Mit unterschiedlichen Voraussetzungen gehen die beiden McLaren-Piloten in den morgigen US Grand Prix. Während Kimi Räikkönen sich laut Norbert Haug eine "perfekte Basis" für das Rennen legen konnte, wurde Juan Pablo Montoyas Qualifying durch seinen frühen Startplatz aufgrund der Disqualifikation von Montreal beeinträchtigt.

"Ich wusste, dass es schwierig werden würde", so der Kolumbianer. "Aber erst als ich raus fuhr bemerkte ich, wie schwierig es war. Es gab überhaupt keinen Grip und ich rutschte nur herum."

Seine Runde beschreibt er dennoch als "okay", wobei ihm Teamboss Ron Dennis zu einer "exzellenten" Leistung unter diesen schwierigen Verhältnisse gratulierte. "Ich glaube, dass unser Auto schnell genug ist das Rennen zu gewinnen", gibt sich Montoya kämpferisch. "Aber da ich von so weit hinten starte, wird es extrem schwierig."

Ganz anders sieht die Situation für Kimi Räikkönen aus, dem Ron Dennis ebenfalls zu einer "superben" Runde gratulierte. "Es war eine ziemlich gute Runde", schloss sich der Finne an. "Ich war sehr nah an der Pole dran, aber die erste Startreihe ist auch in Ordnung."

Da Dennis die Startplätze seiner Piloten "unter Berücksichtung der Rennstrategie" als "sehr gut" bezeichnet, rechnet auch Räikkönen damit, dass die einzelnen Strategien der Konkurrenzen "sehr interessant" zu beobachten sein werden. "Unser Auto arbeitet gut und ich freue mich auf das Rennen."

"Wenn man unsere bisherigen Starts im Hinterkopf behält", betont Dennis im Hinblick auf Kimis zweiten Rang, "sollte Kimi die Chance besitzen um den Sieg zu kämpfen."