Formel 1

Tankaffäre: Nick Fry von Entscheidung entsetzt

Obwohl B·A·R Honda der geforderten Höchststrafe, einem WM-Ausschluss, entging, zeigte man sich von der Sperre entsetzt.
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - Knapp zweieinhalb Stunden nach der Bekanntgabe des Urteils in der Tankaffäre und der Bestrafung des British American Racing Teams, äußerte sich Teamboss Nick Fry in einem Presseschreiben:

"B·A·R Honda ist von der Entscheidung des FIA International Court of Appeal entsetzt und betont, dass das Urteil entgegen aller gestern vorgebrachter Beweise ist. Das Team hat belegt, dass es dem Reglement entsprochen hat und die FIA gibt nun zu, dass die Regeln unklar sind.

Wir wiederholen, dass B·A·R Honda zu keiner Zeit des San Marino GP untergewichtig gefahren ist und dies ist von der FIA ebenfalls unangefochten.

Während der International Court of Appeal die ursprünglichen Anschuldigungen der FIA über Betrug und Täuschung ablehnte, betont B·A·R Honda, dass diese Strafe absolut unangebracht ist.

Das Team wurde von seinen Rechtsanwälten darauf hingewiesen, dass dieses Urteil auf Grundlage der vorgebrachten Beweise komplett falsch ist. Deshalb untersuchen wir derzeit unsere Optionen."

Damit deutet Fry an, dass der Rennstall durchaus mit dem Gedanken spielt gegen die zwei Rennen Sperre sowie die Disqualifikation von Imola vor einem zivilen Gericht zu klagen und womöglich sogar per einstweiliger Verfügung eine Teilnahme am Spanien GP zu erwirken.

Auf die Frage ob man am Sonntag in Barcelona fahren möchte, antwortete Fry nur: "Ja, dass haben wir vor."


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