Formel 1

Formel 1 Monaco: Ferrari rüstet Spiegel wegen Verbot zurück

Ferrari muss in Monaco auf eine Regelklarstellung der FIA reagieren. Für das Formel-1-Rennen im Fürstentum bekommt Sebastian Vettel neue Spiegel.
von Christian Menath

Motorsport-Magazin.com - Die Aufregung vor zwei Wochen in Barcelona über die Ferrari-Rückspiegel war groß, in Monaco muss der Formel-1-Rennstall nun zurückrüsten. Am Mittwoch vor dem GP im Fürstentum zeigte Ferrari erstmals die neuen, nun regelkonformen Spiegel.

Kleine Überraschung für einige: Ferrari rüstet nicht komplett zurück und befestigt die Spiegel wieder am Monocoque, sondern belässt es bei der Befestigung am Halo. Einziger Unterschied: Das Leitblech, das in Barcelona noch aus dem Spiegel nach oben wuchs und die dazugehörige Strebe sind nun verschwunden.

Erst seit einigen Rennen gibt es die Möglichkeit, die Spiegel auch am Halo zu befestigen, die FIA stellte das extra in einer Technischen Direktive klar. Ferrari nutze diesen Spielraum als erstes Team, ging dabei aber noch einen Schritt weiter und befestige noch ein Leitblech an der Oberseite.

Die geschwungenen Leitbleche sind nun verboten - Foto: Sutton

Solche aerodynamische Hilfsmittel am Spiegel sind eigentlich verboten, Ferrari argumentierte allerdings damit, das zusätzliche Bauteil würde Steifigkeit bringen. Die FIA stellte deshalb vor dem Monaco GP die Regeln noch einmal klar.

Halterungen dürfen nach dieser Klarstellung nur noch unten und an der Innenseite des Gehäuses angebracht sein, außerdem müssen Teams bei zwei Befestigungen mit einem physischen Test nachweißen, dass die zusätzliche Befestigung aus statischen Gründen notwendig ist.

Sebastian Vettel erklärte die neuen Spiegel beim Spanien GP noch mit einer verbesserten Sicht. Da nach dem Verbot zumindest die Position noch identisch ist, braucht der Ferrari-Star keine eingeschränkte Sicht fürchten.


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