Formel 1

Ferrari im Nassen vorne - 1. Training: Alonso mit Bestzeit zum Auftakt

Fernando Alonso fuhr die schnellste Zeit des 1. Trainings auf dem Circuit de Catalunya. Regen verhinderte große Aufschlüsse über Reifen und Neuerungen.
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - Bestzeit beim Heimrennen: Fernando Alonso startete mit der schnellsten Trainingszeit in das Rennwochenende in Barcelona. Felipe Massa komplettierte die Ferrari-Herrlichkeit auf Rang zwei. Das Wetter machte den Teams jedoch einen Strich durch die Rechnung.

Das Wetter: Willkommen Europa, willkommen Regen! Statt Sonne und spanischem Strandwetter präsentierte sich Barcelona am Freitagvormittag von seiner eher kühlen und regnerischen Seite. Statt die neuen Slicks zu testen, kamen hauptsächlich die Regenreifen und Intermediates zum Einsatz. Erst in den Schlussminuten wechselten alle auf die Medium-Mischung.

Die Technik: Zum Europaauftakt bringen die Teams traditionell viele Neuerungen mit an die Strecke. Besonders viel Lieferbetrieb gab es noch am Freitagmorgen bei McLaren. Dort kommen neben einem neuen Front- und Heckflügel auch weitere neue Aerodynamikteile am Unterboden des Autos zum Einsatz. Die Umbauarbeiten kosteten McLaren jedoch einiges an Trainingszeit. Auch Red Bull testete am Auto von Sebastian Vettel neue Teile und installierte hierzu die passenden Messinstrumente.

Die Zwischenfälle: Abgesehen von den üblichen Ausrutschern neben die nasse Piste gab es keine besonderen Vorkommnisse. Felipe Massa rodelte kurz vor Trainingsende durch die Wiese, um kurz darauf die zwischenzeitliche Bestzeit zu setzen.

Die Positionen: Fernando Alonso schnappte seinem Teamkollegen Massa in letzter Sekunde die Bestzeit weg. In 1:25.252 Minuten war er zwei Zehntel schneller als der Brasilianer. Jean-Eric Vergne, Romain Grosjean, Adrian Sutil und Lewis Hamilton komplettierten die Top-6 der ersten Session. Die Zeiten sind aufgrund der Verhältnisse jedoch nicht repräsentativ.

Die Analyse: Viel wurde vor dem Europa-Auftakt in Barcelona über die Reifen diskutiert. Nach den ersten 90 Trainingsminuten sind die Erkenntnisse gleich null: Fast das gesamte Training fand auf nasser Bahn statt, erst gegen Ende kamen die Mediums auf die Autos. Der große Reifenvergleich muss bis zum 2. Training warten. Die Aussagekraft der Rundenzeiten bleibt ebenfalls gering.


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