Formel 1

Formel 1: McLaren und Toro Rosso nach Zoff um Key jetzt einig

McLaren und Toro Rosso haben nach monatelangem Gezerre um die Personalie James Key eine Einigung erzielt. Datum für Amtsantritt in Woking steht.
von Jonas Fehling

Motorsport-Magazin.com - Endlich Einigung: McLaren und Toro Rosso haben nach monatelangem Streit eine Übereinkunft in der Personalie James Key erzielt. Im vergangenen Jahr hatte das Traditionsteam aus Woking den hochdekorierten Ingenieur bereits als Neuzugang vermeldet - obwohl Key noch mit gültigem Vertrag bei der Scuderia aus Faenza ausgestattet war.

Bis heute hatte Toro Rosso seinen Technischen Direktor nicht offiziell freigegeben, wenngleich Jody Egginton im Team faktisch bereits längst die Nachfolge Keys angetreten hatte. Jetzt lautet der Technische Direktor Toro Rossos auch formal Egginton, zumindest ab dem 25. März 2019.

Das ist genau zwei Tage nach dem am Freitag sowohl von McLaren als auch Toro Rosso verkündeten Termin der Freigabe James Keys am 23.März 2019. Damit wird Key noch vor dem eigentlichen Ende seines Arbeitsvertrages freigestellt. Wie Egginton nimmt Key seine Arbeit als Technischer Direktor bei McLaren am 25. März auf. Für den aktuellen McLaren MCL34 zeichnet der Brite somit noch nicht verantwortlich.

Gut einen Monat nach James Key stößt weitere Verstärkung zum Team aus Woking. Wie McLaren bereits vor zehn Tagen bekanntgegeben hatte nimmt Porsches ehemaliger LMP1-Teamchef Andreas Seidl ab dem 1. Mai 2019 seine Tätigkeit als Managing Director auf. Bei den ersten vier Rennen in Australien, Bahrain, China und Aserbaidschan sitzt der Deutsche also noch nicht am Kommandostand. Key fehlt nur Down Under.

James Key arbeitet bereits seit mehr als 20 Jahren in der Formel 1. 1998 begann er seine Karriere bei Jordan und blieb dem Team über diverse Übernahmen, von Midland über Spyker bis Force India, hinweg treu. 2010 zog es Key zu Sauber bis er sich zwei Jahre später in Richtung seines bis dato letzten Postens bei Toro Rosso verabschiedete. Somit kehrt Key nach nun neun Jahren Ausland zurück ins Silicon Valley der Formel 1.


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