Formel 1

Temperaturprobleme kosten Zeit - Verstappen punktet zum fünften Mal in Folge

Max Verstappen beendete den Mexiko GP auf dem neunten Rang und fuhr damit zum fünften Mal in die Punkteränge.
von Manuel Schulz

Motorsport-Magazin.com - Wie bei vielen Teams stand auch bei Toro Rosso auf Platz 1 der To-Do-Liste das Temperaturmanagement. Sowohl die Motorkomponenten als auch die Bremsen mussten den Großteil der Zeit von der Temperatur überwacht werden. "Die Fahrer haben gute Arbeit geleistet. Der neunte Platz von Max war unter den Bedingungen das Maximum", sagte Teamchef Franz Tost.

Wir waren in den ersten Stints recht schnell und hielten uns an unsere Zwei-Stopp-Strategie, die gut lief, obwohl wir auf die Bremsen und den Motor aufpassen mussten
Carlos Sainz

Trotz weiterer WM-Zähler wird Max Verstappen nicht wirklich zufrieden sein, denn er war zeitweise auf dem sechsten Platz unterwegs. Doch das Temperaturmanagement funktionierte nicht optimal und so verlor der Rookie etwas Zeit. Am Ende kämpfte der junge Niederländer zwar noch mit Perez um Position acht, aber es fehlte eine Sekunde auf den Mexikaner.

"Ich hatte einen guten Start und in meinem ersten Stint auf Platz sechs zu fahren war großartig, aber dann hatten wir Temperaturprobleme, die uns etwas Rundenzeit gekostet haben", erklärte der 18-Jährige. Er ist dennoch zufrieden, dass er weitere Punkte holen konnte und war begeistert von der Atmosphäre und den enthusiastischen Fans.

Sainz unzufrieden mit Platz 13

Für Carlos Sainz Jr. lief es in Mexiko nicht wirklich rund. Nach dem Start von Platz elf ging es in einer guten Startphase bis auf Rang sieben nach vorn und auch nach dem ersten Stopp konnte er sich wieder bis in die Punkteränge schieben. Passend zur Safety-Car-Phase wechselte das Team noch einmal die auf weiche Reifen, um anzugreifen, doch aus einem noch unbekanntem Grund verlor Sainz im letzten Stint viel Zeit.

"Wir waren in den ersten Stints recht schnell und hielten uns an unsere Zwei-Stopp-Strategie, die gut lief, obwohl wir auf die Bremsen und den Motor aufpassen mussten", freute sich der Toro-Rosso-Pilot. Die Probleme am Ende waren dann nur noch ärgerlich: "Es ist schade, denn wir waren vorher eigentlich recht schnell und konnten Konkurrenten wie Force India überholen. Die Charakteristik der Strecke machte es jedoch sehr schwierig."

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