"Die Strategie, die Zuverlässigkeit und eine konstante Reifenperformance - dies sind, wie eigentlich immer, die entscheidenden Faktoren im morgigen Rennen." Kaum ist Ferrari zum zweiten Mal innerhalb einer Woche wieder vorne mit dabei, packt Teamchef Jean Todt wieder die altbekannten Weisheiten vor dem Rennen aus.
Und in diesem Rennen erwartet er sich, wenn die oben genannten Elemente bei seinem Team stimmen, ein "gutes Ergebnis". Im Qualifying konnten Michael Schumacher und Rubens Barrichello jedenfalls bereits ein solches erzielen. "Wir sind ziemlich zufrieden", strahlte Ross Brawn. "Wir können morgen ein starkes Rennen haben und wir haben definitiv eine gute Strategie dafür parat."
Entsprechend zeigte sich auch der Fünfte Michael Schumacher "ziemlich glücklich" mit seinem Abschneiden. "Der fünfte Rang ist sogar besser als der Vierte, da die andere Seite schmutziger ist", versucht der Champion sogar noch etwas Positives aus dieser Situation herauszulesen. Die Gründe für die verbesserte Performance der Roten kennt aber selbst er nicht.
"Obwohl ich mir nicht sicher bin warum, stand bereits gestern fest, dass wir hier konkurrenzfähiger als auf anderen Strecken sind." Morgen möchte er nun am liebsten auch noch herausfinden, dass er sich "mit mehr Benzin oder zumindest einem geringeren Spritunterschied zu den Rivalen als in Kanada" qualifiziert hat. "Dann bin ich zuversichtlich morgen auf dem Podium zu stehen."
Als einziger zeigte sich Rubens Barrichello mit seinem siebten Startplatz nicht ganz zufrieden. Dennoch betont er: "Wir hatten ein gutes Qualifying, selbst da wir noch etwas besser hätten sein können." Da auf dieser Strecke aber Überholmöglichkeiten bestehen, erwartet Rubinho, dass Ferrari im Rennen sogar "noch stärker" sein wird. "Das war zuletzt unsere Stärke."



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