Formel 1

Testing Time, Tag 4: Silberpfeile im Regen, einsame Ferrari-Piloten

In Le Castellet waren nur noch McLaren und Renault am Werk - wegen Regen wurde auf dem kurzen Kurs gefahren. Ferrari testete wieder in Mugello und Fiorano.
von Michael Noir Trawniczek

Le Castellet: Silberpfeile im Regen

Letzter Testtag für McLaren-Mercedes und Renault im französischen Le Castellet, alle anderen Teams haben bereits gestern ihre Zelte abgebrochen. Da es bereits früh am Morgen zu regnen begann, wechselten die beiden Teams auf die kurze Version des Paul Ricard-Circuits.

Pedro de la Rosa war am Ende des Tages mit einer Zeit von 0:57.276 Minuten der schnellere der beiden Silberpfeil-Piloten, Alex Wurz war um rund neun Zehntelsekunden langsamer als der Spanier. Beide Testpiloten konzentrierten sich auf Reifentests. De la Rosa erklärte: "Trotz des Wetters war es ein produktiver Tag und ich konnte 104 problemlose Runden abspulen. Der Wagen hat bei den wechselhaften Bedingungen gut funktioniert."

Alex Wurz erklärte: "Ich konnte in dieser Woche viele Kilometer im MP4-20 zurücklegen und ich habe mich schon viel besser an das Auto gewöhnen können. Ich bin sehr erfreut über die Fortschritte, die wir machen konnten und ich möchte dem Testteam dafür danken."

Auf dem dritten und letzten Platz reihte sich der französische Renault-Tester Franck Montagny ein, der 66 Runden absolvieren konnte.

Die Testzeiten aus Le Castellet

Platz Fahrer (Team) Reifen Zeit Runden
1. Pedro de la Rosa (McLaren) M 0:57.276 104
2. Alex Wurz (McLaren) M 0:58.102 96
3. Franck Montagny (Renault) M 1:00.505 66

Mugello: Barrichello drehte 77 Runden

In Mugello hat heute auch Rubens Barrichello wieder seine Runden gedreht, und zwar 77 an der Zahl. Der Brasilianer erzielte in seinem Ferrari F2005 eine Bestmarke von 1:21.920 Minuten. Sein Programm war auf Reifentests fokussiert.

Fiorano: Schumacher drehte 142 Runden

Zugleich hat die Scuderia Ferrari auch wieder auf der Hausstrecke in Fiorano weiter getestet. Michael Schumacher absolvierte 142 Umläufe und erreichte mit dem Ferrari F2005 eine Bestmarke von 57.222 Sekunden. Auch er konzentrierte sich auf Reifentests für Partner Bridgestone.

Vor dem Heim-Grand Prix in Imola wird Ferrari auch am Montag testen. Luca Badoer wird in Monza mit einem F2004M seine Runden drehen.


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