Formel 1

Formel 1, Monza 2017: Regenchaos im 3. Training

Starker Regen, lange Wartezeit und eine Bestzeit von Williams: Das 3. Training in Monza verlief alles andere als normal...
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - Der Regen legt die Formel 1 auf dem Autodromo Nazionale Monza lahm: Starke Regenschauer überfluteten am Samstagvormittag die Traditionsstrecke im königlichen Park zu Monza, sodass das 3. Freie Training zum Großen Preis von Italien 2017 (Qualifying heute live im TV um 14:00 Uhr auf RTL, Sky Sport und im Live-Ticker auf Motorsport-Magazin.com) zunächst im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel. Erst nach knapp 45 Minuten des Wartens auf bessere Bedingungen gingen die F1-Piloten für einen kurzen 16-minütigen Schlussspurt auf die Strecke.

Obwohl es bereits in den beiden Freitags-Trainings einige vereinzelte Regentropfen gab, erhielten die Teams am Samstagvormittag im 3. Training zum ersten Mal an diesem Wochenende die Gelegenheit, ihre Autos auf nasse Verhältnisse abzustimmen. Denn auch für das Qualifying am Nachmittag besteht weiterhin eine hohe Regenwahrscheinlichkeit.

Felipe Massa mit Regenbestzeit

Der erste Fahrer, der sich mit einem Drift aus der Box auf die regennasse Strecke in Monza traute, war Red-Bull-Fahrer Daniel Ricciardo. In der Folge drehten alle 20 Piloten mindestens eine Inforunde. Eine Rundenzeit erzielten jedoch nur sieben Fahrer. Die Regenbestzeit ging dabei an Williams-Pilot Felipe Massa vor seinem Teamkollegen Lance Stroll und Nico Hülkenberg. Die Zeiten hatten bei diesen Bedingungen selbstverständlich keinerlei Aussagekraft.

Die Topteams von Mercedes und Ferrari verzichteten darauf, eine Rundenzeit zu fahren. Lewis Hamilton wurde jedoch via Funk von seinem Renningenieur gewarnt, die Reifen gut zu behandeln, da sie möglicherweise im Qualifying zum Einsatz kommen könnten. Nämlich dann, wenn es auch am Nachmittag stark genug für Vollregenreifen regnen sollte.


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