Formel 1

Es gibt nur noch einen Vermittler - Ecclestone glaubt an Monza-Zukunft

Bernie Ecclestone glaubt mittlerweile wieder an die Zukunft Monzas in der Formel 1. Die größten Schwierigkeiten sind bereits aus dem Weg geräumt.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Nachdem es beim diesjährigen Monza-GP noch Spekulationen über die unsichere Zukunft des Traditionsrennen gab, klingt Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone vor dem letzten GP in dieser Saison wieder zuversichtlicher. Gegenüber der italienischen Gazetta dello Sport sagte Ecclestone nun: "Wir werden die richtige Lösung finden. Mittlerweile habe ich keine Zweifel mehr über die Zukunft des Italien-Grands-Prix"

"Die Dinge haben sich geklärt", fährt der 85-Jährige fort. "Es gibt jetzt nur noch einen Vermittler, Angelo Sticci Damiani." Besagter Italiener ist der Präsident des Automobilverbandes Italien. Natürlich hat der 70-Jährige bei den Angelegenheiten rund um den Grand Prix von Italien ein Wörtchen mitzureden. Man wird sich jedoch bemühen, das Rennen in Monza zu behalten. Die Strecke durch den Königlichen Garten gehört zu den Traditionsreichsten im Formel-1-Kalender. Zusätzlich ist der Rundkurs das Mekka tausender Tifosi, die die Atmosphäre beim GP zu einer ganz besonderen machen.

Trotz der Tradition war der Verbleib des Rennens für die kommende Saison über weite Teile dieses Jahres unsicher. Aufgrund von finanziellen Gründen war es nicht klar, ob man Monza in der Saison 2016 noch im Formel-1-Kalender finden würde. "Ich hoffe, dass wir ihn nicht verlieren, aber ich denke, es könnte passieren", äußerte sich Ecclestone damals. Jetzt scheinen sich die Wogen geglättet zu haben.


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