Formel 1

Formel 1, Barcelona: Sauber-Pilot Wehrlein kämpfte am Freitag mit Problemen

Pascal Wehrlein kam am Freitag in Barcelona überhaupt nicht zurecht. Im Sauber-internen Duell lag Marcus Ericsson vorne. Der Deutsche über die Gründe.
von Chris Lugert

Motorsport-Magazin.com - Schwieriger Spanien-Auftakt für Pascal Wehrlein in Barcelona. Der Sauber-Pilot musste sich in beiden Sessions seinem Teamkollegen Marcus Ericsson geschlagen geben. Im zweiten Training am Nachmittag fehlte gar über eine halbe Sekunde auf den Schweden. In der Endabrechnung reichte es für den Deutschen nur zum vorletzten Platz, einzig der strauchelnde Fernando Alonso war noch langsamer unterwegs.

Heute war es echt seltsam, besonders im zweiten Training. Aber das Griplevel war auch im Vergleich zu den Wintertests komplett anders.
Pascal Wehrlein

Wehrlein haderte vor allem mit den unerwartet rutschigen Streckenverhältnissen. "Heute war es echt seltsam, besonders im zweiten Training. Aber das Griplevel war auch im Vergleich zu den Wintertests komplett anders", schilderte Wehrlein seine Eindrücke. Bei Sauber spielen an diesem Wochenende einige Fakten nicht besonders in die Karten. Zum einen sind die Schweizer mit das einzige Team, das auf ein großes Update verzichtet. Stattdessen kam Wehrlein nur in den Genuss eines neuen Heckflügels.

Zum anderen sind auch die harten Reifen für Sauber eher von Nachteil. Die Boliden, die ohnehin zu wenig Abtrieb generieren, erhalten so auch von den Reifen keine Hilfe, im Gegenteil. "Auf dem harten Reifen war es schrecklich", erklärte Ericsson. "Auf dem Medium war es immer noch schwierig, aber auf dem Soft konnten wir einen deutlichen Schritt machen, deutlicher als andere", analysierte der Schwede.

Marcus Ericsson war am Freitag der schnellere der beiden Sauber - Foto: Sutton

Q2 für Sauber? Ericsson glaubt daran, Wehrlein nicht

Doch auch für Ericsson ging es nicht weiter als bis auf Platz 16 nach vorne. Punkte sind für Sauber also in weiter Ferne, aber gelingt wenigstens der Einzug in den zweiten Abschnitt der Qualifikation? "Wenn es uns gelingt, eine perfekte Runde zu fahren, andere aber ein paar Probleme bekommen, können wir es schaffen", glaubt Ericsson.

Deutlich pessimistischer in Sachen Q2 ist dagegen Wehrlein. "Momentan ist das nicht möglich. Jedes Team hat Updates gebracht. Wir werden sehen, wo wir in den nächsten Rennen stehen, aber dieses Wochenende ist es nicht einfach für uns", macht er auf Nachfrage von Motorsport-Magazin.com wenig Hoffnung.

Immerhin das teaminterne Duell zu gewinnen könnte klappen, denn Wehrlein kämpfte am Freitag nicht nur mit dem Grip. "Es gab einige Probleme am Auto, sowohl im ersten, als auch im zweiten Training. Wir hoffen, dass wir das bis morgen aussortieren können", erklärte der 22-Jährige.


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