Formel 1

Williams plant keinen Wechsel zu Honda - Smedley: Sind happy mit Mercedes

Rob Smedley hat einen von Ex-Pilot Damon Hill ins Spiel gebrachten Wechsel des Williams-Teams von Mercedes- zu Honda-Motoren dementiert.
von Matthias Schwerdtfeger

Motorsport-Magazin.com - Rob Smedley, Performance-Chef bei Williams, ist Gerüchten entgegengetreten, laut denen der Rennstall seinen Motorenlieferanten wechseln wird. Damon Hill, ehemaliger Fahrer des Teams und dort 1996 Weltmeister geworden, hatte zuvor diese Möglichkeit ins Spiel gebracht. "Ich habe Claire [Williams] gesagt, dass das Problem im letzten Jahr darin lag, dass sie die gleichen Motoren wie Mercedes hatten. Ein Team, dass die Weltmeisterschaft gewinnen will, wäre besser mit einem anderen Motor und der einzige, an den man da denken kann, ist Honda", war Hill bei Sky zitiert worden.

Vielleicht irre ich mich, aber wenn Williams an Mercedes und Ferrari vorbeikommen will, dann brauchen sie einen anderen Motor.
Damon Hill

Natürlich ist auch dem 56-Jährigen aufgefallen, dass die Japaner soeben eine katastrophale Saison mit McLaren hinter sich haben. Doch er glaubt, dass Honda schon bald zurückschlagen wird. "Vielleicht irre ich mich, aber wenn Williams an Mercedes und Ferrari vorbeikommen will, dann brauchen sie einen anderen Motor", so Hill weiter. In den 80er-Jahren war das Team bereits mit Honda-Antrieb unterwegs gewesen. In der vergangenen Saison hatte McLaren-Chef Ron Dennis allerdings mit seinem Veto verhindert, dass sein Lieferant auch die Fahrzeuge von Red Bull bestückt. Ein Wechsel wäre also nicht ganz unproblematisch.

In dieser Brust schlägt wohl auch zukünftig ein Mercedes-Herz - Foto: Sutton

Rob Smedley hat im Namen von Williams aber nun beteuert, dass dies ohnehin nicht ansteht. "Erstmal sind wir wirklich, wirklich happy mit der Service-Qualität und der Power Unit an sich, die wir von Mercedes bekommen", betonte er. Natürlich liege man derzeit einen Schritt hinter dem Hersteller-Team, sei jedoch zuversichtlich, in der kommenden Saison auf Augenhöhe agieren zu können. "Derzeit sind wir wirklich absolut zufrieden", ergänzte Smedley.


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