Formel 1

Manor Marussia im Lernmodus - Merhi erwischt blödes Comeback-Wochenende

Bei Manor ersetzt Roberto Merhi an diesem Wochenende noch einmal Alexander Rossi. Ein schlechter Zeitpunkt, nachdem der Freitag fast komplett ins Wasser fiel.
von Jonas Fehling

Motorsport-Magazin.com - Roberto Merhi hätte wohl kaum ein schlechteres Wochenende für sein erstes Comeback im Manor-Cockpit erwischen können. Ausgerechnet in Russland, wo der Spanier ein vorletztes Mal für diese Saison Alexander Rossi - wegen dessen Parallel-Engagement in der GP2 Series - ersetzt, spielten zumindest am Freitag die Bedinungen so gar nicht mit. Ausgelaufener Diesel auf der Strecke im FP1 und Starkregen im FP2 sorgten für nur wenig Fahrbetrieb.

Manor entscheid am Nachmittag sogar, nicht einmal herauszufahren. Wegen des ausgelaufenen Diesels heute Morgen und einem sehr nassen Nachmittag war heute nicht viel von der Strecke zu lernen, mehr zu verlieren, wenn man es riskiert hat rauszufahren", erklärt Teamchef John Booth die Maßnahme.

Es ist gut, wieder im Auto zu sein, nicht so gut, die meiste Zeit in der Garage zu stehen.
Roberto Merhi

Lediglich zwölf Runden und Rang 18 schrieb somit auch Roberto Merhi am Vormittag an. "Es ist gut, wieder im Auto zu sein, nicht so gut, die meiste Zeit in der Garage zu stehen. Es war heute Morgen sehr rutschig und am Nachmittag zu nass, um irgendetwas zu gewinnen, daher gingen wir kein Risiko ein. Immerhin habe ich etwas Erfahrung auf der Strecke durch das erste Training im letzten Jahr und ich freue mich morgen mehr fahren zu können", resümierte Merhi.

Booth drückt Rossi die Daumen in der GP2

Teamchef Booth munterte seinen Piloten daraufhin mit einem herzlichen "Welcome back" auf, vergaß jedoch auch seinen eigentlichen Einsatzfahrer nicht. "Schön, dass Roberto hier in Sochi wieder zu einem seiner beiden verbleibenden Rennwochenden zurück ist. Aber ich wünsche auch Alexander (Rossi) viel Glück bei seinem Wochenende in der GP2, damit er den Meisterschaftsführenden weiter hart pusht. Wir drücken ihm die Daumen", sagte Booth.

Ich freue mich bereits, im dritten Training anzugreifen.
Will Stevens

Merhis Teamkollege Will Stevens litt am Freitag gar noch mehr, brachte es nur auf sechs Runden und Rang 20 im ersten Training. "Ich bin zum ersten Mal in Sochi. Daher waren es nicht die besten Bedingungen, mich mit der Strecke vertraut zu machen. Wir sitzen aber alle im gleichen Boot, sodass alle Teams erst morgen wirklich ins Wochenende starten können. Es ist ein enges und kurviges Layout und ich freue mich bereits, im dritten Training anzugreifen", sagte Stevens.


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