Formel 1

Niki Lauda: Details zum Gesundheitszustand nach Lungen-OP

Formel-1-Legende Niki Lauda musste sich einer Lungentransplantation unterziehen. Nun gibt das Krankenhaus erstmals Details zum Gesundheitszustand.
von Christian Menath

Motorsport-Magazin.com - Niki Lauda befindet sich auf dem Weg der Besserung. Der dreifache Formel-1-Weltmeister musste sich am vergangenen Donnerstag im AKH Wien einer Lungentransplatation unterziehen und erholt sich seither von der Operation.

Nachdem der Zustand des 69-Jährigen zunächst als 'extrem kritisch' bezeichnet wurde, gibt das Krankenhaus nun in einem offiziellen Statement Entwarnung. "Das AKH Wien und die MedUni Wien freuen sich über den sehr zufriedenstellenden Verlauf nach der Lungentransplantation am 2.8. informieren zu können", heißt es darin.

Der zufriedenstellende Verlauf sieht laut Krankenhaus konkret so aus: "Bereits 24 Stunden nach der Operation war Niki Lauda bei vollem Bewusstsein, er konnte extubiert werden und selbstständig atmen."

Besonders erfreulich: Laudas Zustand verbesserte sich seither kontinuierlich und vor allem funktionieren alle Organe. Bis zur vollständigen Genesung wird Niki Lauda weiter am AKH Wien betreut.

Die Transplantation wurde von Walter Klepetko, Leiter der Klinischen Abteilung für Thoraxchirurgie am AKH Wien, und Konrad Hötzenecker erfolgreich durchgeführt.

Lauda fehlte bei den letzten beiden Formel-1-Rennen vor der Sommerpause. Zunächst hieß es, Lauda habe nur eine starke Erkältung und Husten, die er zu Hause auskurieren würde. Später kamen immer mehr Details ans Licht: So brach Lauda offenbar seinen Urlaub auf Ibiza ab, um sich selbst für die Lungentransplantation nach Wien zu fliegen.

Fluglinie und Mercedes: Lauda längst nicht im Ruhestand

Lauda, Ende 2017 als RTL-Experte zurückgetreten, ist noch immer Aufsichtsratsvorsitzender des Mercedes Formel-1-Teams und inzwischen mit Laudamotion auch wieder im Fluggeschäft. Toto Wolff richtete kürzlich bewegende Worte an Lauda: "Die Welt kennt Niki als Formel-1-Legende mit unglaublicher Kraft und Widerstandsfähigkeit. Für uns alle hier bei Mercedes ist er unser Vorstandschef, unser Mentor und unser Freund."

"Wir haben ihn in Hockenheim und Ungarn an unserer Seite vermisst und können es nicht abwarten, ihn an den Grand-Prix-Strecken dieser Welt wieder bei uns zu haben", so Wolff. "Die Genesung die ihm nun bevorsteht, ist kein Rennen. Wie ich Niki kenne, bin ich mir sicher, dass er schon bald jeder Krankenschwester und jedem Doktor klar machen wird, dass er genug vom Krankenhaus hat."


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