Formel 1

Fünf Fakten über Chase Carey - Chase Carey: Wer ist der neue F1-Chairman?

Chase Carey wird neuer Vorstandsvorsitzender der Formel 1. Wer ist der 62-Jährige Geschäftsmann? Motorsport-Magazin.com lüftet fünf Fakten.
von Raphaela Scheidl

1. Chase ist nur sein Spitzname

Charles G. Carey - so lautet der bürgerliche Name des 62-Jährigen. Jedoch bevorzugt Carey mit seinem Spitznamen Chase angesprochen zu werden.

2. Der markante Bart hat einen Grund

Es mag wohl zu Chase Careys Markenzeichen geworden sein - und das nicht nur, nachdem ihm das Vanity Fair Magazin auf Platz zwei der einflussreichsten Männer mit Bärten gewählt hat. Doch der markante Bartwuchs hat auch einen Grund: Laut Berichten der New York Times verbirgt sich darunter eine Narbe, die er sich bei einem schweren Autounfall zu Studentenzeiten zugezogen hatte.

3. Er ist die rechte Hand von Rupert Murdoch

Der 62-Jährige Carey arbeitet seit 28 Jahren für den australischen Medienmogul Rupert Murdoch. Nach einem Studium an Colgate University und einem MBA an der Harvard Business School begann er 1988 in Murdochs News Corporation bei Fox. Später wurde er COO und schließlich Geschäftsführer des TV-Senders. Die Gründung von Fox Sports und Fox News wurden von ihm initiiert. Murdoch hält große Stücke von Carey und sagte 2012: "Chase ist mein Partner, und wenn mir irgendetwas zustoßen würde, würde er sofort übernehmen." Zwar hat Murdochs Sohn James nun die Geschäftsführung inne, doch Carey ist seit 2015 Vorstandsvorsitzender von 21st Century Fox, dem Rechtsnachfolger von Murdochs News Corporation.

4. Er machte den TV-Sender Fox sportlicher

In den frühen 90er Jahren war Carey die treibende Kraft bei Fox, um den TV-Sender mehr in die sportliche Richtung zu bewegen. So handelte er 1993 die Rechte an der US Football League für 1,6 Milliarden Dollar aus. Seine Instinkte gaben ihm Recht - mit den TV-Rechten der NFL legte er den Grundstein für den heutigen erfolgreichen Sportkanal.

5. Er liebt den Sport

Der New Yorker ist Fan des Yankee Baseball Teams und soll laut dem Wall Street Journal sogar gebrauchte Stühle aus dem alten Yankee-Stadion in seinem Büro stehen haben. Während seiner College-Zeit war er jedoch begeisterter Rugby-Spieler: Sowohl in Colgate als auch in Harvard war er Teil des Rugby Clubs.


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