Qualifying-Generalprobe. Im Gegensatz zum Qualifying findet das Training noch bei Tageslicht und damit deutlich höheren Temperaturen statt. Die Ergebnisse sind deshalb nicht besonders repräsentativ.

Im Gegensatz zu den anderen Teams hatte Ferrari einen weichen Reifensatz weniger zur Verfügung. Die Scuderia setzte schon im 2. Freien Training einen zweiten Satz ein, weil dort die Bedingungen deutlich repräsentativer für das Qualifying waren. FP2 fand unter Flutlicht statt.

Die Platzierungen: Fast acht Zehntelsekunden fehlten Lewis Hamilton im Mercedes auf die Leclerc-Bestzeit. Wie die Ferrari-Piloten hatte auch die Konkurrenz die weichen Reifen aufgezogen. Melbourne-Sieger Valtteri Bottas landete direkt hinter Hamilton.

Enttäuscht lief das Training für Red Bull: Max Verstappen sortierte sich nur auf Rang acht ein, verlor allerdings im letzten Sektor exorbitant. Romain Grosjean, Nico Hülkenberg und Lando Norris konnten sich zwischen Mercedes und den besten Red Bull schieben. Pierre Gasly wurde gar nur Zwölfter.

Hinter Verstappen komplettierten Carlos Sainz und Daniil Kvyat die Top-10, die Kimi Räikkönen auf Rang elf knapp verpasste. Enttäuschend verlief das Training einmal mehr für Williams: George Russell und Robert Kubica belegten erneut abgeschlagen die letzten beiden Ränge.

Die Zwischenfälle: Eine ruhige Session. Sorgen musste man sich zwischenzeitlich nur um den Alfa von Kimi Räikkönen machen. Der Finne funkte kryptisch an seine Ingenieure, was sich zunächst nach Motorproblemen anhörte. Schon am Freitag standen die Alfa-Boliden lange Zeit mit Kühlproblemen in der Box. Allerdings gab es schnell Entwarnung, Räikkönen drehte die meisten Runden aller Piloten.


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